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Generation 50 plus: Was bei Kapitalanlagen zu bedenken ist

Angenommen, Sie gehören zur Generation 50 plus und haben unerwartet Geld geerbt oder Ihre lang angesparte Lebensversicherung wird bald fällig: Was tun mit der frei gewordenen Summe?

Wohlüberlegt und risikobewusst investieren

Parken Sie als erstes Ihr Geld kurzfristig auf einem Tagesgeldkonto oder Geldmarkfonds. Wenn Sie sich mehr Bedenkzeit erbeten, dann können Sie mittelfristig Ihr Kapital in Bundesobligationen oder Pfandbriefe investieren.

So nehmen Sie sich den Druck, sofort entscheiden zu müssen, wie Sie Ihr Kapital für Ihren Ruhestand sichern.Denn oberstes Gebot bleibt auch für Sie: Streuen Sie Ihre Kapitalanlagen, setzen Sie nicht alles auf eine Karte.Und behalten Sie sich immer einen „Notgroschen“ auf Ihrem Tagesgeldkonto vor, denn wenn Ihr Geschirrspüler kaputt geht, kommen Sie so sofort an Ihr Geld.


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Schuldenfrei sparen

Haben Sie noch Restverpflichtungen aus laufenden Krediten, sollten Sie diese als allererstes tilgen. Sie sollten erst schuldenfrei sein, bevor Sie überhaupt ans Sparen denken. Bedenken Sie, dass nicht nur Sie sich über Ihr Vermögen freuen, sondern auch der Fiskus daran teilhaben will. Sie kommen nicht umhin, sich auch mit steuerlichen Aspekten zu befassen.

Eine kleine Checkliste – Folgende Aspekte sollten Sie in Ihre Überlegungen mit einbeziehen:

  • Erzielen Sie neben Ihrer gesetzlichen Rente noch zusätzlich Kapitaleinkünfte zum Beispiel aus einer Vermietung oder einer Zusatzrente, dann müssen Sie rechnen. Denn wenn Ihre Einkünfte die jeweils geltenden Freibeträge übersteigen, dann werden Sie steuerpflichtig. Das Alterseinkünftegesetz  sorgt dafür, dass Ihre zusätzlichen Einkünfte immer höher besteuert werden. Ab 2040 gilt dann die Vollversteuerung.
  • Dagegen nimmt die Besteuerung der Vorsorgebeiträge ab. So wird für eine Zusatzrente aus einer privaten Rentenversicherung nur der Ertragsanteil versteuert, der sich nach Ihrem Renteneintrittsalter richtet. Gehen Sie mit 65 in den Ruhestand, werden 18 Prozent steuerpflichtig.
  • Eine „Rürup-Rente“ aus einer Versicherung wird im Alter deutlich höher versteuert, da diese während der Beitragsphase steuerlich gefördert wird. Auch hier gilt der Renteneintritt als Maßstab für die Besteuerung. Gehen Sie 2007 in Rente, dann greift der Fiskus mit 54 Prozent und 2008 schon mit 56 Prozent in Ihre Tasche.
  • Sind Sie 64 Jahre und älter, dann können Sie vom Altersentlastungsbetrag profitieren. Der beträgt in diesem Jahr immerhin 38,4 Prozent der Kapitaleinkünfte, die Sie dann als steuerfrei deklarieren dürfen. Allerdings gilt auch hier eine Höchstgrenze 1.824 Euro pro Jahr bei jährlich sinkenden Entlastungsbeträgen.

Anlageoptionen – Informieren Sie sich gründlich

Sie sehen, Geldanlagen im Alter wollen gut überlegt sein. Lassen Sie sich ausreichend Bedenkzeit und informieren Sie sich umfassend über die verschiedenen Geldanlagemöglichkeiten. Gehen Sie zu verschiedenen Banken und vergleichen Sie die Angebote. Setzen Sie bei Ihrer Kapitalanlage auf die Strategie kurz-, mittel- und langfristiger Anlagen im Mix.

Daneben bietet es sich an, verschiedene Anlageinstrumente wie Aktien, Fonds, festverzinsliche Wertpapiere und Edelmetalle in Ihrer persönlichen Anlagestrategie zu mischen.

6. Oktober 2006

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.