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Garantiezertifikate – eine Definition

Wer sein Erspartes an der Börse anlegt, dessen größte Sorge ist es, am Ende noch die Rücklagen seiner Familie verloren zu haben. Insbesondere bei Zertifikaten, die zwar sehr hohe Renditen versprechen, besteht das Risiko, dass man auch Geld verliert.

Dieses Risiko lässt sich mit Garantiezertifikaten ausschließen. Hier kann sich der Sparer sicher sein, zumindest sein gezahltes Kapital zurück zu erhalten. Aus diesem Grund sind Garantiezertifikate auch als Kapitalschutz-Zertifikate bekannt.

Zertifikate beinhalten Risiken

Mit Zertifikaten kann der Anleger auf einen Basiswert spekulieren, ohne diesen Basiswert besitzen zu müssen. In anderen Worten kann man damit auf fast alle Werte wetten, auch wenn man diese nicht kaufen kann.

Beispielsweise existieren Zertifikate für den Deutschen Aktienindex (DAX) oder Rohöl. Zertifikate zählen zu den hoch spekulativen Anlageformen. Im Gegensatz zum Fonds haftet bei Zertifikaten nur die ausstellende Bank. Geht diese Bank Pleite, ist das Geld weg.


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Garantiezertifikate garantieren eingesetztes Geld

Mit dem Garantiezertifikat legt der Anleger fest, dass er zumindest das eingesetzte Geld wieder zurück erhält. Selbst wenn er also mit seiner Investition danebenliegt, so hat er zumindest sein eingesetztes Geld wieder raus.

Spekuliert der Anleger also 100 € auf den Basiswert von Rohöl und der Preis für Rohöl fällt wieder erwarten, so erhält er dennoch die eingesetzten 100 € zurück.

Garantiezertifikate: Geringere Renditen

Auch bei Garantiezertifikaten gilt die Grundregel: je geringer das Risiko desto geringer die Rendite. Dementsprechend lassen sich mit Garantiezertifikaten deutlich geringere Gewinne erzielen als mit normalen Zertifikaten.

So erhält man bei Kurssteigerungen des Basiswertes nur einen bestimmten Anteil des Gewinns, die so genannte Partizipationsrate. Wie hoch dieser Anteil ist, hängt von dem jeweiligen Zertifikat ab. Liegt die Partizipationsrate bei 80 % erhält der Anleger von den Gewinnen nur 80 %.

Angenommen der Anleger hat 100 € auf den Basiswert Rohöl gesetzt und der Preis von Rohöl steigt von 100 € auf 110. Nun erhält der Anleger lediglich 108 € anstelle von 110 €. Er hat somit nur 8 € Gewinn anstelle von 10.

Garantie für Zertifikate: Festgelegte Laufzeiten

Die Garantie für Zertifikate besteht immer für einen vorher festgelegten Zeitraum. Das heißt, der Anleger verfügt erst zum Laufzeitende wieder über sein Geld. Sollte er vorher aussteigen, greift die Garantie nicht.

Risiken bei Garantiezertifikaten

Zwar kann mit einem Garantiezertifikat das Risiko ausgeschlossen werden, dass der Kurs, auf den man spekuliert, fällt und man dadurch Geld verliert.

Nicht ausschließen lässt sich allerdings das Emittentenrisiko. Da Zertifikate von einer Bank ausgegeben werden, gibt es keine Sicherheit, sollte diese Bank Pleite gehen. Mehr zu den Risiken bei Garantiezertifikaten erfahren Sie hier.

Mehr zum Thema: Garantiezertifikate: Funktionsweise einfach erklärt

30. August 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.