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Garantie-Fonds: Eine Geldanlage ohne Risiko?

Das Prinzip von Garantie-Fonds klingt verführerisch: Anlegen und bei günstigem Kursverlauf nach Ende der Laufzeit das Plus einstreichen.

Falls es aber schlecht läuft, erhält der Investierende eine garantierte Rückzahlung. Die liegt meist in Höhe von 90 bis 100% des Kaufpreises.

Wie funktioniert das Modell?

Die Idee hinter dieser Anlagemöglichkeit ist einfach: Der größte Anteil des angelegten Vermögens wird vom Anbieter in festverzinsliche Wertpapiere investiert. Etwa Anleihen, Schuldverschreibungen oder Pfandbriefe.

Der Rest geht üblicherweise Optionen zu, die bei Kursgewinnen starke Profite abwerfen.

Zudem sind offene und geschlossene Modelle zu unterscheiden.

Offene Garantie-Fonds ermöglichen es dem Nutzer frei und zeitlich unbegrenzt Anteile hinzuzukaufen oder abzustoßen.

Wann die Garantieleistung hier greift ist von Angebot zu Angebot verschieden.

Die geschlossene Variante gestattet dies nur innerhalb eines bestimmten Zeitfensters, oftmals zu Beginn der Laufzeit, und die Gewährleistung greift allgemein erst zum Laufzeitende.


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Eine verlustsichere Anlage – wie gemacht für Omas versteckten Sparstrumpf?

Wer langfristig Geld anlegen möchte – zum Vermögensaufbau oder zur Altersvorsorge – ist mit anderen Produkten besser bedient.

Aber: Gerade in unsicheren Börsenzeiten erscheinen Garantie-Fonds geeignet, Verlustrisiken zu minimieren.

Diese Risikominderung geht jedoch zu Lasten der Ertragschance, denn die fällt bei einer solchen Anlage ungleich geringer aus als bei einem Direktinvestment.

Bei manchen Fonds wird dem Anleger zu Ende der Laufzeit der Anteilswert ausgeschüttet, den das Papier zum höchsten Stand seines Kursverlaufs hatte.

Dies bezahlt der Käufer jedoch meist mit einem wiederum erhöhten Verlustrisiko.

Garantie-Fonds: Kleineres Risiko, kleinere Chancen?

Man merkt: Risiko und Chance halten sich die Waage.

So sind Garantie-Fonds einem Poker-Spiel mit fixiertem Limit vergleichbar: Da die Einsatzhöhe gedeckelt ist, wird der Spieler nicht mit einer einzigen Hand alles verlieren.

Aber auch nicht für ein exzellentes Blatt die mögliche, volle Auszahlung erhalten.

Dafür sorgt die sogenannte Partizipationsrate, die den Anteil des Anlegers an den Gewinnen bestimmt.

Die Kluft zwischen Profitchance, wie auch dem Verlustrisiko gestaltet sich also insgesamt kleiner.

Aber die Eintrittsgebühr für die Spielrunde geht in den Meisten Fällen auch noch ab, da der Rückerstattungs-Betrag gewöhnlich unterhalb der anfangs geleisteten Investitionshöhe liegt.

Daher sind diese Fonds vor allem für Anleger interessant, die vom Gesamtwachstum des Aktienmarktes profitieren wollen.

Denn dann steigen die Kurse der Garantie-Fonds mit – wenn auch deutlich langsamer.

Für alle Produktvarianten gilt jedoch: Werden Anteile außerhalb des festgelegten Stichtermins veräußert, so greift die Kapitalgarantie nicht.

Und in Ausnahmefällen kann das Geld ebenso weg sein – wie etwa bei einem Währungsschnitt.

24. April 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.