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Gebühren-Fallen der Banken: Vom Fremdkunden zum Freiwild

Erst vor Kurzem erklärte der Bundesverband Deutscher Banken (BdB), dass wegen des Zinstiefs mit Gebühren-Erhöhungen auf breiter Front zu rechnen sei.

Es würde daher eine Bewegung hin zu einer stärkeren Bepreisung geben. Eine Obergrenze für Gebühren gebe es nicht.

Sie wissen, was das heißt: Sie müssen noch tiefer für (bislang oft kostenlose) Bank-Dienstleistungen in die sprichwörtliche Tasche greifen.

Der Weg zur Abzocke für Bankkunden ist längst geebnet

Die ersten Schritte wurden bereits eingeleitet:

So müssen bei manchen Geldinstituten nicht nur Firmen-Kunden und einzelne Anleger mit großem Guthaben, sondern auch Privat-Kunden Negativ-Zinsen für ihre Einlagen berappen.

Ebenso steht die flächendeckende Einführung von Gebühren für die Konto-Führung, Kreditkarten und weitere Finanz-Dienstleistungen bevor.

Das kostenlose Giro-Konto wird ganz abgeschafft werden. Auch die Zeiten der unbedarften Bargeld-Auszahlungen an Geldautomaten sind vorbei.


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Wir haben Ihnen gezeigt, dass gerade dort kräftig zugelangt wird, wo Sie an einem institutsfremden Automaten Geld abheben.

Dort fällt nämlich eine üppige Gebühr an; ein sogenanntes „direktes Kunden-Entgelt“.

Freiwild Fremdkunde

Gewiss, werden Sie jetzt vielleicht einwerfen, dass es das doch schon längst gibt. Damit haben Sie allerdings nur z. T. recht. Wir begründen Ihnen das auch:

Anfang 2011 verständigten sich auf Druck der Politik die meisten Privat-Banken darauf, die Gebühren fürs Fremd-Abheben auf 1,95 € zu begrenzen. Vorher waren es durchschnittlich 6 €.

Eine gesetzliche Höchstgrenze wurde damals jedoch – sehr zur Verärgerung von Verbraucherschützern – nicht vereinbart.

Allerdings gehört dies der Vergangenheit an, wie wir Ihnen bei den nachfolgenden Fallbeispielen aufzeigen.

So tief müssen Sie fürs Fremd-Abheben in die Tasche greifen

Wie gesagt: Die meisten Privat-Banken scheren sich nicht mehr um das, was einmal war.

Ganz im Gegenteil: So kann das Entgelt für Fremd-Abheben rund 6 € (z.B. Hamburger Volksbank) – 8 € (z.B. Bankhaus August Lenz) betragen.

Auch die Commerzbank verlangt bundesweit zwischen 3,90 € und 4,90 €. Selbst Sparkassen fordern inzwischen 3,50 € – 4,95 €.

Und auch die Genossenschafts-Banken bilden dabei keine große Ausnahme. Sie alle wollen und werden bundesweit eine Gebühr festlegen.

Manche überlegen sogar nach Standorten der Geldautomaten zu unterschieden; so etwa die Münchner Bank, die momentan 3,95 € an den Filialen kassiert. An ihren SB-Filialen und anderen Standorten sogar 4,95 €.

Die Entgelt-Falle

Leider gibt es noch keine rechtlich verbindlichen Vorgaben für die Banken, dass den Kunden – also Ihnen – die Entgelte vor einer Bargeld-Auszahlung angezeigt werden.

Sprich: Sie müssen vorher darüber informiert werden, was dieser Spaß Sie eigentlich kostet.

Und Sie sollten die Möglichkeit haben, den Vorgang jederzeit abbrechen zu können, wenn Sie damit nicht einverstanden sind (weil es zu teuer ist).

Manch eine Bank zeigt das an, aber erst nach Eingabe Ihres Pins und dem gewünschten Betrag.

Bei anderen wiederum gibt es zwar ein Infoschild, aber der lange Text ist so klein, dass Sie eine Lupe dafür brauchen. – Nutzerfreundlich ist das keineswegs!

23. November 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.

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