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„Gold ist Geld und nichts anderes“

Diese Überschrift zum Thema Gold ist ein berühmtes Zitat von J.P. Morgan, einem amerikanischen Banker, der unter anderem auch deshalb so bekannt ist, weil er Eigentümer der Titanic war. Er lebte von 1837 bis 1913.

Im Rahmen eines Lesertreffens in München hat Herr Jürgen Birner, Goldexperte von pro aurum, einen Vortrag zum Thema Gold gehalten, den ich heute für Sie zusammenfassen möchte. Bevor ich dies tue, möchte ich für diejenigen unter Ihnen, die nicht beim Lesertreffen vor Ort waren, noch kurz das sehr eindrucksvolle pro aurum-Gebäude in München beschreiben:

Das Gebäude hat die Form und die Farbe eines Goldbarrens. Es ist 42 Meter lang, 23 Meter breit und 8 Meter hoch. Es entspricht damit dem Volumen der bis heute weltweit geförderten Goldmenge von ca. 8.600 Kubikmetern. Fotos des Gebäudes finden Sie auf www.proaurum.de oder auf der wikipedia-Seite von pro aurum.

Die Alleinstellungsmerkmale von Gold

  • Gold ist im Gegensatz zu Papiergeld, Anleihen und anderen Wertaufbewahrungsmitteln nicht beliebig vermehrbar.
  • Der Goldmarkt ist ein überschaubarer Markt, mit einer jährlichen Fördermenge von derzeit circa 2.500 Tonnen.
  • Gold ist ein natürliches Zahlungsmittel und unteliegt keinem Zahlungsversprechen eines Dritten.
  • Gold unterliegt keinem Emittentenrisiko, keinem unternehmerischen Risiko und auch keinem Insolvenzrisiko.
  • Gold hat eine mehrtausendjährige Geschichte als Marktgeld und ist eine Krisenwährung, die keinerlei Ausfallrisiko hat und seit tausenden von Jahren wertbeständig ist.

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Daher ist das Zitat von J.P. Morgan auch so zutreffend: „Gold ist Geld und nichts anderes.“

Die weiteren Gründe, die für Gold bzw. einen steigenden Goldpreis sprechen

Ein Grund, der für eine Goldpreiserholung spricht, ist eine mögliche weitere Zuspitzung der Staatsschuldenkrise in der Eurozone sowie eine ansteigende Verschuldung vieler Staaten darüber hinaus. Daneben besteht eine wachsende Inflationsgefahr, die ebenfalls ein Argument für Gold-Besitz ist.

Und auch die negativen Realzinsen (nach Abzug von Steuern, Inflation und Kosten) sprechen für Gold. Zudem sind die Angst vor einem möglichen Systemkollaps, die steigenden internationalen Spannungen und globale Unruhen Gründe, die für eine Investition in Gold sprechen.

Hierzu ein lateinisches Sprichwort: „Auro loquente omnis oratio inanis est.“ Das bedeutet soviel wie: Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt. Auf die gerade schon angesprochene Entwicklung der Staatsverschuldung möchte ich jetzt noch etwas näher eingehen und Ihnen in dem Zusammenhang auch über die steigende Geldmenge berichten.

Staatsverschuldung und wachsende Geldmenge im Fokus

Im Jahr 1950 lag die Staatsverschuldung in Deutschland bei 20% des Bruttoinlandsproduktes (BIP). Derzeit liegt sie bei rund 80% des BIP. Wenn Sie dazu noch berücksichtigen, dass die Berechnung des BIP in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten häufiger dahingehend „angepasst“ wurde, dass am Ende das BIP größer werden sollte, erscheint der derzeitige Grad der Verschuldung Deutschlands umso gefährlicher.

