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Genussscheine: Handel in Stuttgart bietet das größte Angebot

Der Genussscheine-Handel floriert sei geraumer Zeit. Immer mehr Unternehmen haben diese Form der Kapitalaufnahme für sich entdeckt. Inzwischen geben sogar Fußballvereine wie der 1. FC Köln Genussscheine aus.

Für private Anleger sind Genussscheine ebenfalls interessant. Die Wertpapiere bieten eine interessante Kombination aus Aktien und Anleihen.

Was sind Genussscheine?

Genussscheine sind zunächst Wertpapiere, die frei an der Börse gehandelt werden.

Für das ausgebende Unternehmen ist ein Genussschein rein rechtlich Fremdkapital, für den Anleger eine interessante Anlagemöglichkeit.

Ein Genussschein verbrieft das Recht auf eine Beteiligung am Bilanzgewinn, wodurch der Anleger auf eine jährliche Ausschüttung hoffen kann (Genussrecht).

Das Genussrecht ist ein Gläubigerrecht, wodurch der Anleger am Laufzeitende Anspruch auf Rückzahlung zum Nennwert hat.

Darüber hinaus lassen sich zwei Genussschein-Typen unterscheiden: Genusscheine nach Laufzeit und Genussscheine nach Ausschüttung.


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Bei der Ausgestaltung der Konditionen hat der Emittent viele Möglichkeiten. So kann er beispielsweise Genussscheine mit fester oder unbegrenzter Laufzeit auflegen.

Daneben kann der Emittent eine erfolgsabhängige Ausschüttung mit oder ohne Mindestverzinsung festlegen. Auch eine variable Verzinsung (Floater) kann festgeschrieben werden.

Genussscheine: Handel in Stuttgart von 8.00 bis 22.00 Uhr möglich

Der wichtigste Platz für den Genussschein-Handel ist die Börse in Stuttgart, die das größte Angebot in Deutschland bietet.

Die Börse legt besonderen Wert auf die Qualität und Transparenz beim Genussscheine-Handel sowie auf faire und marktgerechte Preise.

Der Genussscheine-Handel findet an der Börse in Stuttgart von 8.00 bis 22.00 Uhr statt. Alle Genussscheine werden dabei ab der kleinsten handelbaren Einheit variabel gehandelt.

Genussscheine werden flat gehandelt. Das heißt, es erfolgt in der Regel keine Stückzinsberechnung wie etwa bei Rentenpapieren.

Die Ausschüttung ist bei Genussscheinen im Vergleich zu klassischen Anleihen oft höher. Am Ausschüttungstag wird der Genussschein, ähnlich wie die Aktie, mit einem rechnerischen Kursabschlag in Höhe der Ausschüttung gehandelt.

Genussscheine: Vor- und Nachteile 

Für den Anleger haben die vielfältigen Ausstattungsmöglichkeiten den Nachteil, dass Genussscheine untereinander schwer vergleichbar sind.

Neben dem Vorteil der Ausschüttung kann der Anleger auch auf Kursgewinne hoffen, wenn der Genussschein zum Kurs unter dem Nennwert gekauft oder während der Laufzeit zu einem höheren Kurs als bei der Anschaffung veräußert wird.

Ein weiterer Nachteil von Genussscheinen ist der, dass der Besitzer im Gegensatz zum Aktionär kein Stimmrecht hat.

Zudem hat der Genussscheininhaber auch keinen Einfluss auf die Geschäftsführung, da kein Recht auf Teilnahme an der Hauptversammlung besteht.

Ferner kann beim Genussschein – je nach Ausstattung – eine eventuelle Verlustbeteiligung bis zur Höhe des Kapitaleinsatzes vereinbart sein.

Der Anleger sollte sich also in jedem Fall mit einem Bonitäts- und Marktrisiko auseinandersetzen. Verschlechtert sich die Bonität des Emittenten, drohen meist Kursverluste.

Daneben besteht ein allgemeines Rückzahlungsrisiko. Geht der Emittent pleite, erhält der Anleger nur dann seinen Kapitaleinsatz zurück, wenn alle anderen Gläubigeransprüche getilgt sind.

Insgesamt gilt: Genussscheine können eine interessante Ergänzung zur Anlage in Aktien und Rentenpapiere sein, da sie im Vergleich zu Anleihen oft eine höhere Rendite aufweisen.

Dennoch sollte jeder Interessent die Emissionsbedingungen genau studieren, um schon im Vorfeld etwaige Chancen und Risiken abzuklären.

10. April 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Alexander Mittermeier. Über den Autor

Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands