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Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen – nicht umgekehrt

Ich habe Ihnen bereits erläutert, wie die menschliche Psychologie das Anleger-Verhalten beeinflusst.

Meist haben die größtenteils unbewussten Verhaltensweisen negative Auswirkungen auf die Ergebnisse.

Dazu kommt: Anleger machen immer wieder die gleichen Fehler. Wenn Sie sich dieser Verhaltensweisen jedoch bewusst sind, können Sie daran arbeiten.

Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen – nicht umgekehrt

Eine zentrale Erkenntnis der Behavioral Finance (Verhaltensökonomie) ist die sogenannte Verlustaversion.

Menschen machen – verständlicherweise – nicht gerne Verluste. Niemandem fällt es leicht, eine Fehleinschätzung einzugestehen.

Nichts anderes passiert, wenn ein Verlust realisiert wird. Wird eine Minusposition verkauft, ist der Verlust endgültig Realität – und damit auch die falsche Einschätzung.

Deshalb halten Anleger oft viel zu lange an Minuspositionen fest. Sie hoffen darauf, doch noch richtig zu liegen – leider häufig vergeblich.


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Auf der anderen Seite werden Gewinne häufig viel zu früh realisiert. Die Folge daraus: Die Verlust-Bringer bleiben im Portfolio und ziehen so das gesamte Depot nach unten.

Das Erfolgsprinzip „Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen“ wird gewissermaßen umgekehrt. Ein dauerhafter Börsenerfolg lässt sich so nicht realisieren.

Akzeptieren Sie unvermeidliche Verluste

Daher meine Empfehlung an Sie: Begrenzen Sie unbedingt Ihre Verluste!

Denn eines sollten Sie sich immer vor Augen halten: Den „heiligen Gral“, ein zu 100% funktionierendes System, gibt es an der Börse nun einmal nicht.

Selbst die erfolgreichsten Anleger liegen nicht immer richtig. Auch mit der besten Strategie werden Ihnen Verlust-Trades nicht erspart bleiben.

Der 1. Schritt zum Börsenerfolg ist es daher, die unvermeidlichen Verluste zu akzeptieren. Sie gehören einfach zum Börsengeschäft dazu.

Für die Fälle, in denen Sie mit Ihrer Einschätzung falsch liegen, gilt es, die Einbußen in einem überschaubaren Rahmen zu halten.

Verlustbegrenzung mit Stopps oder Gleitenden Durchschnitten

Am besten, Sie überlegen sich bereits vor dem Einstieg, wann Sie aus einer Position wieder aussteigen möchten.

Weit verbreitet ist der Einsatz von Stoppkursen. Legen Sie gleich nach dem Einstieg einen Stopp in den Markt, hat das den Vorteil, dass die Position automatisch verkauft wird, wenn der jeweilige Kurs erreicht wird.

Diese Vorgehensweise ist v. a. dann empfehlenswert, wenn Sie wissen, dass es Ihnen schwerfällt, Verluste zu realisieren.

Natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten, Verluste einzugrenzen. Beispielsweise können Sie eine Position zum Verkauf stellen, sobald ein Gleitender Durchschnitt zum Wochenschluss unterschritten wird.

Hier ist dann allerdings etwas mehr Disziplin gefragt, das Verkaufssignal auch wirklich umzusetzen.

Begrenzen Sie die Verluste, kommen die Gewinne von allein

Letztlich ist es gar nicht einmal entscheidend, mit welcher Methode Sie Ihre Verluste begrenzen. Wichtig ist nur, DASS Sie es tun. Denn so verhindern Sie, dass Sie zu lange an falschen Entscheidungen festhalten.

Wenn Sie dem weiteren Kursverlust Ihrer Aktien dagegen tatenlos zusehen, führt dies geradewegs ins Verderben. Grenzen Sie Ihre Verluste aber konsequent ein, kommen die Gewinne fast von allein.

10. September 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Kelnberger. Über den Autor

Chefanalyst Michael Kelnberger ist der Experte für Aktien. Er setzt auf nachweislich erfolgreiche Anlage-Strategien: Die Trend-Strategie im Dienst Volltreffer Aktien und die mechanische Handlungsstrategie im Ranglisten Investor. So erzielt er für seine Leser beider Dienste stets überdurchschnittliche Renditen. Profitieren auch Sie von seinem Know-How.