Gratis Studie: 3 Top-Aktien für das Jahr 2015

Interessiert an den 3 besten Aktien für 2015 . . . selbst bei schlechter Stimmung an der Börse?

Dann sollten Sie jetzt die kostenlose Aktienstudie 2015 abrufen . . .

Hier ist warum:

Hier die Studie mit den 3 Top-Aktien als PDF anfordern und in wenigen Minuten erhalten:

Als Update erhalten Sie zusätzlich ab sofort den kostenlosen "Privatfinanz Letter".

Menü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2015 . . . Download hier ➜

Gemeinschaftseigentum: Diese Aufgaben hat Ihr Verwalter

Sind Sie Eigentümer einer Immobilie, die Sie an mehrere Miteigentümer verkauft haben, können sie einen Verwalter für das gemeinschaftliche Eigentum einsetzen.

Dieser übernimmt dann Aufgaben, beispielsweise muss er die Beschlüsse der Wohnungseigentümer unverzüglich durchführen.

Das gilt selbst dann, wenn er mit ihnen nicht einverstanden ist oder sie sogar für unsinnig hält.

Einwände kann der Verwalter höchstens bei der Vorbereitung der Eigentümerbeschlüsse vorbringen.

Er muss für Instandhaltung und Instandsetzung sorgen

Eine zentrale Aufgabe Ihres Verwalters ist, erforderliche Maßnahmen für die ordnungsgemäße Instandhaltung und -setzung des gemeinschaftlichen Eigentums zu treffen.

Er muss die Eigentümer über notwendige Reparaturen etc. informieren und einen Beschluss zur Durchführung erforderlicher Maßnahmen herbeiführen. Er darf allerdings nicht ohne die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft Aufträge an Handwerker vergeben, es sei denn, Ihr Verwaltervertrag sieht dies vor.

Notfälle sind selbstverständlich eine Ausnahme: Wenn z. B. in einem kalten Monat unvermittelt die komplette Heizungsanlage ausfällt, ist die Herbeiführung eines vorherigen Eigentümerbeschlusses kaum möglich. In solchen Fällen darf und muss der Verwalter selbstständig handeln.

Er verwaltet die Gelder

Ihr Verwalter hat auch die Aufgabe, gemeinschaftliche Gelder auf einem Fremdkonto zu verwalten.

Dies berechtigt ihn, Lasten- und Kostenbeträge, Tilgungsbeträge und Hypothekenzinsen anzufordern, in Empfang zu nehmen und abzuführen, soweit es sich um gemeinschaftliche Angelegenheiten der Wohnungseigentümer handelt.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots....

  • Die IND & COMM BANK OF CHINA ist die teuerste Bank der Welt
  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Cemex (Mexico), drittgrößter Zementhersteller der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • GAZPROM (Russland) die Nummer 3 der Welt
  • Und Petrobras (Brasilien), die Nummer 4 weltweit

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Ebenso darf er alle Zahlungen veranlassen, die mit der laufenden Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums zusammenhängen. Zudem muss er eine angemessene Rücklage bilden, mit der Sie die zu erwartenden Instandhaltungsmaßnahmen bezahlen können.

Allerdings sind ihm bei der Verwaltung des Gemeinschaftsgeldes auch Grenzen gesetzt. So darf er zwar das verwaltete Geld anlegen, nicht aber das Konto überziehen oder gar Kredite aufnehmen.

Er nimmt Zustellungen entgegen

Der Verwalter muss Willenserklärungen und Zustellungen entgegennehmen, soweit sie an alle Wohnungseigentümer gerichtet sind. Dies beinhaltet insbesondere auch die Entgegennahme von Klagen oder Mahnbescheiden gegen die Eigentümergemeinschaft.

Er kann aber auch Kündigungen und Mahnungen Ihrer Mieter entgegennehmen, soweit Sie als Eigentümer diese nicht selbst entgegennehmen möchten.

