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Gewinn- und Verlustrechnung nach Gesamtkostenverfahren: So sieht’s aus

Die Gewinn- und Verlustrechnung im Gesamtkostenverfahren dient zur Bestimmung des Erfolgs über einen bestimmten Zeitraum. In der Regel findet solch eine Abrechnung jedes Jahr statt, somit beträgt die Periode 12 Monate.

Logischerweise kann man diese Kalkulation auch auf kleinere Zeitebenen herunterbrechen. Dies findet Verwendung im sogenannten internen Rechnungswesen und dient zur Analyse kurzer Abrechnungsperioden.

Gewinne und Verluste

Das Gewinn- und Verlustrechnung-Gesamtkostenverfahren, auch Periodenergebnis genannt, basiert auf dem Gesamtumsatz, abzüglich der Gesamtkosten. Das ist soweit auch leicht verständlich. Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung (GUV) – Nutzen und Unterschiede einfach erklärt

Entscheidend ist, dass man sich merkt, welche einzelnen Faktoren jeweils in diese Art der Bilanzierung mit einfließen. Dabei sieht die Berechnung des Gewinn- und Verlustrechnung-Gesamtkostenverfahrens folgendermaßen aus:

Brutto Umsatzerlöse (einer bestimmten Periode) + Endbestand der Produkte – Anfangsbestand der Produkte + aktivierte Eigenleistungen = Gesamtleistung


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Ob die genannten Produkte hierbei fertige oder unfertige Erzeugnisse darstellen, spielt keine Rolle. Die Gesamtleistung dient als Basis für die weitere Berechnung. Von diesem Wert werden noch Materialkosten, Personalkosten, Abschreibungen und sonstige Kosten abgezogen.

Was letztlich übrig bleibt, ist der Betriebsgewinn – oder Betriebsverlust, wenn das Ergebnis negativ ist.

Jahresüberschuss

Oftmals wird auch das Gewinn- und Verlustrechnung-Gesamtkostenverfahren als Jahresüberschussrechnung ausgewiesen. Das ist letztlich ein Synonym für den Betriebsgewinn. Allerdings ist die Gliederung des Gewinn- und Verlustrechnung-Gesamtkostenverfahrens laut Handelsgesetzbuch etwas detaillierter. Rendite bei Aktien: Jahresüberschuss sagt nicht alles

Zur Gesamtleistung werden hier noch andere aktive Eigenleistungen und sonstige betriebliche Erträge addiert sowie auch Erträge aus Beteiligungen anderer Unternehmen. Einnahmen durch Anlagen wie Wertpapiere und Darlehen gehören genauso dazu wie Zinsen und ähnliche Erträge.

Abgezogen werden neben den oben genannten Faktoren wiederum sonstige betriebliche Aufwendungen und ebenfalls Zinsen, die bekanntlich auch Kosten darstellen können. Den dadurch erhaltenen Betrag nennt man „Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit“.

Dazu wird weiterhin das außerordentliche Ergebnis addiert. Dabei handelt es sich um die außerordentlichen Erträge, abzüglich der außerordentlichen Aufwendungen. Letztlich werden noch Steuern vom Einkommen und des Ertrags sowie sonstige Steuern abgezogen.

Hat man diese Rechnung letztlich abgeschlossen, erhält man den Jahresüberschuss aus dem Gewinn- und Verlustrechnung-Gesamtkostenverfahren in detaillierter Form.

Gewinn- und Verlustrechnung im Gesamtkostenverfahren: Fazit

Das Gewinn- und Verlustrechnung-Gesamtkostenverfahren berechnet also, was unterm Strich übrig bleibt. Um am Ende ein exaktes Ergebnis zu erhalten, mit dem man arbeiten kann, werden dazu alle Faktoren in die Waagschale geworfen.

Auch als Kleinunternehmer ist so eine Abrechnung nützlich, genauso wie für selbstständige Freiberufler. Letztere können jedoch meist einige Teile der Rechnung, für die sie keine Werte besitzen, auslassen.

31. August 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.