MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Fundamentalanalyse: Kennzahlen richtig lesen leicht gemacht

Wenn Sie die Ergebnisse der Fundamentalanalyse auf die jeweils aktuelle Situation anwenden, bieten sie Ihnen viele Möglichkeiten, zu richtigen Investitionsentscheidungen zu kommen.

Hier einige konkrete Beispiele, wie sie die Fundamentalanalyse für Ihre Entscheidungen nutzen können:

Fundamentalanalyse: Kennzahlen richtig anwenden

Ein Unternehmen schreibt Gewinne. Erscheinen die Gewinnprognosen fürs nächste Jahr bzw. für die nächsten Jahre zuverlässig, spricht nichts gegen eine Bewertung nach dem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV). Gut ist ein niedriges KGV (unter 10 bis 12).

Oder: Ein Unternehmen gibt bekannt, wie hoch die Dividendenausschüttung ausfallen wird, oder Sie können die Dividende im Vorfeld der Bekanntgabe bereits abschätzen. Unternehmen mit einer stetig hohen Dividendenrendite (über 3%) sind attraktiv, sofern sie ihre Dividende auch wirklich aus Gewinnen ausschütten und dafür keine Reserven auflösen müssen.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Fundamentalanalyse: Weitere Kennzahlen

Ein weiteres Beispiel: Zwei etablierte Unternehmen der gleichen Branche unterscheiden sich nicht im Gewinn pro Aktie. Hier hilft ein Blick auf das Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV). Das Unternehmen mit dem niedrigeren KUV ist günstiger. Gut ist: ein KUV unter 1.

Formel  

Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) berechnen: Methode A

?
Das Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) vergleicht die Marktkapitalisierung eines Unternehmens mit dessen jährlichen Umsatz. Als Faustformel gilt: Je niedriger das KUV, desto günstiger kaufen Sie eine Aktie ein.
$$\bo\text"KUV" = \text"Marktkapitalisierung" / \text"Umsatz des Unternehmens"$$
Ergebnis berechnen

Weiter: Zwei junge Unternehmen der gleichen Branche schreiben noch keine Gewinne, machen aber schon Umsatz. Hier ist dasjenige Unternehmen interessanter, das ein niedrigeres Kurs-Umsatz-Verhältnis hat. Bei jungen Unternehmen in der Wachstumsphase kann das KUV allerdings deutlich über 1 liegen.

Aussagekraft der Kennzahlen hängt vom Gewinn ab

Oder: Eine Branche weist starke Gewinnschwankungen auf. Auf Jahre mit hohen Gewinnen folgen Jahre, in denen die zugehörigen Unternehmen Verluste schreiben. Hier ist das Kurs-Umsatz-Verhältnis aussagekräftiger als das Kurs-Gewinn-Verhältnis. Zu  guter Letzt: Ein Unternehmen schreibt laufend Gewinne und weist eine solide Bilanz auf.

Liegt das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) unter 1, machen Sie mit dem Kauf womöglich ein Schnäppchen. Generell ist ein Kurs-Buchwert-Verhältnis von unter 1 ein gutes Zeichen, denn es bedeutet, dass die Substanz des Unternehmens mehr wert ist, als man an der Börse dafür zahlt.

Grundsätzlich sollten Sie mehrere Kennzahlen auswerten, um sich ein ausgewogenes Urteil über den Börsenwert eines Unternehmens zu bilden.

Mehr über die korrekte Anwendung von Kennzahlen lesen Sie hier: Fundamentalanalyse: Kennzahlen für richtige Investitionsentscheidungen und hier: Kennzahlen nach Warren Buffett

Mehr zum KGV: Aktien mit niedrigem KGV – ein sicherer Deal?

Mehr zum KUV: Kurs-Umsatz-Verhältnis: Eine Definition

Mehr zum KBV: Das Kurs-Buchwert-Verhältnis

16. Oktober 2008

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.