Ein „erzkonservativer“ Bundesstaat lässt Gold als Zahlungsmittel zu – so weit die Berichte.
Hintergrundüberlegungen zeigen nunmehr, dass weitaus mehr Experten überzeugt sind: Gold mausert sich zur neuen Leitwährung.
Gold als Leitwährung: Anzeichen in den USA
Vollkommen untergegangen ist trotz eines großen Berichts in Deutschland wieder die Nachricht zur Gold-Leitwährung in den USA. Es wird schleichend eingeführt, die Zeichen sind eindeutig.
Der Dollar dreht seine letzten Runden. Sie können sich rechtzeitig positionieren und absichern.
China wird unruhig, Gold wird gekauft – und Leitwährung
Der Bundesstaat Utah hat vor einigen Wochen Gold als Währung zugelassen. Gerade in den USA eine Sensation, die bei uns allerdings untergegangen ist. Dabei ist der Bundesstaat „erzkonservativ“, die „Mormonen“ - eine religiöse Quasi-Sekte – herrschen dort. Die Republikaner geben den Dollar faktisch auf.
Schleichend wird er durch Gold abgelöst. Auch die Chinesen sehen diese Entwicklung bereits kommen. Wie aktuell bekannt wird, horten die Asiaten weit mehr Gold als angenommen. Sie kaufen zunehmend am Markt ein.
Hintergund der Einführung von Gold alternativ – nicht an Stelle – zum Dollar ist die Angst vor der Inflation. Die Folgen einer Inflation werden regelmäßig falsch dargestellt, die Republikaner in Utah aber scheinen es verstanden zu haben.
Geld – also Dollar in diesem Fall – wird knapp, wenn es zu einer ausufernden Inflation kommt.
Geldknappheit voran
Denn: die Preise werden schnell nach oben schießen. Die Geschichte – sowie zahlreiche kleine Geschichten der vergangenen beiden Jahrzehnte – belegt, wie Staaten und Notenbanken reagieren. Es werden einfach „0“en an die Zahlen auf den Scheinen gehängt, um den Tausch aufrecht zu erhalten.
Das Spiel funktioniert nicht unbegrenzt, eine gute „Währung“ halten Geldbesitzer dann nicht mehr in Händen.
Wer wie der US-Bundesstaat dann über eine Alternativ-Währung verfügt, hat gegenüber vielen anderen Staaten einen Wettbewerbsvorteil: der Handel kann – fast vertrauensvoll – weiterlaufen.
Gold ist als Ersatzwährung allerdings nur begrenzt geeignet. Kleinere Einheiten brauchen weniger wertvolle Währungen. Daher wird auch Silber „zugelassen“ - der kleine Bruder.
Utah als erster Startschuss
Der Vorstoß von Utah ist nur ein erster Startschuss. Während an den Finanzmärkten und vor allem bei uns darüber spekuliert wird, ob der Goldpreis nicht schon zu hoch gestiegen ist, bekommt er aktuell erst richtig Substanz.
Investieren Sie weiter in eine der kommenden Leitwährungen – in physischer Form, also Münzen und Barren. Die Zeichen stehen gut.
Vermeiden sollten Sie auf jeden Fall aber Investitionen in Gold, wenn es um Zertifikate geht. Die reinen Hebelprodukte oder auch nur Preiszertifikate werden verfallen, sobald Banken in Schwierigkeiten geraten.
Damit rechnen wir in den kommenden Jahren aufgrund der Bilanzstrukturen, die jetzt bereits sichtbar werden.



