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„Gewinnen kann man, verlieren muss man!“

Vielleicht kennen Sie die obige Aussage? Wahrscheinlicher ist aber, dass Sie diese Worte nicht zuordnen können.

Sicher kennen Sie aber den Altmeister der Börsen, der ein Kapitel in einem seiner vielen Börsenbücher mit den obigen Worten überschrieben hat;

Es ist André (Bertholomew) Kostolany.

Ich erinnere mich gut an seine Anekdoten im Wirtschafts-Magazin Capital und habe auch einige Bücher von ihm Buchregal.

Für ihn waren „Gewinne an der Börse“ und „Verluste an der Börse“ untrennbar miteinander verbunden.

Ich sehe das genauso: Nur wenn Sie bereit sind, auch Verluste zu akzeptieren, gehören Sie langfristig zu den Gewinnern.

Ohne Verluste geht es nicht

Natürlich wünscht sich jeder, dass es an der Börse Gewinne ohne jeden Verlust gäbe. Das ist aber illusorisch.


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Eine Quote von deutlich über 50% aller Trades im Gewinn über einen längeren Zeitraum ist schon überdurchschnittlich.

Sicher lesen Sie aber immer einmal wieder, dieser oder jener habe 80% oder auch 90% seiner Trades mit Gewinn abgeschlossen.

Wenn ich das höre, frage ich: „In welcher Zeit?“ Oft wird dann ein positiv verlaufener Abschnitt genannt, der selten über einen längeren Zeitraum führt.

Wer Calls kaufte, lag im Frühjahr 2015 immer richtig …

So weist ein bullisch investierender Anleger (dieser setzt auf steigende Kurse) Anfang des Jahres 2015 sicher eine Trefferquote von 80% oder auch mehr auf, wenn er immer nur Calls gekauft hatte.

Das war die Zeit, in der der DAX 30 von unter 10.000 auf über 12.000 Punkte geklettert ist.

… und was war dann in Crash-Jahren?

Aber was hat der (fiktive) Anleger im Crash-Jahr 2008 gemacht oder im Jahr 2011, als die Märkte auch deutlich abwärts rauschten? Hat er in diesen Jahren vielleicht 80% seiner Trades mit Verlust abgeschlossen?

Wer immer nur in eine Richtung investiert, hat Super-Jahre und Katastrophen-Jahre. Und wenn ein Katastrophen-Jahr zum Depot-Crash führt, dann war es das an der Börse.

Gewinn-Chancen Börse

Natürlich gehören Verlust-Trades an der Börse dazu. Und so habe ich in meinem Börsendienst Optionen-Profi auch Trades, die daneben gehen.

Das kommt auch daher, dass ich immer gleichzeitig in Calls und Puts investiere. Das gibt Sicherheit, führt aber auch zu Verlust-Trades.

Letztlich müssen natürlich die Gewinner überwiegen. Und da sieht die Quote des Optionen-Profi über einen langen Zeitraum hervorragend aus: Seit Bestehen habe ich die Jahre mit steigenden Märkten mit Gewinn abgeschlossen.

Aber auch die Crash-Jahre 2008/2009 und die Kursrücksetzer im Jahr 2011 so wie die von Anfang des Jahres 2016 trugen dank der Gewinne mit Put-Optionen zur positiven Bilanz bei.

Sie wollen Gewinne machen? Lassen Sie uns über Verluste sprechen!

Wenn Sie einen schnellen hohen Gewinn an der Börse suchen, haben Sie eine 50:50-Chance.

Sie kaufen. Wenn Sie Glück haben, geht der Trade in den Gewinn – und Sie steigen aus. Wenn Sie Pech haben, geht es daneben. Kurzfristig ist das zufallsbedingt. Da können Sie auch ins Casino gehen.

Wenn Sie langfristig gewinnen wollen, sind Sie an der Börse richtig. Aber dann stellen Sie sich auch auf zwischenzeitliche Verluste ein. Wenn Sie die akzptieren, gehören Sie mittel- und langfristig zu den Gewinnern.

12. Mai 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.