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Geld für die Ausbildung der Kinder: So sorgen Sie vor

Die üblichen finanziellen Belastungen im Arbeitsleben eines Ehepaares sind oft hoch und dazu noch mehrschichtig. Das Eigenheim will bezahlt werden, hinzu kommt die Altersvorsorge – und was ist mit der Finanzierung des Studiums des Kindes?

Immerhin kostet ein durchschnittliches Studium von 10 Semestern nach Angaben des Deutschen Studentenwerkes etwa 45.000 €. Diese setzen sich zusammen aus Miete, Lebensunterhalt und – je nach Bundesland – unterschiedlich hohen Studiengebühren.

Dabei hat der Gesetzgeber grundsätzlich festgelegt, dass Eltern ihre Kinder im finanziellen Hinblick unterstützen müssen. Somit haben alle Studenten einen prinzipiellen Anspruch auf elterliche Unterstützung.

Möglichkeiten, dem eigenen Kind das Studium zu finanzieren

Wenn Eltern zu wenig verdienen, um ihrem Kind ein Studium zu finanzieren, kann die Tochter oder der Sohn oft Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (Bafög) oder ein Stipendium in Anspruch nehmen.


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Informationen zu den Fördermöglichkeiten gibt es auf den Seiten der Bildungsministerien der Länder, der Universitäten aber auch bei den entsprechenden Studentenwerken. Mit den Bafög-Rechnern lassen sich anhand der vorhandenen Daten (u.a. elterliches Einkommen) die jeweiligen Förderbeträge errechnen.

Ein weiterer Weg der Finanzierung des Studiums seines Sprösslings besonders für Besserverdienende ist ein Sparplan. Hierbei sind einige Formen ratsam, andere nicht.

Sparpläne, die sich für die Finanzierung des Studiums eines Kindes eignen

Bei festverzinslichen Sparplänen für Kinder empfiehlt die Stiftung Warentest beispielsweise das Angebot der Erfurter Wohnungsgenossenschaft. Dieses garantiert eine jährliche Verzinsung von fast 4,4 %.

Auch Direktbanken bieten Kindern Festgelder, bei denen die Inflation nicht gesamte Rendite schluckt. Wichtig ist hierbei auf die besonderen Angebote für Minderjährige zu achten, da diese oft höhere Zinsen versprechen.

Hohe Renditen bei der Finanzierung des Studiums eines Kindes lassen sich oft mithilfe eines Sparplans erzielen, der in ETF (Indexfonds) investiert. Damit werden Investmentfonds bezeichnet, die die Entwicklung eines bestimmten Börsenindex nachbildet, beispielsweise dem DAX.

Daher unterliegen diese Wertschwankungen, die die Auszahlung vor allem in Schwächephasen geradezu verbieten.

Wichtig: Besondere Steuervorteile der Ausbildungsfinanzierung nutzen

Bei Sparplänen wird sowohl bei festverzinslichen wie bei fondsgebundenen Produkten die Abgeltungssteuer in Höhe von 25 % fällig. Ebenso wie ein Erwachsener kann jedes Kind den Sparerpauschbetrag von 801 € pro Jahr in Anspruch nehmen.

Darüber hinaus haben Minderjährige sogar die Möglichkeit, Kapitalerträge bis zu einer Höhe von 9.191 € im Jahr steuerfrei einnehmen zu dürfen. Dabei summieren sich der steuerliche Grundfreibetrag von 8.354 € plus einer Ausgabenpauschale sowie der Sparerpauschale auf diese Summe.

Wer nicht unvorbereitet dastehen möchte, wenn das eigene Kind mit einem Studium beginnt, sollte sich rechtzeitig informieren. Und dann natürlich – möglicherweise mit einem Sparplan – entsprechend darauf reagieren.

4. September 2015

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Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.