USA: 25 Prozent der Weltwirtschaft hängen an Nordamerika
Alles, was in den USA passiert, ist auch für unsere Wirtschaft und unsere Finanzmärkte wichtig. Die USA prägen 25 Prozent der Weltwirtschaft.
Das hat zur Folge: kommt es dort zur Inflation, stagniert der Absatz der importierten (und damit von uns exportierten) Güter. Die Geldmenge in den USA ist also auch für uns von höchstem Interesse.
Denn: die Inflation dort umfasst auch unsere Güter. So wird unter anderem der Ölpreis steigen und damit auch die Produktion béi uns in Deutschland teurer werden. Eine kleine Randbemerkung nur, denn wichtig ist hier:
Die Geldmenge in den USA wächst rasant. Dies sehen Sie am Chart. Gegenüber 1990 ist die Geldmenge M2 (Einlagen mit maximal drei Monaten Kündigungsfrist) fast 3mal so hoch, wohingegen die Wirtschaft immer nur um 3 Prozent bis 5 Prozent wächst - in guten Jahren.
Geldmenge in den USA Steigt, das Geld wird damit wertloser
Dem "Mehr" an Geld steht deshalb relativ betrachtet immer weniger an Gütern gegenüber.
Die Preise werden automatisch steigen - und damit die Inflation. Die Entwicklung lässt sich schon deshalb kaum aufhalten, weil die Zinslast auch immer größer wird - und bedient werden will.
Die USA kommen an einer kräftigen Inflation kaum vorbei. Investieren Sie kaum noch in den USA.
Allenfalls in Aktien wie die von "Berkshire Hathaway". Hauptaktionär Warren Buffet hat auf den Sachwert "Bahn" gesetzt und immense Beteiligungen erworben. Kaufen Sie im Zweifel die "B"-Aktie ohne Stimmrecht. WKN: 900567.
Und die Erhöhung der Geldmenge ist nicht nur ein amerikanischer Trend.
Maßgeblich: Langfristvergleich der Geldmengen
Die aktuellen Zahlen zu Geldmengen beziehen sich immer auf einen 6- oder 12-Monats-Vergleich.
Der Effekt: Rutschen dadurch Monate mit besonders hohen Mengen in den Vergleich, sieht es so aus, als sei der Trend zur Geldproduktion ungebrochen. Falsch.
Seit dem Jahr 2007 beispielsweise hat sich der Euro-Umlauf um sage und schreibe 35 Prozent erhöht. In etwa drei Jahren.
Bei einer Wirtschaftsproduktion von ungefähr 9 Prozent stehen den neuen Waren damit 3mal soviele neue Euro gegenüber. Die Geldmenge steigt also.
USA: in drei Jahren erhöhte sich Geldmenge um 138 Prozent
In den USA ist die Lage noch dramatischer: seit Anfang 2007 ist die Geldmenge um 138 Prozent gestiegen.
Soviel Waren können die USA gar nicht produzieren, um das wieder aufzufangen.
Die Inflation mit stark steigenden Preisen für Sachgüter wird kommen - in welchem Ausmaß auch immer. Gerne könnten wir darüber streiten, aber: investieren Sie in Sachwerte.
Edelmetalle, Immobilien und Aktien, wie wir es auch hier immer wieder empfehlen. Als Aktie bietet sich beispielsweise ein Wert wie der österreichische Feuerwehr-Auto-Hersteller Rosenbauer an. Es ist ein - unscheinbarer - Sachwert. WKN: 892502.


