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Garantiezertifikate-Laufzeit: Was zu beachten ist

Ein Garantiezertifikat lockt mit dem Versprechen auf fast risikolose Anlagechancen.

Faktisch spielt es seine besondere Stärke jedoch nur am Ende der gesamten Laufzeit aus, darüber sollten Anleger Bescheid wissen.

Garantiezertifikate: So funktionieren sie

Die Funktionsweise von Garantiezertifikaten ist schnell erklärt. Genau wie ihre Verwandten, die herkömmlichen Zertifikate, handelt es sich dabei um ein Anlageprodukt, dem ein bestimmter Index oder Basiswert zugrunde liegt.

Bei diesem Basiswert (engl. underlying) kann es sich um den Kurs einer Fremdwährung handeln oder um den Preis einer anderen Aktie, eines bestimmten Rohstoffes oder Edelmetalls.

Wichtig ist: Verändert sich der Kurs des Basiswertes, dann verändert sich auch der Wert des darauf abgestimmten Zertifikates – er passt sich nämlich entsprechend an.

Mehr zum Thema: Garantiezertifikate mit Cap – Der Preis der Sicherheit

Jedes Zertifikat verfügt über eine bestimmte Laufzeit, für die es ausgestellt wurde.


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Hat sich dessen Kurs am Ende der Laufzeit positiv entwickelt, erhält der Anleger den gestiegenen Wert ausgezahlt und hat dementsprechend Gewinn gemacht.

Rückzahlungs-Garantie nur bei Ende der Laufzeit

Andererseits kann es natürlich geschehen, dass der underlying während der Laufzeit selbst an Wert verloren hat. In diesem Fall entstehen Verluste, denn es wird nur der verminderte Kurs bei der Rückzahlung umgesetzt.

An dieser Stelle greifen die so genannten Garantiezertifikate ein, die auch als Zertifikate mit Kapitalschutz bezeichnet werden.

Das Besondere: Sie garantieren eine beinahe 100%ige Rückzahlung des eingesetzten Kapitals, unabhängig davon, wie sich der zugrunde liegende Basiswert entwickelt hat.

Mehr zum Thema: Dax Zertifikate mit Kapitalschutz sehr beliebt

Mit anderen Worten: Der Herausgeber wirbt damit, dass ein solches Investment quasi risikolos sei. Denn wenn sich der Garantiezertifikate-Kurs ungünstig entwickelt, erhält man dennoch den eingesetzten Nennbetrag zurückgezahlt.

Dies ist die so genannte Rückzahlungs-Garantie bei diesem Anlageprodukt.

Ist das Zertifikat andererseits jedoch im Kurs gestiegen, kann man beim Verkauf ganz normal Gewinne mitnehmen.

Beachten Sie die Garantiezertifikate-Laufzeit

Hier kommt allerdings wieder die Laufzeit ins Spiel. Anleger, die über ein Investment in Garantiezertifikate nachdenken, sollten dabei beachten, dass die Rückzahlungs-Garantie ausschließlich am Ende der gesamten Laufzeit gilt.

Wer – aus welchen Gründen auch immer – seine Zertifikate vor Ablauf der Laufzeit veräußern möchte, muss mit starken Verlusten rechnen.

Dabei kommt es dann nämlich doch wieder auf den aktuellen Kurs des entsprechenden Basiswertes an.

Achtung: Dessen Gewinn wird jedoch aufgrund der Partizipationsrate nicht komplett für das Garantiezertifikat umgesetzt, er fällt also, wenn überhaupt, geringer aus.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Garantiezertifikate-Laufzeiten oftmals lang sind und sich daher nur für längerfristige Anlagestrategien eignen.

Mehr zum Thema: Garantiezertifikate – Ein verständliches Fallbeispiel

Ein potentieller Investor sollte sich darüber stets im Klaren sein. Die Rückzahlungs-Garantie, also das Merkmal, welches solche Zertifikate attraktiv macht, gilt nur für den Fall, dass sie auch die gesamte Laufzeit gehalten wurden.

10. Mai 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.