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Gold als krisen-resistente Depotbeimischung

Gold-Fans haben magere Jahre hinter sich: Nach den deutlichen Kursverlusten 2013 kommt der Preis des Edelmetalls nicht richtig vom Fleck. Immerhin können Sie sich dank der massiven Währungsgewinne (der Goldpreis notiert in US-Dollar, daher profitieren Sie von der Schwäche des Euro gegenüber dem US-Dollar) der vergangenen Monate trotzdem bei Ihrem Gold-Investment über Zugewinne freuen.

Und auf lange Sicht stehen Ihre Chancen auf weitere Gewinne mit dem Edelmetall ausgezeichnet.

Indizien für langfristig steigende Goldpreise

Die weltweiten Krisenherde vermehren sich im beängstigendem Tempo: Nach der Ukraine, dem Irak, Nigeria und Israel ist nun auch der Jemen hinzu gekommen, der stellvertretend für den Konflikt zwischen Saudi-Arabien und dem Iran steht. Ein Pulverfass, was jederzeit einen Flächenbrand in der (Öl-)Region auslösen kann. Sollte es dazu kommen, werden sich die Anleger in Gold-Investments flüchten.

In „normalen Zeiten“ hätten die zahlreichen Krisen schon längst zu einem heftigen Preisaufschlag bei der Krisenwährung Gold geführt.

Allerdings versuchen sich die Notenbanken seit der Finanzkrise 2008 mit Gegenmaßnahmen, um das Vertrauen der Bevölkerung ins globale Finanzsystem nicht zu erschüttern: Seit Jahren pumpen sie frisch gedrucktes Geld ohne Ende in die Finanzmärkte.

Laut einer Studie der Citigroup sollen es pro Quartal 200 Mrd. US-Dollar sein – so viel wie nie zuvor in der Geschichte. In Anbetracht der enorm hohen Staatsverschuldung aller großen Industriestaaten lassen sich damit die Auswirkungen der Probleme lindern, aber nicht lösen. Und sobald die Inflation wieder anzieht, steht ein neues Problem bevor.


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Dann werden die schweren strukturellen Probleme unseres Finanzsystems ersichtlich werden und die Geldflut der Notenbanken sich als Treibstoff für die Geldentwertung erweisen. Und wie die Vergangenheit gezeigt hat, spielt Gold dann seine Stärke aus, wenn die Inflationsrate deutlich steigt.

Auf lange Sicht ist es also nur eine Frage der Zeit, bis der Goldpreis wieder deutlich ansteigt. Ein guter Grund sich schon jetzt Gold ins Depot zu legen.

Physisches Gold und ETCs besonders geeignet

Um in Gold zu investieren, stehen Ihnen eine ganze Reihe von Anlage Möglichkeiten offen. Davon sind unter dem Aspekt einer höchstmöglichen Sicherheit jedoch nur zwei Anlage-Alternativen uneingeschränkt empfehlenswert:

Erstens: Die Anlage in physisches Gold in Form von Münzen oder Barren. Diese bewahren Sie zu Hause oder im Banksafe auf und haben somit immer etwas „Handfestes“ zur Verfügung, ohne von irgendwelchen Zahlungsversprechen Dritter abhängig zu sein.

Gut geignet dafür sind sogenannte Anlagemünzen, etwa der Krügerrand (Südafrika), der American Eagle (USA), Wiener Philharmoniker (Österreich) Maple Leaf (Kanada), Panda (China) oder Britannia (Großbritannien).

Die zweite sinnvolle Gold-Anlage-Alternative stellt ein sogenannter Gold-ETC (ETC = Exchange Traded Commodities = börsengehandelte Rohstoffe) dar. Hierbei handelt es sich um goldhinterlegte Schuldverschreibungen. Ganz wichtig dabei: Das hinterlegte Gold gehört bei einer Pleite des Emittenten den ETC-Anlegern – also Ihnen. Und das macht eine Investition in einen ETC ereblich sicherer als in ein Gold-Zertifikat.

ETCs können Sie täglich an der Börsen an- und verkaufen. Von Goldminenaktien raten viele Experten allerdings hingegen ab. Die Kursschwankungen dieser Aktien fallen in der Regel deutlich höher aus als etwa bei Dax-Werten.

Hier kann es zu rasanten Abwärtsbewegungen kommen, wie Sie es in den vergangenen Jahren bei fast allen Goldminenaktien erlebt haben. Goldminenaktien sind daher Spekulationsobjekte, als sichere Anlage kommen sie nicht in Frage.

Gold kann Ihr Depot diversifizieren und absichern

Die Krisenwährung Gold eignet sich ideal als ein Baustein eines sicherheitsorientierten Depots. Sie sollte aber nicht der Hauptbestandteil sein.

Denn so gut die langfristigen Aussichten auch sind, kann eine zu hohe Gewichtung kurzfristig ein Risiko sein. Wie beispielsweise das Jahr 2013 gezeigt hat, kann es auch bei Gold zwischenzeitlich zu deutlichen Kursverlusten kommen.

Tipp: Investieren Sie mindestens 10%, maximal aber 20% Ihres Vermögens in Edelmetalle. Ein Drittel Ihres Edelmetall-Budgets können Sie auch in Silber investieren, das nicht nur zur Absicherung geeignet ist, sondern auch von einer erhöhten Nachfrage aus der Industrie profitieren kann.

Börsenprofis halten einen Anteil von 10% Gold und 5% Silber am Gesamtvermögen für eine sehr sinnvolle Vermögensverteilung.

10. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.