Gleichzeitig vergrößerte sich die Geldmenge in USDollar seit Mitte der 90er-Jahre von 400 Mrd. USDollar auf 4.000 Mrd. US-Dollar. Das entspricht einer Verzehnfachung der US-Dollar-Geldmenge in den vergangenen rund 20 Jahren. Sie sehen also: Die steigende weltweite Geldmenge und die gleichzeitig steigende Staatsverschuldung sind gute Gründe für eine Absicherungsinvestition in Gold.

Korrekturphasen sind sowohl bei Aktien als auch bei Gold ganz normal

Die langfristige Entwicklung des Goldpreises ist mit der langfristigen Entwicklung von Aktien zu vergleichen. Ich habe Ihnen mehrmals bereichtet, dass „die richtigen“ Aktien langfristig immer steigen. In dem Zusammenhang habe ich regelmäßig das Beispiel des deutschen Leitindex DAX und des USamerikanischen Index Dow Jones angeführt.

Zur Erinnerung: Der DAX kam seit seiner Gründung vor 26 Jahren auf eine durchschnittliche Jahresperformance (Kursgewinne + Dividenden) von rund 8%. Der Dow Jones schaffte eine solche durchschnittliche Wertentwicklung sogar über einen Zeitraum von mehr als 100 Jahren. Sie sehen also: Die richtigen Aktien steigen langfristig immer.

Doch kurz- bis mittelfristig handelt es sich hier nicht um eine Einbahnstraße. Das bedeutet, dass zwischenzeitliche Korrekturphasen ganz normal und sogar gesund für die langfristige Entwicklung sind. Ähnlich sieht es bei der Entwicklung des Goldpreises aus. Am 31. Januar des Jahres 1970 kostete eine Feinunze Gold 34,75 US-Dollar. Das war in der jüngeren Goldgeschichte der Tiefpunkt.

Das Hoch markierte der Goldpreis am 6. September des Jahres 2011 bei 1.920,25 US-Dollar. Derzeit kostet eine Feinunze Gold etwas über 1.200 US-Dollar und somit gut 37% weniger als zum Zeitpunkt des Hochs im Jahr 2011. Zwischen dem Hoch- und dem Tiefpunkt der Goldpreisentwicklung gab es einige Phasen eines steilen Preisanstiegs, aber auch einige zum Teil deutliche Korrekturphasen.

Eine Korrekturphase – wie wir sie beim Goldpreis derzeit erleben – gab es beispielsweise auch im Jahr 2008. Diese dauerte 7 Monate, und der Goldpreis gab in dieser Zeit um 29% nach. Ein weiteres Beispiel für eine Korrekturphase beim Goldpreis: In den Jahren 1975 und 1976 verlor der Goldpreis innerhalb von 20 Monaten etwa 47% an Wert.

Nach den angesprochenen Korrekturphasen folgte dann jeweils ein deutlicher Anstieg des Goldpreises. Und das wird auch dieses Mal so sein. Die Frage, die Ihnen allerdings niemand seriös beantworten kann, ist: Wann startet der nächste Anstieg? Hierzu ein passendes Zitat der Börsenlegende André Kostolany:

„Beim Tiefstand der Kurse haben die Hartgesottenen die Papiere und die zittrigen das Geld und beim Höhepunkt des Booms, die Hartgesottenen das Geld und die Zittrigen die Papiere“. Dieses Zitat zielt zwar ursprünglich auf den Aktienmarkt ab, lässt sich jedoch wunderbar auch auf Gold übertragen.

Fazit: Korrekturphasen sind völlig normal. Gold sollten Sie als Krisenabsicherung und Geldersatz sehen

Wie Sie gerade erfahren konnten, sind Korrekturphasen beim Goldpreis und bei Aktien normal und somit kein Grund zur Sorge. Wenn Sie Ihre Goldposition zudem als Absicherung und nicht als Performancelieferant betrachten, dann sind Sie gut aufgestellt. Ein passendes Gold-Investment finden Sie mit Depot-Gewichtung auf der Seite 4 im Musterdepot.

12. Dezember 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.