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Gold: Investition via ETC

Wenn Sie kein physisches Gold kaufen möchten und Ihnen das Emittentenrisiko bei Zertifikaten nicht behagt, ist der Kauf eines Gold-ETC eine gute und sichere Lösung.

Mit ETCs kombinieren Sie die niedrigen Kosten und die einfache Handelbarkeit von Zertifikaten mit der Sicherheit von physischem Gold.

Börsengehandelte Rohstoffe

Exchange Traded Commodities, kurz ETCs, sind börsengehandelte Rohstoffe. Es gibt sie auf verschiedenste Rohstoffe und Edelmetalle, so auch auf Gold.

Ein Gold-ETC repräsentiert eine bestimmte Menge Gold. Wie viel das ist, ist in den ETC-Statuten festgelegt und Sie können das im Emissionsprospekt nachlesen.


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Gold-ETCs: Eine höchst uneinheitliche Gruppe von Wertpapieren

Viele Gold-ETCs bilden den Goldpreis durch volle physische Hinterlegung von Gold ab. Das heißt: Von dem Geld, das die Anleger für den Kauf von ETC-Anteilen aufwenden, wird tatsächlich ausschließlich Gold gekauft. Die Goldbarren sind dem ETC klar zugeordnet (englisch: allocated).

Auf Deutsch spricht man hier von Streifbandverwahrung, weil die Goldbarren auf einem Streifband entsprechend gekennzeichnet sind. Sie werden in einem Tresorraum eingelagert. Beispiele dafür sind „Gold Bullion Securities“ oder „db Physical Gold ETC“.

Daneben gibt es auch ETCs, die nur zu einem kleinen Teil Gold physisch einlagern und den Rest in „Buchgold“ (Lieferversprechen von Gold) halten.

Ein Beispiel für diese Art von ETC ist „Xetra Gold“ (herausgegeben von der Deutschen Börse AG). Hier ist das dem ETC gehörende Gold nicht klar zugeordnet (Englisch: unallocated, Deutsch: Girosammelverwahrung). Das heißt aber: Solche ETCs sind anfälliger bei Ausfällen eines Geschäftspartners des ETCs, der Gold liefern soll, es aber nicht tun kann.

Daher gilt: Wenn Sie die höchstmögliche Sicherheit haben wollen, nehmen Sie einen ETC, der das Gold einlagert, Beispiele dafür sind  „Gold Bullion Securities“ oder „db Physical Gold ETC“.

Schutz bei Insolvenz des Anbieters

In der Europäischen Union zugelassene ETCs unterscheiden sich in einem Punkt wesentlich von den ansonsten recht ähnlichen ETFs (Exchange Traded Funds = börsengehandelte Fonds): Sie bilden kein Sondervermögen, das automatisch vor dem Zugriff der Gläubiger bei einer Insolvenz des Anbieters geschützt ist.

Tatsächlich aber haben ETCs wie der „db physical Gold ETC“ in der Regel einen Schutz eingebaut, der die Ansprüche der ETC-Anteilseigner auch im Insolvenzfall ähnlich absichert wie Sondervermögen.

Dieser Schutz ist meist gewährleistet durch ein Pfändungsrecht an eine Treuhandgesellschaft. Geht der Anbieter pleite, pfändet diese Treuhandgesellschaft das gesamte Goldvermögen des ETC und verkauft es marktschonend. Die Erlöse kommen den ETC-Anteilseignern zugute. Bei „Xetra Gold“ ist der Insolvenzschutz über Bürgschaften anderer Banken konstruiert.

Gold-Investment per ETC: Steuerliche Behandlung wie Wertpapiere, nicht wie physisches Gold

Übrigens: Steuerlich sind Gold-ETCs weniger interessant als physisches Gold. Denn die Finanzgerichte haben nach diversen Streitereien mit den Anbietern eindeutig festgestellt:

ETCs (auch solche, die einen Lieferanspruch auf Gold verbriefen) sind Wertpapiere und unterliegen damit der Abgeltungssteuer. Eventuelle Gewinne sind damit mit 25% zu versteuern – und das unabhängig von der Haltefrist. Dafür können Sie Kursverluste aus ETCs mit Kursgewinnen anderer Wertpapiere verrechnen.

28. März 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.