Der Verwalter hat alle Maßnahmen zu treffen, die zur Fristwahrung oder Abwendung sonstiger Rechtsnachteile für Sie erforderlich sind. Insbesondere muss er Verjährungsfristen überwachen. Er kann aber nur dann gerichtliche und außergerichtliche Ansprüche der Gemeinschaft geltend machen, wenn er hierzu per Wohnungseigentümerbeschluss oder Regelung im Verwaltervertrag ermächtigt ist.

Er stellt den Wirtschaftsplan auf

Eine wichtige Aufgabe des Verwalters besteht in seiner Pflicht, einen Wirtschaftsplan und die Rechnungslegung zu erstellen. Den Wirtschaftsplan hat Ihr Verwalter jeweils für ein Kalenderjahr aufzustellen. Er enthält:

  • die voraussichtlichen Einnahmen und Ausgaben der Verwaltung des Gemeinschaftseigentums;
  • die anteilmäßige Verpflichtung der Wohnungseigentümer, Lasten und Kosten zu übernehmen;
  • die Beitragsleistung der Wohnungseigentümer zur Instandhaltungsrückstellung.

Die Erstellung eines Wirtschaftsplans ist für Sie als Wohnungseigentümer besonders wichtig, da Sie aufgrund dessen verpflichtet sind, auf Sie entfallende Vorschüsse zu leisten.

Neben dem Wirtschaftsplan hat der Verwalter nach Ablauf eines Kalenderjahres eine Abrechnung aufzustellen.

Er hält die jährliche Wohnungseigentümerversammlung ab

Der Verwalter muss mindestens einmal im Jahr die Wohnungseigentümerversammlung einberufen. Darüber hinaus muss er diese einberufen, wenn dies mehr als ein Viertel der Wohnungseigentümer schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt.

Sofern die Wohnungseigentümergemeinschaft nichts anderes beschlossen hat, führt der Verwalter auch den Vorsitz der Versammlung.

Von der Wohnungseigentümerversammlung hat der Verwalter ein Protokoll anzufertigen. Sofern Teilungserklärung oder Verwaltervertrag dies nicht bestimmen, besteht für ihn allerdings nicht die Pflicht, den einzelnen Eigentümern die Protokolle zuzuschicken. In der Regel sehen die Verwalterverträge eine solche Verpflichtung jedoch vor.

Er führt eine Beschlusssammlung

Seit Mitte 2007 sind Verwalter verpflichtet, eine Beschlusssammlung zu führen (§ 24 Abs. 7, 8 WEG). Diese beinhaltet:

1.      die in der Versammlung der Wohnungseigentümer verkündeten Beschlüsse mit Angabe von Ort und Datum der Versammlung;

2.      die schriftlichen Beschlüsse mit Angabe von Ort und Datum der Verkündung;

3.      die Urteilsformeln der gerichtlichen Entscheidungen in einem Rechtsstreit gemäß §43 Wohnungseigentumsgesetz (WEG) mit Angabe ihres Datums, des Gerichts und der Parteien, soweit diese Beschlüsse und gerichtlichen Entscheidungen nach dem ersten Tag des vierten auf die Verkündung folgenden Kalendermonats ergangen sind.

Die Beschlüsse und gerichtlichen Entscheidungen muss er fortlaufend eintragen und nummerieren. Falls diese angefochten oder aufgehoben worden sind, so ist dies anzumerken.

Im Fall einer Aufhebung kann er von einer Anmerkung absehen und die Eintragung löschen. Eine Eintragung kann er auch löschen, wenn sie aus einem anderen Grund für die Wohnungseigentümer keine Bedeutung mehr hat.

Die Eintragungen, Vermerke und Löschungen muss der Verwalter unverzüglich erledigen und mit Datum versehen.

27. Dezember 2011

Von: David Gerginov. Über den Autor

Die Welt der Finanzen und der Politik hat David Gerginov von jeher fasziniert. Aber auch das Weitergeben von wichtigen Informationen und Hintergrundwissen ist ihm wichtig. Mit seinen Beiträgen möchte er Lesern wichtige Fakten vermitteln und bei der Vertiefung des eigenen Wissens helfen.