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GeVestor deckt auf: Die 5 größten Abzocken beim Online-Shopping

Das komfortable Shopping im Internet wird immer beliebter, birgt aber auch viele Risiken. So ist der Kauf im Netz zwar schnell und unkompliziert, aufgrund sich häufender Betrugsfälle sind aber immer mehr Menschen skeptisch. Nicht immer ist garantiert, dass auch das ankommt, was auf einem Foto zu sehen war.

Auch bei der Abwicklung der Bezahlung, bei der Rückgabe oder beim Transport der Ware kann es zu Problemen kommen, die für Käufer mit finanziellen Einbußen verbunden sind. Mit der nötigen Vorsicht kann Online-Shopping jedoch weiterhin unkompliziert und komfortabel bleibt. GeVestor kennt die größten Abzocken im Internet und zeigt, wie Sie sich schützen können.

1. Falsche Ware

Immer wieder erhalten Käufer die falsche Ware. Dies kann entweder ein völlig falsches Produkt sein, oder eben eine abgewandelte und günstigere Form des bestellten Objekts (der 3D-Fernseher aus dem Jahr 2013, nicht 2014).

Die falsche Ware sollte so schnell wie möglich an die Versandadresse zurückgeschickt und eine kurze Frist für die Lieferung der richtigen Ware gesetzt werden. Alternativ können Kunden auch die Ware widerrufen und den Kaufpreis zurückfordern. Kommt der Verkäufer diesem Wunsch nicht nach, so können rechtliche Schritte eingeleitet werden.

2. Versteckte Kosten

Beim Online-Shopping sollten Käufer unbedingt einen Blick auf versteckte Kosten werfen. So ist der auf den ersten Blick angezeigte Preis nicht immer der endgültige Rechnungsbetrag. Häufig werden Versandkosten, Gebühren für verschiedene Zahlungsweisen oder extra schnelle Lieferungen erst am Ende aufgedeckt und der Betrag kann die Kosten für die Ware deutlich übersteigen.

Einen vorbildlichen und sicheren Shop erkennen Käufer daran, dass bereits von vorneherein alle zusätzlichen Kosten transparent dargelegt werden und der Kunde nicht mit bösen Überraschungen konfrontiert wird. Sichere Shops sind häufig mit dem „Trusted Shops“-Gütesiegel versehen.


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3. Die Bezahlung

In Online-Shops oder bei eBay werden meist verschiedene Möglichkeiten der Bezahlung angeboten. Eine Option ist die Vorkasse. Dabei überweist der Kunde das Geld auf das Konto des Verkäufers, der nach Erhalt die Ware schickt. Im Falle einer Abzocke versendet der Käufer aber die Ware nicht und der Kunde sieht sein Geld nie wieder.

Häufig passiert dies bei Fake-Onlineshops oder bei Privatverkäufen oder –auktionen. Die Verkäufer sind meist schwer zurückzuverfolgen und häufig hat der Kunde das Nachsehen.

Mit einer Versicherung gegen Online-Betrug können sich Kunden aber vor dieser Form der Abzocke beim Online-Shopping schützen und ihr Geld bis zu einem gewissen Betrag von der Versicherung zurückfordern.

Auch die Bezahlung über PayPal bietet einen Schutz, da das Geld über PayPal zurückgefordert werden kann, wenn die Ware nicht geliefert wird.

4. Transportschäden

Bei der Entgegennahme der Ware ist der Artikel bereits beschädigt? In diesem Fall sollten Kunden sowohl den Transporteur darüber in Kenntnis setzen als auch den Verkäufer.

Fotos helfen, den Schaden zu belegen. Zwar besagt eine Klausel zur Regelung des Rechts der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) zugunsten der Transporteure, dass Schadensersatzsprüche verfallen, wenn sie nicht bereits beim Empfang gemeldet werden.

Wurde der Artikel allerdings als Privatperson gekauft, so gilt der Kauf als Verbrauchgüterkauf, wodurch die AGB-Klausel entfällt. Laut der Regelung des Verbrauchgüterkaufs ist es nämlich die Sache des Verkäufers, wenn Schäden beim Versand entstehen.

Selbst wenn der Online-Händler seinem Kunden also bereits beschädigte Ware geschickt hat und nicht nachgewiesen werden kann, ob sie schon kaputt war oder beim Transport beschädigt wurde – verantwortlich für den Ersatz des Artikels oder die Rückerstattung des Geldes ist der Verkäufer. Kommt er seiner Pflicht nicht nach, können auch in diesem Fall rechtliche Schritte eingeleitet werden.

5. Die Rücknahme

Außer bei Privatkäufen (wie zum Beispiel bei eBay) kann jede Ware, die in einem Online-Shop gekauft wurde, innerhalb einer festgelegten Frist auch wieder zurückgegeben werden. Nun kann es passieren, dass ein Kunde seine Ware zurückschickt, aber das Geld nicht wie angegeben zurückerhält.

Sollte zusätzlich auch keine neue Ware geschickt werden, sollte der Kunde auf jeden Fall hartnäckig nachfragen und mit rechtlichen Schritten drohen und diese wenn nötig auch einleiten. Auch in diesem Fall kann eine Versicherung gegen Online-Betrug helfen, Schäden zurückerstattet zu bekommen.

GeVestor Tipp: Schutz vor Abzocken beim Online-Shopping

Um sich beim Online-Shopping vor Abzocken zu schützen, hilft in erster Linie Vorsicht. So sollte ein Käufer einen Shop immer auf Herz und Nieren prüfen, bevor er etwas bestellt. Gibt es Bewertungen im Internet zu diesem Shop? Haben bereits andere Kunden dort bestellt und Erfahrungen gemacht? Bei den Bezahlmethoden sollte ebenfalls der sicherste Weg (über PayPal) gewählt werden, um sich vor unangenehmen Überraschungen zu schützen.

Kommt die Ware tatsächlich mal nicht an, oder eine Rücksendung wird nicht zurückerstattet, dann kann eine Versicherung gegen Online-Betrug vor finanziellen Schäden schützen. Kunden erkennen sichere Online-Shops am „Trusted Shops“-Gütesiegel und an guten Bewertungen auf Bewertungsportalen im Internet.

Hat bereits andere Kunden schlechte Erfahrungen mit einem bestimmten Shop gemacht, sollte dieser unbedingt gemieden werden.

8. Dezember 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.