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Geld im Ruhestand: Wie wird die gesetzliche Rente ausgezahlt?

Bei der privaten Altersvorsorge hängt es in aller Regel von Ihren Vereinbarungen mit der Bank, der Fondsgesellschaft oder dem Versicherer ab, wann und wie die Rente ausgezahlt wird.

Bei der gesetzlichen Rente stellt sich die berechtigte Frage: Wie komme ich zu meinem Rentenbeitrag im Monat?

Rente wird immer zum Ende des Monats ausgezahlt

Vor der Rentenzahlung, muss Ihnen zunächst der bewilligte Rentenbescheid zugegangen sein. Nach der Bewilligung der Rente per Bescheid, wird diese jeweils zum Monatsende ausgezahlt.

Ihr Rentenversicherungsträger veranlasst die Zahlung über den Rentenservice der Deutschen Post auf Ihr Konto.

Legen Sie Widerspruch bei fehlerhaftem Bescheid ein!

Wenn bei Eingang der Rentenzahlung Unstimmigkeiten aufkommen, der Auszahlungsbetrag zum Beispiel zu niedrig ist, können Sie innerhalb eines Monats einen schriftlichen Widerspruch einlegen.

Die Auszahlung der Rente wird in dieser Zeit nicht unterbrochen. Bei Bedarf können Sie auch jederzeit einen Überprüfungsantrag stellen, wenn Ihnen etwas komisch dabei vorkommt, wie die Rente ausgezahlt wird.

Am letzten Werktag fließt das Geld

Nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung muss die Rente am letzten Werktag des Monats auf Ihrem Konto sein. Aber wer gewährleistet wie und wann die Rente ausgezahlt wird?

Dafür sorgt die Deutsche Rentenversicherung. Bis spätestens 14 Uhr des letzten Werktages wird die Zahlung des Rentenbetrages angewiesen.

Beitragsfreie Zeit: Wie wird die Rente später ausgezahlt?

Vielleicht zählen Sie aber noch nicht zur Gruppe der baldigen Rentner, aber befinden sich gerade in der Arbeitslosigkeit oder erwarten ein Kind?

Dann stellt sich auch für Sie die Frage: Wie wirkt sich diese Zeit auf die spätere Auszahlung meiner Rente aus? Die Zeit, in der Sie keine Beiträge an die gesetzliche Rentenversicherung abführen wird auch als beitragsfreie Zeit bezeichnet.

Diese Zeit kann allerdings trotzdem eine Auswirkung darauf haben, wie Ihre spätere Rente später ausgezahlt wird. Denn es gibt Anrechnungszeiten.  Die Solidargemeinschaft aller Versicherten trägt hierfür die Kosten.

Zu den wichtigsten Anrechnungszeiten gehören:

  • Arbeitsunfähigkeit, Krankheit und Rehabilitation,
  • Schwangerschaft und Mutterschutzfristen,
  • Arbeitslosigkeit sowie
  • Schulbesuch und Studium.

Bedingung für die Anrechnungszeiten

Damit diese Zeit Ihnen allerdings auch als Anrechnungszeit gewährt wird, müssen Sie dafür eine versicherungspflichtige Beschäftigung unterbrochen haben.

Dabei reicht es aus, wenn sie im Monat nach dem Ende der Beschäftigung beginnen. Ein direkter – taggenauer – Anschluss ist nicht erforderlich.

Dieses Beispiel liefert die Deutsche Rentenversicherung zum besseren Verständnis:

Kuno M. ist bis zum 24. Juni 1976 versicherungspflichtig beschäftigt gewesen. Seine Rehabilitationsmaßnahme hat er am 31. Juli 1976 begonnen. Damit gilt die versicherungspflichtige Beschäftigung als unterbrochen.

Die Zeit der Rehabilitation wird für die Auszahlung der Rente als Anrechnungszeit berücksichtigt.

11. Januar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Sabrina Behrens
Von: Sabrina Behrens. Über den Autor

Sabrina Behrens beschäftigt sich seit Ihrem Schulabschluss mit den Themen Wirtschaft, Politik, private Finanzen, Vorsorge und Versicherung. In ihrer Tätigkeit als freie Journalistin in Berlin hält sie die Leser in diesen Bereichen regelmäßig auf dem Laufenden.