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Geld verdienen mit Dividenden leicht gemacht

Die Zinsen werden von den Notenbanken nach unten gedrückt. Die Zinsen haben, gemessen am Risiko, ein absurd niedriges Niveau erreicht. Die Analysten der Deutschen Bank haben im März 2015 nachgerechnet. Das Ergebnis: Anleihen mit einem Volumen von 2,17 Billionen Euro werfen sogar negative Renditen ab!

Das bedeutet: Die Käufer dieser Anleihen erhalten keine Zinsen, sondern müssen sogar dafür zahlen, dass sie dem Schuldner Geld leihen dürfen. Ein Horrorszenario für Anleger, die auf regelmäßige Ausschüttungen angewiesen sind.

Doch es gibt für Sie einen renditestarken Ausweg: Während die Zins-Renditen am Boden sind, zahlen die Unternehmen so hohe Dividenden wie nie zuvor. Bei vielen Unternehmen sind die Dividenden-Renditen der Aktien höher als die Zins-Renditen der Unternehmensanleihen. Leichter können Sie zur Zeit an der Börse kein Geld verdienen.

Daher empfehlen Experten: Steigen Sie um! Wenn Anleihen nichts abwerfen, hilft es nicht, auf bessere Tage zu warten. Wenn jetzt Zinspapiere ihr Laufzeitende erreichen und die neuen Zinsangebote zu niedrig sind, bietet sich der Kauf von dividendenstarken Aktien an.

Dividendenstarke Aktien als Rendite-Treiber

Die langfristigen Aktien-Statistiken zeigen Ihnen, dass die Dividenden in den vergangenen knapp 100 Jahren für rund 40% der Gewinne des wichtigsten amerikanischen Aktienindizes, des S&P 500, verantwortlich waren (für den US-Aktienmarkt gibt es die beste Datenbasis, daher beziehen sich fast alle großen Aktien-Studien auf den US-Markt).

Wie wichtig die Dividenden für Ihre Börsengewinne sind, zeigt auch eine weitere Studie. Gemäß einer Berechnung von Ned Davis Research erzielten Aktien aus dem S&P 500 zwischen 1972 und 2012 einen Wertzuwachs von 6,94% pro Jahr.

Die Aktien aus dem S&P 500, die eine Dividende ausgeschüttet haben, schafften im gleichen Zeitraum eine Performance von 8,67% pro Jahr. Unternehmen, die ihre Dividende regelmäßig erhöhen bzw. erstmalig mit der Zahlung einer Dividende starteten, schafften im Schnitt sogar einen Gewinn von 9,48% pro Jahr! Knapp 10% Gewinn pro Jahr sind mit konservativen Aktien ein großartiges Ergebnis.

Dividenden-Rendite ermitteln

Die Dividenden-Rendite ergibt sich aus der Division der Dividende durch den aktuellen Aktienkurs multipliziert mit 100. Sie gibt die Verzinsung des investierten Kapitals je Aktie in Prozent an.

Dargestellt als Formel sieht dies dann wie folgt aus:

Dividende

——————– x 100 = Dividenden-Rendite

Aktienkurs


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Die Dividenden-Rendite gehört zu den klassischen Bewertungs- Kennzahlen einer Aktie. Denn: Dividenden sind ein Indiz für die Ertragskraft eines Unternehmens. Im historischen Durchschnitt liegen die Dividenden-Renditen bei den Aktien des deutschen Leitindex DAX etwa im Bereich von 2 bis 3%.

Sie benötigen die Dividenden-Rendite, um einen Bezug zwischen dem Betrag der Dividende und dem dazugehörigen Aktienkurs herzustellen.

Dieser Bezug ist deshalb wichtig, weil ansonsten möglicherweise eine vom Betrag her hohe Dividende schnell einen falschen Eindruck erwecken kann. Beispiel: Liegt die Dividende bei 5 Euro und der Aktienkurs bei 100 Euro (Dividenden-Rendite 5%), ist die Rendite nicht so hoch wie bei einer optisch niedrigen Dividende von 1 Euro und einem Aktienkurs von 10 Euro (Dividenden-Rendite 10%).

