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Genussscheine und Genussscheinfonds: Eine sichere Geldanlage

Der Kauf von Genussscheinen ist eine sichere Geldanlage. Sechs bis acht Prozent Rendite sind bei ihnen keine Seltenheit. Aber investieren Sie trotzdem vorsichtig.

Genussscheine bringen mehr als Standardanleihen

Sechs bis acht Prozent Rendite sind bei Genussscheinen nicht selten. Wegen des höheren Risikos wären sie gegenüber Anleihen am Markt sonst nicht zu verkaufen. Das höhere Risiko können Sie bei ausgewählten Titeln kontrollieren.

Einzelne Genüsse bringen Ihnen sogar Renditen von mehr als 20%. Darin steckt – anders kaum vorstellbar – jedoch auch eine Falle.

Genussscheine sind wie Aktien an den Gewinn von Unternehmen gebunden. Versprochene „Genüsse“ oder: Zinsen erhalten Sie nur, wenn das Unternehmen Gewinne schreibt.

Mehrheit der Bankgenüsse gefährdet

Damit bleiben aktuell die Mehrheit der Genussscheine von Banken gefährdet. Diese werden in den kommenden Monaten bis hin zu Jahren kaum Gewinne schreiben.

Scheinbare Renditen von bis zu 15% – so zu sehen aktuell bei der WestLB – gibt es faktisch für Sie nicht. Investieren Sie daher auch bei „Genüssen“ vorsichtig und konservativ.


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Solide Unternehmen aussuchen

Das Unternehmen, das den Genussschein ausgegeben hat, muss in Geschäftsjahren ohne Gewinn keine Zinsen auszahlen.

Achtung: Nicht bei allen Unternehmen sehen die Bedingungen vor, daß die Auszahlung in den Jahren mit Gewinn nachgeholt werden muß.

Deshalb: Investieren Sie nur in Genussscheine, die a) von soliden Unternehmen ausgegeben werden oder b) deren Bedingungen eine Nachzahlung in den Gewinnjahren vorsehen.

Risiko streuen, in mehrere Unternehmen investieren

Kaufen Sie möglichst Scheine von mehreren Unternehmen, mindestens drei.

Das reduziert das Risiko. Einzelne Zahlungsausfälle, die nur die Zinsen betreffen und späteren Jahren wieder aufgeholt werden, sind dann zu verkraften.

Besonderheiten beim Kursverlauf

Achtung: Der Kursverlauf von Genussscheinen ist anders als bei Anleihen. Die auszuzahlenden Zinsen sind im Kurs mit drin.

Das heißt: Im Jahresverlauf steigt der aufgelaufene Zinsanteil. Und nach Auszahlung gibt es dann einen entsprechenden Kursabschlag, etwa in Höhe der ausbezahlten Zinsen.

Kein Grund zur Sorge: Ihre Rendite innerhalb eines Jahres wird im Normalfall genau den ausgezahlten Zinsen entsprechen, weil der Kurs wieder ansteigt.

Noch sicherer – Ein Fonds auf mehrere Scheine

Eine einfache Lösung für mehr Sicherheit ist ein Fonds. Der Fonds investiert gleich in mehrere Genussscheine und kann daher auch Zahlungsausfälle (Zinsausfälle) verkraften. Es gibt Fonds mit Jahresrenditen von sechs bis acht Prozent, wie z.B. den “ADIG Genussscheinfonds”.

Aussagefähiger ist aber die Langfristrendite des Fonds. Tipp der Finanz-Experten der “!FREI”-Redaktion, eines Fachblattes für die private Vermögensplanung: Falls Sie den Fonds kaufen, halten Sie ihn möglichst über mehrere Jahre.

Sie können einen Fonds wie z.B. den “ADIG Genussscheinfonds” über die Börse Hamburg mit einem Spread -Gebühr-Unterschied zwischen An- und Verkaufskurs- von 0,10 Prozent sichern. Damit sparen Sie den Ausgabeaufschlag von drei Prozent. Geben Sie den Auftrag, so wie für Aktien, an Ihre Bank.

Doppelte Rendite: Der Genussscheinfonds schüttet aus. Das heißt: Zusätzlich zu den Kursgewinnen wird auch ein Teil der Zinsgewinne jährlich an die Fondsanleger ausgeschüttet.

19. März 2007

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.