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Gewinnsicherung durch Fondssparpläne

Fondssparpläne sind ein bewährtes Instrument, um langfristig ein Vermögen aufzubauen.

Dieses Vermögen sichert dann die Haltung des Lebensstandards im Ruhestand oder aber wird für kostspielige Anschaffungen aller Art verwendet.

Wie funktioniert ein Fondssparplan?

In einen Fondssparplan zahlt der Anleger über einen langen Zeitraum regelmäßig ein.

Ziel ist es, durch die konstanten Einzahlungen in den Fonds langfristig von den Renditen verschiedener Aktien zu profitieren.

So kann ein Anleger z.B. einen Fondssparplan abschließen, der festlegt, dass er für die nächsten 10 Jahre monatlich 500 Euro in den Fonds DWS Top Dividende investieren wird.

Mehr zum Thema: Fondssparplan: Auf einen Blick

Anleger neigen zur Panik

Anleger haben die Neigung sich zur Höchstkursen einzukaufen und sich bei Tiefstständen panikartig von Aktien zu verabschieden.

So geschehen beispielsweise in der sogenannten „Dotcomblase“ um die Jahrtausendwende als viele Privatanleger am Ende des Zyklus sehr viel Kapital investierten.

Nach dem Platzen der Blase lösten viele Anleger ihren Fondssparplan auf und verkauften sämtliche Aktien deutlich unter Wert.

Sparplan: Fonds-Gewinnsicherung durch kontinuierliche Investition

Ein Fondssparplan kann Verluste durch ein solches Verhalten verhindern.

Für Anleger ist es immanent wichtig schon vor einem Aufschwung investiert zu sein, um an den steigenden Aktienkursen zu partizipieren.

Dies wird nur sichergestellt, wenn man der Börse auch in schwierigen Zeiten treu bleibt und die Entwicklung im Auge behält.


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Der Fondssparplan zwingt den Investor daher durch das vorgegebene Korsett maßzuhalten und kontinuierlich seine Aktienanteile aufzustocken.

Der „Cost-Average-Effekt“

Durch den stetigen Ankauf erzielt der Fondssparplan den sogenannten „Cost-Average-Effekt“.

Wenn nun also ein Fondsanteil im März 2014 90 Euro kostet, dann bekommt der Anleger 5,56 Anteile gut geschrieben.

Im Juni 2016 ist der Fonds dann auf einen Kurs von 53 Euro gefallen. In diesem Fall bekommt der Anleger für seine 500 Euro 9,43 Anteile gut geschrieben.

Die Höhe der für den gleichen Betrag erworbenen Fondsanteile variiert je nach momentaner Kursentwicklung des Fonds.

So entsteht für den Anleger ein Durchschnittskurs seiner verschiedenen Käufe.

Dies hat den großen Vorteil, dass der Einstiegskurs anders als bei Einzelinvestments für die abschließende Performance des Fondssparplans eine untergeordnete Rolle spielt.

Dieser Umstand wird in der Finanzwelt als „Cost-Average-Effekt“ bezeichnet.

Gleichzeitig wird das Risiko zu einem falschen Zeitpunkt sein gesamtes Kapital zu investieren eliminiert.

Wie teuer ist ein Fondssparplan?

Die Kosten für einen Fondssparplan sind unterschiedlich. Bei Kauf eines Fonds wird ein Ausgabeaufschlag fällig.

Dieser wird von der Fondsgesellschaft festgelegt und richtet sich nach Prestige und Performance des betreffenden Produktes.

Zusätzlich zum Ausgabeaufschlag wird noch eine Verwaltungs- und Managementgebühr fällig, die jährlich erhoben wird.

Wenn man sich allerdings langfristig an einen Fonds bzw. eine Fondsgesellschaft bindet, werden einem deutlich verbesserte Konditionen zuteil.

Darüber hinaus bieten auch Direktbanken eine immer größere Auswahl an Fonds an, bei denen der Ausgabeaufschlag wegfällt.          

Soll man seinem Fondssparplan zur jedem Preis treu bleiben?

Für Anleger ist es wichtig, dass sie auch in einem temporären Abschwung an den Aktienmärkten einen kühlen Kopf bewahren.

Gerade in einer Phase, in der die Aktienmärkten schon deutlich nachgegeben haben, bekommen Sie für Ihren monatlichen Betrag mehr Anteile als üblich und senken so Ihren durchschnittlichen Einstiegskurs.

In so einer Periode den Ankauf von Anteilen auszusetzen wäre langfristig kontraproduktiv.

Gewinnsicherung durch Stopp-Loss-Kurse

Allerdings ist auch niemandem geholfen, wenn Sie eine schwere Wirtschaftskrise kommen sehen und dennoch ohne Veränderungen weiter Ihren Fondssparplan erfüllen.

Angenommen Ihr Fonds hat sich gut entwickelt und notiert deutlich über Ihrem durchschnittlichen Einstandskurs.

In diesem Fall ist es angebracht die Gewinne mit einem Stopp-Loss-Kurs zu sichern.

Wenn der Fonds dann in der Krise deutlich fällt, können Sie Ihre liquiden Mittel wieder zu deutlich günstigeren Kursen in den Fonds reinvestieren.

Auf den richtigen Ausstieg kommt es an

Das richtige Timing beim Ausstieg aus Ihrem Fondssparplan entscheidet über Erfolg oder Misserfolg der ganzen Mission.

Sie müssen bei Ihren Entscheidungen daher immer das gewünschte bzw. festgelegte Ausstiegsdatum im Blick haben.

Wenn sich das Ende der Laufzeit nähert, ist es daher ratsam, Ihr Kapital aus Aktienfonds in sichere Anlageklasse wie Rentenpapiere und Geldmarktfonds umzuschichten.

Sie stellen so sicher, dass Sie nicht auf der Zielgeraden um die Früchte Ihrer harten Arbeit gebracht werden.

21. Juni 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ludwig Buhmann
Von: Ludwig Buhmann. Über den Autor

Ludwig Buhmann analysiert für die GeVestor-Leser politische Entwicklungen rund um den Globus.