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Gefahr: Der Spekulations-Wahnsinn der Banken

Die Berichterstattung über die Flüchtlings-Krise verdrängt ein brandgefährliches Thema: die desaströse Finanzpolitik der EZB.

Denn aufgrund ihrer anhaltenden 0-Zins-Politik verlieren Sie als Sparer Tag ein, Tag aus an Vermögen.

Der Leitzins liegt aktuell bei historisch niedrigen 0,05% (Stand: Februar 2016).

Während die einen feiern, trockenen die anderen ihre Tränen

Diese Sparer-Enteignungen sind den EU-Verantwortlichen und der Bundesregierung jedoch herzlich egal.

Die deutschen Politiker lassen sich vielmehr für ihren Rekord-Überschuss von 12,1 Mrd. € alleine für 2015 feiern.

Von 2008 bis 2016 sind das sogar 193 Mrd. € an eingesparten Zinsausgaben.

Während die einen also vor Freude weinen, müssen sich die anderen die Tränen abwischen – Sie. Dabei ist Fakt: Die EZB-Politik fruchtet keineswegs.

Basel III führt die EZB-Geldschwemme ad absurdum

Wir haben Ihnen bereits aufgezeigt, dass die EZB mit ihrem Quantitative Easing monatlich etwa 60 Mrd. € in das Finanzsystem pumpt.


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Doch dieses Instrument versagt wegen der Basel III-Regelung, die u. a. auch auf EU-Ebene abgesegnet wurde.

Basel III soll die Stabilität des Bankensektors stärken, stellt hohe Anforderungen an Qualität und Quantität der Risiko-Abdeckung, insbesondere was die Aktivitäten auf dem Kapitalmarkt anbelangt.

Zudem müssen Banken verschärfte Liquiditäts-Anforderungen erfüllen. Doch genau diese sind in den heutigen Zeiten immer schwerer zu erfüllen.

Die Banken erzielen keine hohen Gewinne mehr, deshalb wird der Aufbau von Eigenkapital erheblich erschwert.

Und gerade darum schränken sie auch das Kredit-Volumen ein, für die das verfügbare Eigenkapital gemäß den Basel-III-Regeln noch genügt.

Statt Kreditankurbelung eine Kreditbremse

Statt einer Kredit-Ankurbelung erfolgt genau das Gegenteil: eine Kreditbremse. Und dennoch wird auf EU-Ebene sogar über noch höhere Kapital-Quoten für Banken diskutiert.

Dabei wissen Sie genauso gut wie andere, dass besonders für kleine und mittlere Unternehmen die Kredit-Finanzierungen geradezu überlebenswichtig sind.

Denken Sie in diesem Zusammenhang an die laufende Finanzierung der Betriebsmittel, und natürlich an die Investitionen.

All das sind wichtige Faktoren für Konjunktur und Beschäftigung.

Europäische Unternehmen leben von Kredit-Finanzierungen

In den meisten europäischen Unternehmen finden sich 75% Kredit-Finanzierung und nur 25% Eigenkapital-Finanzierung.

Daran können Sie schnell erkennen, wie dramatisch die Kreditbremse durch die falsche EZB-Politik ist. Deshalb wird auch die Flaute in der EU anhalten, denn es gibt kaum Alternativen.

Gefahr: Der Spekulations-Wahnsinn der Banken geht weiter

Noch eine Gefahr besteht – eine ziemlich große: Durch den Regulierungs-Eifer wird zwar die Vergabe von Krediten gebremst, unterbindet aber keineswegs Spekulationen.

Ganz im Gegenteil: Mit riskanten Geschäften versuchen viele Finanz-Institute hohe Gewinne zu machen, um so ihre Eigenkapitalquote zu erhöhen. Damit beißt sich die sprichwörtliche Katze in den Schwanz.

Die EZB verlängert sogar noch ihre Katastrophen-Politik

Wie unglaublich die EZB versagt, zeigt der Umstand, dass sie erst noch am 3. Dezember 2015 beschloss, die Geldschwemme nicht wie vorgesehen im September 2016 auslaufen zu lassen, sondern sogar noch bis mindestens Ende März 2017 zu verlängern.

Da ist man geradezu baff. Es sollen also länger als geplant Monat für Monat weitere 60 Mrd. € in das Finanzsystem fließen, sprich: v. a. Staatsanleihen, aber auch gedeckte Schuldverschreibungen und forderungsbesicherte ABS-Papiere gekauft werden.

Trotz des offensichtlichen Versagens der EZB-Politik prognostizieren ihre Ökonomen für 2016 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,7%, für 2017 von 1,9%.

Viele Experten hingegen prognostizieren eines: Wenn Sie weiterhin Geld auf dem Sparbuch liegen haben, werden Sie es bald mit der Lupe suchen müssen.

4. Februar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.