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Für Freiberufler ist eine ordentliche Buchhaltung wichtig

Eine gute Buchhaltung ist als Freiberufler das A und O. Zwar sind Freiberufler nicht buchhaltungspflichtig und auch unabhängig von der Besteuerungsgrundlage, aber ganz ohne Aufzeichnungen, Belege und abgeheftete Unterlagen kommt ein Freiberufler kaum aus. Gerade zu Beginn ist es wichtig, ein ordentliches System zu etablieren.

Buchhaltung muss weder viel Zeit noch viele Nerven kosten und kann mit einem guten System einfach, schnell und kontinuierlich erledigt werden. Damit Freiberufler nicht den Überblick über ihre Einnahmen und Ausgaben verlieren, gibt es ein paar simple Hinweise, die die Buchhaltung erleichtern.

Buchhaltung: Wie Freiberufler am besten vorgehen

Damit ein Freiberufler dem Finanzamt im Falle einer Nachfrage die Einnahmen erklären und vor allem die betrieblichen Ausgaben darlegen kann, ist eine Belegsammlung notwendig. Im besten Fall werden alle Nachweise mit genauer Bezeichnung der Art der Aufwendung sorgfältig abgeheftet.

Freiberufler können ihre Einkünfte zum Beispiel in einer vereinfachten Form anhand der Einnahme-Überschussrechnung darstellen. Hierfür können Einnahmen und Ausgaben übersichtlich in einer Excel-Liste erfasst werden. Mit wenigen Klicks können jederzeit Ergebnisrechnungen erstellt werden, auf denen alle wichtigen Zahlen dann auf einen Blick zu lesen sind.

Es gibt auch professionelle Softwareprogramme zur Buchhaltung, mit denen eine zuverlässige Finanzbuchhaltung für Freiberufler möglich ist. Diese Programme ermöglichen problemlos Kosten und Erträge zu buchen, Belege zu verwalten und Berichte zu erstellen.

Alternative zum Selbermachen

Freiberufler können ihre Buchhaltung auch an einen Steuerberater abgeben. Damit haben sie selber dann zwar keinen Aufwand mehr und müssen ihm nur alle nötigen Belege und Rechnungen zukommen lassen, während der Steuerberater den Rest erledigt, allerdings ist diese Dienstleistung nicht ganz billig.

So wird der Steuerberater meistens prozentual zum Einkommen bezahlt, was insbesondere bei Besserverdienern hohe Summen ausmachen kann. Dafür sparen Freiberufler Zeit und Nerven und können am Ende ganz sicher sein, dass ihre Buchhaltung allen gesetzlichen Vorgaben entspricht.

Auch kennen Steuerberater alle Tipps und Tricks und wissen, welche Ausgaben abgesetzt werden können und an welcher Stelle man Steuern sparen kann, so dass Selbstständige sichergehen können, nicht zu viel an den Fiskus zu zahlen.

Digitale Steuerberatung

Während der Zusammenarbeit mit einem Steuerberater müssen viele Papiere und Zettel geordnet werden. Damit diese Flut eingedämmt werden kann, bietet es sich an, mit den neuesten technischen Möglichkeiten die Quittungen einzuscannen und dem Steuerberater digital zukommen zu lassen.

Werden diese in einem Programm, auf das beide Zugriff haben (zum Beispiel Dropbox) gespeichert, können sie dort jederzeit bearbeitet und sortiert werden und die Zettelflut entfällt.

Der Freiberufler muss die Quittungen zwar trotzdem noch aufbewahren, falls das Finanzamt sie sehen möchte, für die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater sind digitale Versionen, anhand derer die Steuererklärung problemlos erstellt werden kann, aber einfacher.

9. Oktober 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.