Üblicherweise beziehen sich die veröffentlichten Dividenden- Renditen auf die ausbezahlte Dividende und den aktuellen Kurs der Aktie. Sie spiegeln also das Verhältnis der gezahlten Dividende und des aktuellen Aktienkurses der Aktie wider. Für Sie als Aktionär ergibt sich eine andere persönliche Dividenden-Rendite, wenn Sie die betreffende Aktie schon vorher gekauft haben.

Die persönliche Dividenden-Rendite

Sie haben eine Aktie zum Kurs von 20 Euro gekauft. Der aktuelle Kurs beträgt 43 Euro und die aktuelle Dividende 2 Euro je Aktie. Dann ist die veröffentlichte Dividenden-Rendite:

2 Euro

————— x 100 = 4,7%

43 Euro

Ihre persönliche Dividenden-Rendite sieht ganz anders aus:

2 Euro

————- x 100 = 10%

20 Euro

Sie sehen also, dass die veröffentlichte Dividenden-Rendite keinesfalls mit Ihrer persönlichen übereinstimmen muss. Für Sie ist aber nur Ihre persönliche Rendite entscheidend.

Ihre Auswahlkriterien

Sie erfahren jetzt 4 wichtige Kriterien, die Sie bei Ihrer Auswahl der richtigen Dividenden-Aktien berücksichtigen sollten:

1) Dividendenrendite überdurchschnittlich hoch

Sie sollten bei Ihrer Auswahl von Dividenden-Aktien darauf achten, dass die Aktie, die Sie auswählen, innerhalb des jeweiligen Marktindex bzw. innerhalb des jeweiligen Marktsegments eine überdurchschnittlich hohe Dividenden-Rendite bietet.

2) Auf die richtige Ausschüttungsquote kommt es an

Bei der Ausschüttungsquote handelt es sich um den prozentualen Anteil der ausgeschütteten Dividendensumme am Unternehmensgewinn. Eine Ausschüttungsquote von 20% bedeutet: 20% des Gewinns landen in Form von Dividenden auf den Konten der Aktionäre (die restlichen 80% bleiben im Unternehmen). Wenn ein Unternehmen rund 50% der Gewinne in Form von Dividenden ausschüttet und 50% für spätere Investitionen zurückhält, ist das eine ausgewogene Quote. Ausnahmen kann es geben, wenn ein Unternehmen über einen sehr hohen Kassenbestand verfügt. Dann darf die Ausschüttungsquote auch höher sein.

3) Die Ausschüttungen sollten stetig steigen

Die Regelmäßigkeit der Dividenden und ihr stetiges Wachstum sagen viel über die Qualität des Unternehmens als Dividenden-Wert aus. Sie müssen bei der Betrachtung der Dividendenhistorie wissen, ob es sich um einen zyklischen (also von der Konjunktur abhängigen) oder um einen nicht-zyklischen (also weitgehend von der Konjunktur unabhängigen) Wert handelt. Bei zyklischen Aktien aus Branchen wie Automobil oder Maschinenbau kann die Dividende schwanken oder ausbleiben. Bei nicht-zyklischen Aktien sollte das nicht der Fall sein.

4) Es sollte Potenzial für Dividendensteigerungen da sein

Die Dividenden mögen noch so attraktiv sein – investieren Sie nicht in Unternehmen ohne Aussicht auf steigende Gewinne. Unternehmen, deren Gewinn über Jahre stagniert oder gar sinkt, werden ein hohes Dividenden-Niveau nicht lange halten können. Denn bei solchen Unternehmen können wir nicht von einem stetigen Wachstum und damit einem langfristigen Anstieg von Aktienkurs und Dividendenzahlungen ausgehen.

Fazit: Wählen Sie Unternehmen aus, die ihre Dividenden regelmäßig erhöhen

14. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.