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Executive Summary: Das erste Dokument im Geschäftsplan

Die Executive Summary klingt oftmals nach einer der einfachsten Übungen beim Verfassen eines Geschäftsplans – und zum größten Teil trifft diese Behauptung zu. So lange Sie die Detailfragen für den Rest des Planes bereits geklärt haben, dürfte die Executive Summary schnell erledigt sein. Dennoch sollten Sie sie nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Genau wie bei einer Bewerbung auf einen Arbeitsplatz ist die Executive Summary der Teil, der potenzielle Investoren durch scharfe Formulierungen fesseln sollte. Gelingt dies nicht, wird Ihr Geschäftsplan schnell in der Ablage oder gar dem Papierkorb verschwinden.

Executive Summary erst zum Schluss verfassen

Auch wenn die Executive Summary das erste Dokument in Ihrem fertigen Geschäftsplan sein wird, sollte sie als letztes Dokument verfasst werden, wenn Sie bereits alle Details Ihres Unternehmens zusammengestellt haben. Ein bis zwei Seiten reichen dabei vollkommen aus.

Die Executive Summary bietet einen kurzen Überblick über die wichtigsten Bestandteile Ihres Unternehmens. Die Hauptpunkte richten sich ganz nach den Zielpersonen, die Sie mit Ihrem Geschäftsplan erreichen möchten.

Bedürfnisse des Leserkreises beachten

Der gesamte Plan sollte die Bedürfnisse und Wünsche der potenziellen Geldgeber berücksichtigen. Eine Anfrage nach einem Bankkredit benötigt beispielsweise eine komplett andere Herangehensweise als die Suche nach einem Unternehmensinvestor.

Aber auch innerhalb dieser einzelnen Bereiche unterscheiden sich die Geldgeber teils stark. Meist ist es jedoch relativ einfach, die Interessen der einzelnen Unternehmen  herauszufinden und in der Folge zu bedienen.

Geschäftsplan als Bewerbungsschreiben

Stellen Sie sich Ihren Geschäftsplan einfach wie ein Bewerbungsschreiben vor. Auch hier würden Sie nicht für jedes Unternehmen den gleichen Text benutzen, sondern sich auf die einzelnen Firmen einstellen. Stellen Sie sicher, dass Sie die Vorteile einer Investition herausstellen.


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Spezialisierung bedeutet jedoch nicht, dass es nicht einige Bereiche gibt, die jeder Investor sehen möchte. Wichtig sind:

  • der Name Ihres Unternehmen und seine Adresse
  • eine Zusammenfassung des Geschäftsbereichs
  • eine kurze Erklärung Ihres Geschäftskonzepts
  • eine Beschreibung der Unternehmensvorteile
  • Belege, dass ein Markt für Ihre Produkte existiert
  • eine Kurzbeschreibung Ihres Managements
  • der aktuelle Entwicklungsstand Ihres Unternehmens
  • wahrheitsgemäße finanzielle Daten

Geschäftsplan: klare Worte bevorzugt

Nicht nur die Executive Summary, sondern auch der gesamte Geschäftsbericht, sollte in einer einfachen klaren Sprache verfasst sein. Die meisten Leser werden mit Fachbegriffen nichts anfangen können.

Die Bedürfnisse des Marktes mögen für Sie offensichtlich sein, für Ihr Zielpublikum jedoch nicht unbedingt. Sie müssen Ihre Leser daher überzeugen, ohne dabei in Übertreibungen zu verfallen. Bleiben Sie realistisch, dann werden Sie ernst genommen.

Balance für Informationen finden

Finden Sie dabei die richtige Balance: Geben Sie zu wenig Informationen in der Executive Summary preis oder langweilen Sie den Leser sogar, wird dieser den Rest des Plans nicht mehr lesen. Gleichzeitig können aber auch zu viele Informationen zum Misserfolg führen.

Neben der Executive Summary sollten Sie Ihrem Geschäftsplan auch einen Brief beilegen. In diesem erklären Sie, wer Sie sind, warum Sie schreiben und welche Unterlagen angefügt sind.

Haben Sie bereits mit dem Empfänger gesprochen, sollten Sie dies natürlich erwähnen. Halten Sie den Brief jedoch so kurz wie möglich – eine Seite sollte ausreichen.

25. Juli 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.