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Geschichte zeigt: Erst die Krise, dann der Krieg

Schon seit Jahren beschäftige ich mich mit der Geschichte von Finanzkrisen.

Was mir dabei aufgefallen ist: Sehr oft zogen wirtschaftliche Krisen dann sogar Kriege nach sich.

Beim Ersten Weltkrieg war es genauso, denn besonders die Deflation von 1912 wirkte sich katastrophal auf die Lebensumstände der Menschen aus.

Situation der Staatsfinanzen vor dem Ersten Weltkrieg

Die Staaten waren zu dieser Zeit so hoch verschuldet, dass beispielsweise Deutschland allein für seine Eisenbahn-Anleihen mehr Geld aufwenden musste als für das ganze hochgerüstete Heer.

Insgesamt war die finanzielle Situation der meisten Staaten damals sehr angespannt.


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Deshalb versuchte jede Nation möglichst große Weltmarkt-Anteile für sich zu beanspruchen, um die wachsenden Zinslasten tragen zu können. Damit entwickelte sich ein Konkurrenz-Kampf, welcher im Ersten Weltkrieg endete.

Wer das zinskapitalistische System durchschaut hatte, konnte schon lange vor dem Ersten Weltkrieg die Ereignisse vorhersagen.

So rechnete Ruhland, der Professor für politische Ökonomie, bereits 1908 die Vermögens-Konzentration durch den Zinseffekt aus und kam zu dem Ergebnis, dass eine Katastrophe absehbar wäre.

Kapital-Konzentration bei Banken: Ein Krisen-Auslöser – damals wie heute

So wuchs damals die im Jahr 1870 mit 15 Mio. Mark Kapital gegründete Deutsche Bank bis 1908 auf ein Vermögen von 150 Mio. Mark – im ganzen Syndikat sogar 3 Mrd. Mark – an.

Bei Beibehaltung dieser Steigerungs-Rate hätte spätestens nach 10 weiteren Jahren das gesamte Volksvermögen von 150 Mrd. Mark der Deutschen Bank gehört.

Doch dazu kam es nicht mehr. Ruhland sah bereits – 6 Jahre vorher – den Ersten Weltkrieg voraus:

“Bei der nur zu oft maßlosen Inanspruchnahme des Kredits vollzieht sich hier mit Hilfe des Bank- und Börsenkapitals in einer anscheinend planvollen Weise eine nationale wie internationale Verkettung der Privatunternehmungen, die in unserem Kriegszeitalter uns eines Tages einer Krise entgegen zu führen droht, wie sie kaum in der Geschichte der Völker schon erlebt wurde.”

Hier lag Ruhland genau richtig mit seiner Prognose. Doch die Folgen des ersten modernen Kriegs gingen sogar noch sehr viel weiter:

Ein wahrer Teufelskreis …

Im Endeffekt wurden durch den Ausgang des Ersten Weltkriegs mit der Niederlage Deutschlands die Vorbedingungen für einen erneuten Waffengang geschaffen.

Das durch den Krieg angehäufte Schuldenkapital erforderte eben eine weiter steigende Verzinsung und mündete schon wenige Jahre nach dem Ersten Weltkrieg in der massiven Wirtschaftskrise von 1923.

16. Dezember 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.