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Gesco AG Aktie – eine Beteiligungsgesellschaft

Die Gesco AG ist eine Beteiligungsgesellschaft, die Unternehmen des industriellen Mittelstands erwirbt.

Der Konzern wurde im Jahre 1989 von einer Gruppe privater Investoren gegründet. Es sollten dabei einige erfolgreiche und strategisch interessante Technologie- und Marktführer aus dem Mittelstand in einem Portfolio vereint werden.

Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Wuppertal.

Gesco AG Aktie

Die WKN der Aktie lautet A1K020, die ISIN DE000 A1K0201. Bei dem Wertpapier handelt es sich um eine Namensaktie.

Insgesamt gibt es 3.325.000 Aktien der Gesco AG. Der Gang zur Börse erfolgte am 24. März 1998. Bei dem Börsensegment handelt es sich um den Prime Standard am regulierten Markt.

Mehr dazu: Gesco Aktie: Weiterhin günstig bewertet

Das Börsenkürzel lautet GSC1. Die Aktie ist im SDAX, CDAX, Prime All Share Index, Classic All Share Index und im Prime Industrial Diversified Index gelistet.


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Die Gesco AG Aktie wird im Xetra in Frankfurt (am regulierten Markt), in Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg, München und in Berlin (im Freiverkehr) gehandelt.

Aktionärsstruktur

Die Gesco AG Aktie ist weit verbreitet. 13% der Aktien gehören dem Unternehmer Stefan Heimöller. Nach den Regeln der Deutschen Börse AG werden diese vom Freefloat abgezogen.

Die restlichen 87% der Aktien befinden sich im Streubesitz. Etwa 40% der Anteile gehören institutionellen Investoren. Die übrigen 47% der Aktien besitzen Privatanleger.

Profil des Unternehmens

Die Gesco AG erwirbt lediglich produzierende Konzerne des industriellen Mittelstandes und konzentriert sich dabei auf die Industrien Maschinen- und Werkzeugbau sowie Kunststofftechnik.

Bei den Unternehmen handelt es sich außerdem um etablierte und erfolgreiche Konzerne mit Umsätzen ab 10 Mio. €.

Die operativen Beteiligungsgesellschaften sind auf die beiden Bereiche Maschinen- und Werkzeugbau sowie auf Kunststofftechnik aufgeteilt.

Mehr dazu: GESCO AG: Starker Mittelstand treibt Umsatz- und Gewinnwachstum

Die Gesco AG übernimmt grundsätzlich 100% der Gesellschaftsanteile vom Alteigentümer und bestimmt anschließend einen neuen Geschäftsführer.

Nach einer 1-2 jährigen Bewährungszeit kann sich dieser meist mit 20% an dem von ihm geleiteten Unternehmen beteiligen.

Die Gesco AG ermöglicht den Tochterunternehmen zeitgemäße Management Standards und bietet ihnen Consulting, Controlling und Coaching.

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Das Ziel des Holding Unternehmens ist die Wertsteigerung der einzelnen Konzerne und somit auch der gesamten Gesco AG. Vor dem Umsatzwachstum hat hier die Steigerung des Ertrages Priorität.

Investiert wird nur unter langfristigen Gesichtspunkten, daher haben die Exit Absichten keinerlei Bedeutung. Das neue Management wird bei Nachfolgefällen üblicherweise beim Unternehmen mit einbezogen.

Fazit: Insgesamt ist der Konzern sehr erfolgreich. Das Unternehmen profitiert schließlich von den ungelösten Nachfolgefragen, die sich im Mittelstand ergeben.

Durch die Vereinigung verschiedener Technologie- und Marktführer konnten schon große Gewinne erzielt werden.

8. April 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.