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Gehaltsreport 2013: Welche Jobs sich wirklich lohnen

Bei welchen Jobs lohnt sich die Arbeit wirklich und an welchen Gehaltsschrauben kann man drehen? Unser Gehaltsreport 2013 verrät es Ihnen.

Immer wieder sorgen besonders hohe Gehälter für öffentliche Diskussionen. Immer vorne mit dabei: Die Saläre der Politiker und der Deutschen Vorstände.

Erst im vergangenen Herbst sorgte einer für Diskussionen: Peer Steinbrück. Denn seine hohen Nebeneinkünfte durch Reden-Honorare stießen auf enorme Kritik.

Ein Honorar liegt 2013 nur 9.000 € unter dem durchschnittlichen Jahresnettoeinkommen

Bis zu 20.000 € soll sich Steinbrück für einen Vortrag zahlen lassen. Auf welchem Gehalt diese stolze Summe thront, werden Sie im Rahmen dieser Serie „Gehaltsreport 2013“ herausfinden.

Mit diesem Honorar von 20.000 € liegt Peer Steinbrück nach einem Vortag nur knapp 9.000 € unter dem, was der „normale Deutsche“ im Jahr verdient.

Der durchschnittliche Brutto-Jahresarbeitslohn lag in Deutschland im letzten Jahr bei 28.952 €. Diesen Wert gab das Bundesministerium für Finanzen bekannt.


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Welche Berufsgruppen sich ebenfalls erheblich von diesem Durchschnittswert abheben, lesen Sie in unserem Gehaltsreport. Klicken Sie sich einfach durch.

Gehaltsreport: In welchen Branchen sitzen die Top-Verdiener?

Das niedrigste Durchschnittseinkommen verzeichnen nach Arbeitslosen und Rentnern in Deutschland die Studenten. Beamtenhaushalte haben nach Berechnungen des RWI (Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung) das höchste durchschnittliche Nettoeinkommen.

Betrachtet man die Höhe der Gehälter nach unterschiedlichen Branchen, lassen sich folgende Top-Verdienst-Sektoren ausmachen (Quelle: statistisches Bundesamt):

  1. Finanz- und Versicherungsdienstleistungen mit einem durchschnittlichen Monatseinkommen von 4.495 €.
  2. Angestellte in der Energieversorgung verdienen monatlich im Schnitt 4.494 €.
  3. Den dritten Platz belegt die Branche Information und Kommunikation. Hier liegt das Durchschnittsmonatseinkommen bei 4.395  €.

Das Schlusslicht im Branchenvergleich bildet das Gastgewerbe. Hier verdienen Angestellte durchschnittlich nicht mehr als 1.987 € im Monat.

Gender Pay Gap stagniert seit sechs Jahren

Laut statistischem Bundesamt liegt der Verdienstunterschied zwischen Männern und Frauen seit über 6 Jahren bei 23%. Doch hier kommt es auf die genaue Betrachtung an. Denn diese Lohnlücke entsteht nur, wenn man alle individuellen Faktoren wie Berufswahl, Qualifikation und Erwerbsleben außen vor lässt.

So ist die Einschätzung zum Gender Pay Gap im Spiegel eine ganz andere: „Auch wenn die öffentliche Wahrnehmung eine andere ist: Dass Frauen im Erwerbsleben benachteiligt sind, liegt weniger an den Arbeitgebern. Sie verdienen vor allem deshalb schlechter, weil ihre Erwerbsbiografien anders verlaufen.“ (DER SPIEGEL Nr. 4 vom 21.1.13)

Geringer bezahlte Berufe, Babypausen, ein selteneres Karriereziel – das sind die wirklichen Gründe für die ungleiche Bezahlung. Bereinigt liegt die Lohnlücke laut Spiegel höchstens bei 8 %.

Wo verdient man das meiste Geld?

Aber unabhängig von diesem Unterschied haben wir uns gefragt: Wo verdient man das meiste Geld?

Arzt, Anwalt, Investmentbanker oder „Manager“ – diese Berufe fallen häufig im Zusammenhang mit Klagen über ein zu niedriges Gehalt und dem Wunsch nach mehr. Sie bilden das Klischee der „Besserverdienenden“. Aber ist das wirklich so? Verdienen Anwälte immer gut? Oder nur die mit gutem Examen?

In dieser Artikelserie haben wir die verschiedenen Gehälter der Top-Verdiener in Deutschland genau unter die Lupe genommen. Wer verdient was? Und welche Arbeitsbedingungen gehen damit einher? Welche Faktoren verbessern die Aufstiegschancen und damit das Gehalt? Die Antworten finden Sie hier.

20. Februar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Sabrina Behrens
Von: Sabrina Behrens. Über den Autor

Sabrina Behrens beschäftigt sich seit Ihrem Schulabschluss mit den Themen Wirtschaft, Politik, private Finanzen, Vorsorge und Versicherung. In ihrer Tätigkeit als freie Journalistin in Berlin hält sie die Leser in diesen Bereichen regelmäßig auf dem Laufenden.