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Garantiezertifikate: Unter Pari kaufen lohnt sich

Der Schutz des eigenen Kapitals liegt auch Anlegern am Herzen, die lohnende Renditechancen suchen.

Wenn Garantiezertifikate unter Pari liegen, kann ein Investment besonders lukrativ sein.

Garantiezertifikate bieten Kapitalschutz

Wer von einer Geldanlage mit möglichst hoher Sicherheit träumt, sollte einen Blick auf sogenannte Garantiezertifikate riskieren.

Ein Garantiezertifikat ist ein Finanzprodukt, das quasi einen eingebauten Kapitalschutz verbrieft. Aus diesem Grund werden solche Zertifikate auch als Kapitalschutz-Zertifikate bezeichnet.

Grundsätzlich funktionieren sie wie herkömmliche Arten dieser Anlageklasse: Garantiezertifikate orientieren sich an einem zugrunde liegenden Basiswert.

Dabei kann es sich zum Beispiel um den Kurs einer anderen Aktie,um eine Fremdwährung oder einen Rohstoff handeln.

Mehr zum Thema: So funktionieren Garantiezertifikate

Verändert sich der Kurs dieses Basiswertes, dann passt sich auch der Kurs des Garantiezertifikates an und ändert dementsprechend seinen Wert.


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Das Besondere: Jedes Garantiezertifikat verbrieft seinem Besitzer die vollständige Rückzahlung des Kapitaleinsatzes am Ende der Laufzeit. Damit ist es faktisch kursunabhängig, und genau darin besteht der Kapitalschutz.

Garantiezertifikate unter Pari

Die Faszination von Garantiezertifikaten besteht darin, dass Anleger auch dann ihr investiertes Geld wiedersehen, wenn sich der Basiskurs ungünstig entwickelt hat.

Sollte der Kurs bis zum Ende der Laufzeit gestiegen sein, wirkt sich das natürlich positiv auf den Wert des Zertifikates aus – und damit auf den Gewinn, wenn dieses Anlageprodukt schließlich zu Geld gemacht wird.

Besonders lohnend sind Garantiezertifikate „unter Pari“. Dieser börsentechnische Ausdruck findet sowohl bei Zertifikaten als auch bei Anleihen Verwendung.

Pari steht dabei für den Nominalwert eines Finanzproduktes. Diese Angabe wird zumeist in Prozent aufgeführt. Würde der Kurs also dem Nennwert entsprechen, läge er bei genau 100% Pari.

Ein Garantiezertifikat ist also dann unter Pari, wenn es momentan unter seinem eigentlichen Nominalwert gehandelt wird.

Garantiezertifikat unter Pari: Ein Beispiel

Angenommen, der Nominalwert eines Zertifikats beträgt 2.000 €. Wird dieses nun 10% unter Pari angeboten, dann bedeutet dies, dass ein Kauf lediglich 1.800 € kosten würde.

Je weiter der Preis eines Garantiezertifikates unter Pari liegt, umso mehr kann sich ein Kauf daher lohnen. Die genaue Rentabilität lässt sich jedoch nicht nur über diesen Wert allein bestimmen.

Wie hoch die Rendite im Falle einer Kurssteigerung ausfällt, hängt von einigen weiteren Faktoren ab: zum Beispiel vom Marktzinssatz und der jeweiligen Partizipationsrate des Zertifikats.

Partizipation entscheidet über die Rendite

Bei der Partizipationsrate, oder kurz Partizipation, handelt es sich um eine weitere Besonderheit von Garantiezertifikaten.

Denn wie bei allen Investment muss der Anleger auch hier einen gewissen Preis für die erhöhte Kapitalsicherheit zahlen. Dieser Preis entsteht in Form eines bestimmten Abschlags auf die Kursentwicklung des zugrunde liegenden Basiswertes.

Die Partizipation gibt an, wie hoch dieser Abschlag ausfällt. Angenommen, ein Garantiezertifikat besitzt eine Partizipation von 80% und der Kurs des Basiswertes steigt von 100 € auf 120 €.

In diesem Fall wird die Wertsteigerung lediglich zu 80% auf den Kurs des Zertifikats umgesetzt, in unserem Beispiel erhöht sich der Preis also um 16 €.

Mehr zum Thema: Einfaches Beispiel zu Garantiezertifikaten

Nur durch diesen Abschlag ist es dem Herausgeber von Garantiezertifikaten möglich, die Rückzahlungsgarantie zu gewährleisten.

23. April 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.