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Gold eignet sich nicht zur Depot-Absicherung

Ende des Vorjahres und noch Anfang dieses Jahres drohte der Goldpreis unter 1.000 USD je Feinunze zu fallen.

Danach konnten Sie eine rasante Preissteigerung sehen. Der Goldpreis notiert jetzt rund 30% höher und stabil oberhalb von 1.300 USD.

Die Nullzins-Politik wichtiger Notenbanken ist einer der Preistreiber.

Denn das Argument „Gold bringt keine Zinsen“ spricht nun nicht mehr gegen Gold, denn Geld bringt auch keine Zinsen.

Die Diskussionen um ein mögliches Bargeld-Verbot befeuern den Goldpreis zusätzlich.

Vielfach können Sie lesen und hören, dass Sie mit Gold Ihr Depot gegen einen Crash absichern können. Dem ist aber nicht so; ein Irrglaube!

Das ist gegebenenfalls eine falsche Sicherheit, die Ihnen vorgegaukelt wird.

Gold ist zur Diversifikation bestens geeignet

Ich empfehle Ihnen bei vorhandenem Vermögen, dass Sie einen Teil Ihres Vermögens auch in physisches Gold (Goldmünzen zur Anlage oder Barren) investieren.

Dies ist also kein Plädoyer gegen Gold, ganz im Gegenteil.

Nur: Wer Ihnen mit Gold eine Sicherheit gegen einen Crash der Aktienmärkte verspricht, der täuscht sich und gegebenenfalls Sie. Denn diese Sicherheit bietet Ihnen Gold nicht.


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Das sehen Sie bei einem kurzen Rückblick auf den letzten „richtigen“ Crash der Aktienmärkte.

Im folgenden Chart habe ich für die Jahre 2007 – 2012 die Entwicklung des DAX 30 der des Goldpreises gegenübergestellt.

Anstatt des Goldpreises sehen Sie den Fonds auf Gold, SPDR Gold Shares (GLD). Der Fonds läuft so gut wie parallel zur Kursentwicklung des Goldpreises.

Gold eignet sich nicht zur Depot-Absicherung

Gold.Rueckblick

Chart wurde erstellt mit tradesignal

Der DAX 30 (Skala: Längsachse rechts) fiel im Crash der Jahres 2008 / 2009 von über 8.000 Punkten auf unter 4.000 Punkte (grüne Markierung links).

Und im kleineren Crash des Jahres 2011 fiel der DAX 30 von rund 7.500 Punkten auf knapp 5.000 Punkte (grüne Markierung rechts).

  1. Crash ab 2008:

Beim ersten Crash verlor der DAX 30 mehr als 50%. Gleichzeit verlor der Goldpreis (Fonds GLD / Skala: Längsachse links) von knapp 100 USD auf rund 70 USD.

Danach legte er wieder bis auf den Anfangskurs dieser Zeitperiode zu. Ihre Anlage in Gold hätte den Wert erhalten.

Aber: Eine Absicherung, also ein Gegengewicht zu dem Crash im DAX 30 hatten Sie nicht.

  1. Crash in 2011:

Der DAX 30 verlor rund 1/3 seines Wertes. Parallel dazu legte der Gold-Fonds von rund 150 USD auf etwas über 160 USD zu.

Dem Kursverlust im DAX 30 von rund 1/3 stand ein Kursgewinn im Gold von maximal 10% gegenüber. Mit Ihrer Anlage in Gold hätten Sie also eine Wertsteigerung gehabt.

Aber eine belastbare Depot-Absicherung gegen die deutlichen Kursverluste im DAX 30 bot Ihnen Gold auch dieses Mal nicht.

Gold bietet keine Sicherheit gegen Crash

Mit dem Fonds auf Gold, SPDR Gold Shares (GLD), können Sie hervorragend traden. So ist dieser Fonds z. B. auch für Trades mit Optionen bestens geeignet.

Und Sie können Gold zur Diversifikation Ihres Vermögens nutzen – dann aber bitte nur physisch in Anlage-Münzen oder Goldbarren. Aber Gold bietet Ihnen keine Sicherheit gegen einen Crash der Aktienmärkte.

Der Grund ist ganz einfach: Viele Anleger benötigen bei einem Crash dringend Bargeld bzw. Cash im Depot. Im Crash wird deshalb oft alles verkauft, was sich zu Geld machen lässt – eben auch Gold.

Und dieses führt zu einem erhöhten Verkaufs-Angebot, welches wiederum den Goldpreis drückt. Eine tragfähige Depot-Absicherung durch Gold ist also nicht gegeben.

8. September 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.