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Gewinnchancen bei geringem Risiko – die Lookback Option

Optionen eignen sich sowohl zur Absicherung von Wertpositionen als auch zur Spekulation. Wer anfängt, sich für Optionen zu interessieren, stellt bald fest, dass es nicht nur die eine Option gibt.

Für die unterschiedlichen Interessen existiert eine ganze Reihe exotischer Formen. Einige sind vorwiegend für Unternehmen, andere wiederum für Privatanleger interessant. Das gilt zum Beispiel für Lookback-Optionen. Per Definition handelt es sich um eine sogenannte exotische Optionsart.

Lookback Option: Definition einer attraktiven Spielart

Das Besondere ist, dass anders als bei regulären Optionen der Ausübungspreis nicht von Anfang an feststeht. Bei der Lockback-Option ergibt sich der Basispreis erst am Tag der Ausübung. Gewählt wird der günstigste Basispreis, der während der Laufzeit erzielt wurde. Dieses Vorgehen spiegelt sich im Namen wider: Bei der Lookback-Option wird per Definition also zurückgeblickt.

Im Fall einer Kaufoption (Call) ist es der niedrigste Basispreis, beim Put entsprechend der höchste. Als Anleger erhält man dann am Fälligkeitstag die Differenz zwischen dem festgelegten und dem aktuellen Marktpreis des Basiswerts.


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Ohne Verluste

Das Ganze klingt verlockend, und ist es auch. Denn die Option ist nie aus dem Geld – es sein denn, dass ausgerechnet am Fälligkeitstag eines Calls der Kurs seinen tiefsten Stand oder beim Put den höchsten während der Laufzeit erreicht. Im schlechtesten Fall aber ist die Differenz gleich Null.

In anderen Worten: Mit Lookback-Optionen baut man automatisch Longpositionen mit dem niedrigstmöglichen Kurs auf, bzw. Shortpositionen zum höchsten Kurs. Allerdings sind deswegen auch die Prämien teurer. Sie liegen im Schnitt gut doppelt so hoch wie die regulärer Optionen.

Doch der Aufwand lohnt sich, wenn der Trend während der Laufzeit extrem wechselt oder die Kurse sofort stark abweichen. Bleiben sie indes unverändert, ist es im Vergleich zu Einsatz und Ertrag eher unrentabel.

In der Regel aber sind die Gewinnchancen hoch. Erfreulich ist zudem: Die Risiken sind extrem gering. Diese Kombination von guten Chancen und wenig Risiko ist normalerweise selten.

Teure Prämie für unlimitierte Chancen und Sicherheit

Eine Spielvariante ist, dass man bei Fälligkeit die Differenz zwischen dem besten Preis und einem zu Anfang festgelegten Basispreis erhält. Entsprechend nennt sich das dann Fixed Strike. Die oben beschriebene übliche Art wird als Floated Strike bezeichnet.

Wie bei regulären Optionen können verschiedenste Basiswerte wie Aktien, Rohstoffe, Devisen oder ganze Indizes infrage kommen.

Das Schöne: Die Ertragschancen sind nicht limitiert. Als Anleger kann man vor allem von starken Schwankungen profitieren. Der hohe Preis rechtfertigt sich zudem dadurch, dass einem das Market Timing abgenommen wird. Man muss also nicht nervös auf den perfekten Zeitpunkt spekulieren.

2. Februar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.