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Garantiezertifikate: Kupon-orientiert

Kupon-orientierte Garantiezertifikate verbinden die Eigenschaften von Zertifikaten mit denen festverzinslicher Wertpapiere.

Auf diese Weise kann der Anleger hohen Kapitalschutz genießen und gleichzeitig an der Entwicklung der Aktienmärkte teilhaben.

Zusammenfassung: So funktionieren Garantiezertifikate

In aller Kürze: Garantiezertifikate funktionieren ganz ähnlich wie ihre Artverwandten, die Zertifikate.

Dieses Finanzprodukt ist immer auf einen bestimmten Basiswert ausgerichtet und passt seinen Wert dem aktuellen Kurs des zugrunde liegenden Basiswertes an.

In Frage kommen dafür Aktienindizes, Währungskurse oder spezielle Wertpapiersparten wie Rohstoffe.

Der Trick bei der Sache besteht darin, dass Garantiezertifikate einen eingebauten Kapitalschutz bieten, der quasi unabhängig von Kursentwicklungen ist.

Mehr zum Thema: So handeln Sie mit Garantiezertifikaten


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Sie garantieren ihrem Besitzer nämlich eine fast vollständige Rückzahlung des Nennwertes am Ende der Laufzeit.

Für Anleger bedeutet das: Selbst wenn sich der Kurs des Basiswertes nicht positiv entwickelt, gibt es am Ende der Haltedauer das eingesetzte Kapital zurück.

Kapitalschutz hat seinen Preis

Natürlich hat diese Form des Kapitalschutzes ihren Preis und zwar in Form der sogenannten Partizipationsrate. Die Partizipationsrate gehört zu den speziellen Ausstattungsmerkmalen eines Garantiezertifikates.

Sie legt fest, zu welchem prozentualen Anteil das Wertpapier die Kursbewegungen des Basiswertes tatsächlich umsetzt.

Beträgt die Partizipation beispielsweise 70%, wird eine Kurssteigerung um 100 Punkte nur zu 70% vom Zertifikat nachvollzogen.

Es entsteht dabei also ein Abschlag von 30%, darum steigt der Kurs des zugehörigen Garantiezertifikates lediglich um 70 Punkte.

Garantiezertifikate: Manche sind Kupon-orientiert

Sind Garantiezertifikate Kupon-orientiert, bieten sie Anlegern zudem noch weitere Möglichkeiten.

Als Kupon wird in der Börsensprache der Zinssatz eines festverzinslichen Wertpapieres bezeichnet. Ein solches Wertpapier kann eine Anleihe, aber auch ein Pfandbrief oder ein Rentenpapier sein – oder eben ein Garantiezertifikat.

Solche Garantiezertifikate bieten die Chance auf Kupon-Zahlungen. Zu diesem Zweck investiert das Zertifikat gleichermaßen in einen Index- oder Aktienanteil und in einen Geldmarktanteil.

Das Garantiezertifikat erwirtschaftet dann theoretisch Zinsen, die oftmals über denen von normalen Anleihen liegen.

Je nachdem, wie lang die Zinsperiode festgelegt wurde, erhalten die Anleger am Ende die Kupon-Zahlung. Diese erfolgt aber nur dann, wenn der Aktienkurs entsprechend gestiegen und stabil ist.

Kupon-orientierte Garantiezertifikate verfügen über bestimmte Auszahlungsbedingungen, die erfüllt werden müssen, um die Zahlung zu ermöglichen.

Dies kann zum Beispiel bedeuten, dass der Aktienkurs des Basiswertes innerhalb der Laufzeit ein gewisses Steigerungsniveau erreicht haben muss.

Sollten diese Auszahlungsbedingungen nicht erfüllt werden, gehen die Anleger leer aus und erhalten keinerlei Kupon-Zahlungen.

Auch in diesem Fall ist die Rückzahlungsgarantie des Nennwertes jedoch gesichert. Fazit: Durch den zusätzlichen Kapitalschutz eignen sich Kupon-orientierte Garantiezertifikate gut als Alternative zu herkömmlichen Aktien-Anleihen.

10. April 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.