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Garantie-Zertifikate mit Geld-zurück-Garantie

Garantie-Zertifikate sind ein Produktangebot für Anleger mit ausgeprägtem Sicherheitsbdürfnis.

Sie sind auch als Safe-Zertifikate oder Kapitalschutz-Zertifikate bekannt.

Der Grundgedanke steckt in den Begriffen

Safe: Der Anleger kann sein Geld sicher investieren.

Garantie: Der Anleger bekommt einen Betrag zugesichert, der zu Ende der Laufzeit ausbezahlt wird.

Dieser Betrag entspricht ungefähr dem Kapitaleinsatz und ist unabhängig vom Kursverlauf.

Das macht den Kapitalschutz aus.

Garantie-Zertifikate sind eine Antwort auf die Unruhe, die die Märkte gerade in Krisenzeiten prägt.

Das Auf und Ab an den Börsen und die Unberechenbarkeit in Bezug auf die Kursentwicklung haben viele private Anleger verschreckt. Sie sind in Scharen aus dem Aktienmarkt geflüchtet.

Garantie-Zertifikate sollen zeigen, dass Sicherheit und Aktieninvestment kein Widerspruch sein müssen.

Mit Safe-Zertifikaten können auch vorsichtige Anleger die Chancen des Aktienmarkts wahrnehmen und in Basiswerte wie Aktien oder Indizes investieren. Gleichzeitig ist das Risiko von Kursverlusten weitgehend ausgeschaltet.


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Doch die Sicherheit eines garantierten Auszahlungsbetrags zu Laufzeitende hat ihren Preis: Bei Kursgewinnen erhält der Anleger in der Regel nämlich nicht den vollen Umfang, sondern nur einen prozentualen Anteil.

Dieser wird wiederum in der jeweiligen Partizipationsrate ausgedrückt. Garantie-Zertifikate bieten darüber hianus unterschiedliche Partizipationsraten.

Garantie-Zertifikate – ein Beispiel

Angenommen, ein Anleger kauft ein Garantie-Zertifikat auf eine bestimmte Aktie, die aktuell 100 Euro kostet: Wenn seine Partizipationsrate bei 70% liegt und der Kurs auf 110 Euro klettert, erhält er vom Kursgewinn nur 70%. Das Plus beträgt damit 7 Euro.

Dafür wiederum erhält er die garantierten 100 Euro auch dann, wenn der Kurs unter die 100er-Marke fällt.

Je nach Zertifikat kann der Garantiebetrag aber auch einige Prozent unter dem Ausgabepreis liegen. Was hierbei zählt, ist der Emissionskurs.

Garantie-Zertifikate gibt es in verschiedenen Konstellationen. Je nach Grad der Sicherung kann auch ein Cap eingebaut sein.

Ein möglicher Kursgewinn wird also gedeckelt und nur bis zu einem vorab definierten Höchstbetrag gezahlt.

Es gibt allerdings auch Gerantie-Zertifikate nahezu voller Partizipation. Hierbei geht es jedoch nicht um Einzelaktien, sondern um einen Kursindex.

Garantie-Zertifikate bis Ende der Laufzeit halten

Für sicherheitsorientierte Anleger besteht also kein Risiko, das eingesetzte Kapital zu verlieren. Voraussetzung ist jedoch, dass das Zertifikat bis zum Ende der Laufzeit gehalten wird.

Beim Ausstieg während der Laufzeit ist der Kapitalschutz nicht garantiert. In diesem Fall wäre mit echten Verlusten zu rechnen.

Chancen und Risiken

Garantie-Zertifikate bieten die Chance, ohne nennenswerte Verluste am Aktienmarkt teilzunehmen.

Das Risiko besteht dann lediglich darin, dass man am Laufzeitende nur wenig oder keinen Gewinn erzielt. Übrigens: Auch auf die Dividende muss der Anleger verzichten.

Deswegen empfiehlt es sich, Garantie-Zertifikate auf Werte mit hohem Potenzial zu kaufen.

Die Unsicherheiten dieser Papiere werden durch die Garantiezahlung aufgefangen.

Es ist aber grundsätzlich zu überlegen, was die Sicherheit bringt, wenn unterm Strich nur der eingelegte unverzinste Betrag bleibt. Wer ein solches Nullsummenspiel vermeiden will, sollte darauf achten, dass sein Zertifikat eine möglichst hohe Partizipationsrate bietet.

Anderenfalls besteht die Gefahr, dass letztlich nur die Bank von den Kosten für die Garantie-Zertifikate profitiert.

Denn die Kosten gehen immer vom garantierten Mindestbetrag ab.

Anleger sollten also bei Garantie-Zertifikaten genau hinschauen. Viele sind im Detail so konstruiert, dass sie wenig Aussicht auf nennenswerte Erträge bieten.

Deswegen sollte man abwägen, ob das Geld nicht genauso gut in Anleihen mit guter Bonität angelegt wäre.

Mehr zum Thema: Was Sie über Anleihen wissen sollten

Der Begriff Garantie-Zertifikat darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass Zertifikate-Inhaber einem potenziellen Insolvenzrisiko ausgesetzt sind. Bei einer Emittenten-Pleite geht der Anleger notfalls leer aus.

7. März 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.