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Fundamentalanalyse: Die wichtigsten Aktien-Kennzahlen im Überblick

Wenn Sie wissen wollen, ob eine Aktie günstig oder teuer ist, schauen Sie auf die Bewertungskennzahlen. Die wichtigsten vier Kennzahlen sind:

Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)

Auf diese Kennzahl schauen Börsianer traditionell besonders gern. Grob gesagt drückt sie aus, nach wie vielen Jahren sich ein Investment schon allein aufgrund der Unternehmensgewinne rentiert. Interessant sind Aktien in der Regel mit einem KGV unter 10 bis 12. Es kommt jedoch auch auf die Branche und deren Wachstumsstärke an.

Dividendenrendite

Bei dieser Kennzahl vergleichen Sie Aktien gewissermaßen mit Anleihen, indem Sie die ausgeschütteten Dividenden ins Verhältnis zum Kurs setzen, den Sie für die Aktie bezahlen müssen.

Die Dividendenrendite ist der prozentuale Anteil der Dividende am Aktienkurs. Je höher die Dividendenrendite, desto rentabler das Investment. Die Dividendenrendite ist gewissermaßen die Verzinsung eines Aktien-Investments.


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Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV)

Prinzipiell gilt, je niedriger der Kurs im Vergleich zum Umsatz, desto besser. Dieser Grundsatz drückt sich im KUV aus. Bei etablierten Unternehmen in gesättigten Märkten gelten Aktien mit einem KUV unter 1 als günstig. Liegt das KUV über 1, sind sie womöglich schon überbewertet.

Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV)

Der Buchwert ist die Substanz eines Unternehmens. Was besitzt es an Immobilien, an Produktionsanlagen, an Maschinen, an Fahrzeugen, an Marken- und Patentrechten, an Beteiligungen anderer Unternehmen? Als günstig gilt deshalb auch hier ein KBV unter 1. In diesem Fall liegt der Börsenwert unter dem Buchwert.

In welchen Situationen sich welche Kennzahlen anbieten

• Ein Unternehmen schreibt Gewinne. Erscheinen die Gewinnprognosen fürs nächste Jahr bzw. für die nächsten Jahre zuverlässig, spricht nichts gegen eine Bewertung nach dem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV). Gut ist ein niedriges KGV (unter 10 bis 12).

• Ein Unternehmen gibt bekannt, wie hoch die Dividendenausschüttung ausfallen wird, oder Sie können die Dividende im Vorfeld der Bekanntgabe bereits abschätzen. Unternehmen mit einer stetig hohen Dividendenrendite (über 3%) sind attraktiv, sofern sie Ihre Dividende auch wirklich aus Gewinnen ausschütten und dafür keine Reserven auflösen müssen.

• Zwei etablierte Unternehmen der gleichen Branche unterscheiden sich nicht im Gewinn pro Aktie. Hier hilft ein Blick auf das Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV). Das Unternehmen mit dem niedrigeren KUV ist günstiger. Gut ist: ein KUV unter 1.

• Zwei junge Unternehmen der gleichen Branche schreiben noch keine Gewinne, machen aber schon Umsatz. Hier ist dasjenige Unternehmen interessanter, das ein niedrigeres Kurs-Umsatz-Verhältnis hat. Bei jungen Unternehmen in der Wachstumsphase kann das KUV allerdings deutlich über 1 liegen.

• Eine Branche weist starke Gewinnschwankungen auf. Auf Jahre mit hohen Gewinnen folgen Jahre, in denen die zugehörigen Unternehmen Verluste schreiben. Hier ist das Kurs-Umsatz-Verhältnis aussagekräftiger als das Kurs-Gewinn-Verhältnis.

• Ein Unternehmen schreibt laufend Gewinne und weist eine solide Bilanz auf. Liegt das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) unter 1, machen Sie mit dem Kauf womöglich ein Schnäppchen.

15. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.