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Gold immer beliebter: Warum nun sogar Soros zuschlägt

Noch vor 1/2 Jahr hätte kaum jemand für möglich gehalten, was inzwischen Realität ist:

Der Goldpreis liegt aktuell (Stand: Juni 2016) bei mehr als 1.200 US-Dollar je Feinunze – und damit rund 150 Dollar höher als noch zu Jahresbeginn.

Im Mai tastete sich die Notierung sogar kurzzeitig an die 1.300-Dollar-Marke heran.

Kein Wunder, dass viele einen Goldrausch wittern und inzwischen auch namhafte Investoren wie etwa George Soros in Goldfonds oder Aktien von Minenbetreibern investieren – denn die sind zuletzt kräftig mit gewachsen.

Gute Gründe für den Goldkauf

Es gibt gute Gründe, davon auszugehen, dass der Goldpreis weiter ansteigen wird:

Papierwährungen werden von den Notenbanken ganz bewusst abgewertet, um die vielerorts marode Wirtschaft anzukurbeln.


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Japan hat es vorgemacht, die Federal Reserve (Fed) in den USA und auch die Europäische Zentralbank (EZB) um Mario Draghi haben diesen Kurs ebenfalls seit geraumer Zeit eingeschlagen.

Zugleich bewegen sich die Zinsen auf historisch niedrigem Niveau, sodass Spareinlagen kaum noch etwas abwerfen. Die Rendite eines Goldbarrens seit Anfang Januar 2016 war im Vergleich um ein Vielfaches höher.

Und auch geopolitische Krisen wie die Flüchtlings-Ströme, der Krieg in Syrien oder die Diskussion um die Brexit-Abstimmung sorgen für Unmut an den klassischen Finanzmärkten.

Und sie treiben immer mehr Anleger in den vermeintlich sicheren Hafen des Goldes…

Abhängig von äußeren Einflüssen

Doch es gibt einen Haken bei dem Edelmetall: Es ist nicht produktiv, es kann nicht aus eigener Kraft wachsen oder abgestraft werden, es unterliegt komplett äußeren Einflüssen, die nicht einmal unbedingt transparent sein müssen.

Vielmehr verzeichnet der Goldkurs seit jeher eine gewisse Volatilität – begründet nicht etwa in objektiven Bewertungen, sondern allein in psychologischen Faktoren.

Ist die Stimmung an den Märkten gut, sinkt der Goldpreis. Dominieren Angst und Unsicherheit, zieht das Edelmetall fast automatisch an.

Die vergangenen Jahre illustrieren dies mehr als deutlich: Objektiv betrachtet, gab es stets gute Gründe, auf Gold zu setzen, Staatskrisen und Banken vor dem Kollaps gab es zuhauf, das Drama um die Beinahe-Pleite Griechenlands liegt gerade einmal 1 Jahr zurück.

Spekulatives Investment

Dennoch ist der Goldpreis seit 2012 stetig gefallen – weil die Stimmung an den Aktienmärkten euphorisch war. DAX und Dow Jones jagten von einem Rekordhoch zum nächsten; auch das war vor ziemlich genau 1 Jahr.

Gestützt wurden die Märkte ebenfalls durch die Geldpolitik der Notenbanken, insbesondere durch weit geöffnete Geldschleusen im Rahmen der umstrittenen QE-Programme (Quantitative Easing) sowie die faktische Abschaffung von Zinsen.

Mit dem Jahreswechsel 2015/2016 allerdings kippte die Stimmung an den Märkten, und Gold erfreute sich plötzlich wieder großer Beliebtheit. Wie nachhaltig sich dieser Trend jedoch fortsetzen wird, ist völlig unberechenbar.

Auch 2011, als die Feinunze über 1.800 US-Dollar kostete, prognostizierten viele einen immer weiteren Anstieg – und doch ging es abwärts.

So gesehen ist Gold als hochspekulatives Investment zu betrachten, wenngleich es gegen einen Totalverlust wohl gewappnet ist – im Gegensatz zu vielen anderen Anlageformen. Und allein schon das verleiht ihm den Nimbus des sicheren Hafens in Krisenzeiten.

3. Juni 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.