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Geldanlage: Kaufen Sie nur das, was Sie auch verstehen

Regelmäßig warne ich Freunde und Bekannte davor, sich am sogenannten grauen Kapitalmarkt zu betätigen.

Nicht, weil ich alle Anbieter für unseriös halte oder weil ich glaube, dass dort grundsätzlich kein Geld zu verdienen ist.

Nein. Die Gründe sind anderer Natur:

Geldanlagemöglichkeit muss rundum kinderleicht verständlich sein

Zum einen würde es mir als Anleger Bauchschmerzen bereiten, wenn ich in etwas investiere, das nur sehr wenig reguliert ist. Und zum anderen rate ich immer wieder dazu, nur in das zu investieren, was Sie als Anleger auch verstehen.

Neulich las ich von einer guten und einfachen Methode, wie Sie überprüfen können, ob Sie eine Geldanlagemöglichkeit verstehen oder nicht.

Probieren Sie es einfach aus. Die Methode funktioniert folgendermaßen:

Versuchen Sie die Geldanlage einem Viertklässler zu erklären. Wenn dieser Ihre Erklärung nicht ansatzweise versteht, sollten Sie die Finger von der Investition lassen, da Sie diese (gemäß der Methode) selbst nicht ausreichend verstehen.


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Machen Sie es wie Warren Buffett

Ein großer und prominenter Verfechter des Grundsatzes „Kaufen Sie nur das, was Sie auch verstehen“ ist übrigens Investmentlegende Warren Buffett.

Jetzt will ich Ihnen diesen Grundsatz aber auch im Zusammenhang mit Anlagemöglichkeiten am grauen Kapitalmarkt erläutern.

Ich denke in dem Zusammenhang vorrangig an die sogenannten „Beteiligungsmodelle”, die (vor allem in der Vergangenheit) immer wieder auch als „Steuersparmodelle” angepriesen wurden.

Ein Beteiligungsprospekt umfasst in der Regel mehrere 100 Seiten. Daher dürfte es wohl kaum einen privaten Anleger geben, der so ein Prospekt vollständig liest.

Und selbst wenn Sie dies täten, wäre die Wahrscheinlichkeit, dass das Gelesene auch vollständig verstanden würde, nahezu bei 0. Es sei denn, Sie sind Wirtschaftsprüfer oder Bilanzprofessor.

Sie sehen also: Als „Otto Normalanleger” haben Sie keine Chance ein solches Beteiligungsmodell komplett zu verstehen und in der Folge die Chancen und Risiken vernünftig abzuwägen.

Fazit: Setzen Sie auf dividendenstarke Aktien

Wenn Sie trotz der heutzutage extrem niedrigen Zinsen an einer positiven Realrendite (positive Rendite unter Berücksichtigung der Inflation und nach Abzug von Steuern) interessiert sind, führt an Aktien kein Weg vorbei.

Ich möchte Ihnen jetzt 3 Gründe nennen, die ganz klar dafür sprechen, dass Sie – zumindest als Depotbeimischung – auf Aktien setzen sollten.

1.) Die Zinsen bleiben niedrig.

Eine niedrige Inflationsrate und eine noch zu schwach wachsende Konjunktur im Euro-Raum nehmen der Europäischen Zentralbank (EZB) den Spielraum für Zinserhöhungen.

Meine Prognose: Die Zinsen bleiben sogar über Jahre hinaus niedrig. Einen Leitzins von etwa 3% wird es in Europa in naher Zukunft nicht geben.

2.) Aktien sind aktuell (Stand 2014) nicht zu teuer.

Der Deutsche Leitindex DAX liegt 2014 mit einem Durchschnitts-KGV (KGV = Kurs-Gewinn-Verhältnis) von aktuell nur knapp 13 unter dem historischen Durchschnittswert von 14. Das bedeutet: Aktien sind aktuell nicht zu teuer.

3.) DAX-Aktien: Durchschnittlich 8% Rendite

Weiterhin spricht für Aktien, dass der DAX seit seiner Gründung 1988 trotz zwischenzeitlicher Krisen und Crashs im Durchschnitt auf eine jährliche Performance (Kurssteigerungen + Dividenden) von rund 8% kommt.

Sie sehen also: Langfristig können Sie mit (den richtigen) Aktien im Prinzip nur gewinnen.

18. November 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.