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Geldautomat: Wo Sie am günstigsten abheben

Jeder 4. Bankkunde ärgert sich über die Abhebe-Gebühren am Geldautomaten; so das Ergebnis einer Befragung der Gesellschaft für Konsumforschung.

Gehören auch Sie dazu? Dann kann ich Sie beruhigen:

Durch kluges Abhebe-Verhalten können Sie Gebühren in der Regel vermeiden oder auf ein Minimum reduzieren.

Die eigene Bank(engruppe) bevorzugen

Kostenfrei sind Abhebungen normalerweise an den Geldautomaten der eigenen Bank bzw. Bankengruppe.

Die Volks- und Raiffeisenbanken haben dabei ein Netz von rund 19.500 Geldautomaten. Bei den Sparkassen sind es sogar rund 26.000.

Deutlich weniger eng geknüpft sind die Netze der Privatbanken bzw. Spardabanken. Aber immerhin haben sich diese in Sachen Automaten-Nutzung zusammengeschlossen.

Als Kunde wissen Sie wahrscheinlich: Es gibt Cash Pool und Cash Group. Sie ermöglichen den Kunden ihrer jeweiligen Mitglieder ebenfalls eine kostenfreie Nutzung aller Automaten im Verbund.


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  • Zur Cash Group gehören beispielsweise Deutsche Bank, Postbank, Commerzbank, HypoVereinsbank, Norisbank und Berliner Bank. Hier gibt es rund 9.000 Geldautomaten. Zudem ist eine Bargeldausgabe an den Kassen von rund 1.300 Shell-Tankstellen möglich.
  • Zum Cash Pool gehören beispielsweise die Spardabanken, Targobank, Santander, BB-Bank und Wüstenrot. Insgesamt 2.900 Geldautomaten sind deutschlandweit verfügbar.

Was tun, wenn „Fremdgehen“ unvermeidlich ist?

Manchmal geht es nicht anders. Gerade in der Fremde laufen Sie sich oft die Hacken ab, ohne einen Automaten Ihrer eigenen Bank(engruppe) zu finden.

Wo heben Sie dann idealerweise Ihr Bargeld ab? Die Antwort wird Sie vielleicht überraschen:

Am günstigsten sind nicht etwa Volksbanken und Sparkassen, sondern die privaten Banken, denn bei ihnen liegen die Abhebe-Gebühren in der Regel bei maximal 2 € – und das hat auch Gründe:

Schon seit Jahren streben die Privatbanken einen Deal mit Volks- und Raiffeisenbanken sowie Sparkassen an.

Das Ziel: Ihre Kunden sollen deren Automaten für maximal 2 € nutzen dürfen und umgekehrt.

Der Deal ist nicht ganz fair, denn schließlich entfallen rund 80 % aller Geldautomaten auf die Volks- und Raiffeisenbanken bzw. Sparkassen, während die Privatbanken nur etwa 20 % am gesamten Automatennetz unterhalten.

Deshalb weigern sich Volks- und Raiffeisenbanken sowie Sparkassen beharrlich, sich auf diesen Deal einzulassen. Da die Privatbanken aber mit gutem Beispiel vorangehen, halten sie sich an die 2-€-Deckelung bei den Gebühren.

Für Sie heißt das: Im Zweifel heben Sie lieber bei einer Privatbank ab, wenn sich das „Fremdgehen“ nicht umgehen lässt.

Gebührenanzeige beachten – und notfalls abbrechen

Im Schnitt müssen Sie beim „Fremdgehen“ mit Gebühren von rund 4 € rechnen. Es gibt aber auch Ausreißer nach unten wie nach oben.

Daher ein letzter Tipp: Bevor Sie am Automaten das gewünschte Bargeld abrufen, werden im Display die Kosten für die Abhebung angezeigt. Dazu ist jede Bank gesetzlich verpflichtet.

Erscheinen Ihnen diese Kosten – mit beispielsweise 8 € – gar zu unverschämt, dann brechen Sie den Vorgang ab und machen Sie sich auf die Suche nach einem günstigeren Automaten.

Man muss den Banken ja nicht noch mehr Geld in den Rachen werfen als unbedingt sein muss.

3. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Judith Engst
Von: Judith Engst. Über den Autor

Judith Engst hat sich auf die publizistische Beratung im Bereich Wirtschaft und Finanzen spezialisiert und speziell zum Thema Geldanlage mehrere Bücher verfasst.