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Gold: So profitieren clevere Anleger davon

Das klassische Finanz-System steht Kopf: Regeln, auf die jahrzehntelang Verlass war, gelten plötzlich nicht mehr.

Der Leitzins ist schon abgeschafft bzw. auf 0 gesetzt, und als nächstes könnte es dem Bargeld an den Kragen gehen.

Leitzins bei 0 – bald auch Bargeld abgeschafft?

In Skandinavien wurden entsprechende Modelle jüngst immer wieder getestet, und auch in Deutschland liebäugelt manch ein Politiker – und manch ein Ökonom – mit der einen oder anderen Beschränkung.

So sollen Geschäfte ab einer bestimmten Summe künftig nicht mehr in bar abgewickelt werden dürfen, und auch Münzgeld könnte schon bald der Vergangenheit angehören.

Hinzu kommt der rasante Wertverfall der Papier-Währungen, der von den Notenbanken künstlich herbeigeführt wird, um die Inflationsrate auch nur ansatzweise in die gewünschte Richtung zu pushen.

Monat für Monat werden die Märkte mit Milliarden-Summen geflutet, der gewünschte Effekt bleibt bisher allerdings weitgehend aus.

Stattdessen versickert das Geld in den Aktienmärkten, in der Realwirtschaft kommt kaum etwas an.

Kein Wunder also, dass bei vielen Anlegern längst die Alarmglocken schrillen – und Gold eine Renaissance erlebt.


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Gold-Beimischung aufstocken

Das glänzende Edelmetall spielte einst eine wesentlich größere Rolle in den Vermögens-Werten der Deutschen: In den 1960er Jahren lag der Anteil bei etwa 5%.

Inzwischen hat Gold im Verhältnis wesentlich an Wert verloren, nur noch marginale Anteile des Vermögens lagern in Münzen und Barren.

Doch angesichts der Krisen-Signale lohnt es sich, den Bestand wieder aufzustocken. Experten empfehlen eine Depot-Beimischung von 10, teilweise sogar 15%. Die sind auch notwendig, wenn die Gold-Reserven als Absicherung dienen sollen.

Wer nun also als Privat-Anleger am Goldkauf interessiert ist, sollte dabei jedoch auf einige wesentliche Sicherheits-Aspekte achten:

Kaufen Sie niemals bei dubiosen Händlern! Banken, Sparkassen und seriöse Händler sind stattdessen die richtige Adresse.

Die wichtigsten Fragen vor dem Goldkauf

Dabei sollten Sie die Entscheidung nicht übers Knie brechen, sondern zunächst einmal die Konditionen vergleichen, die man Ihnen anbietet.

Auch die sichere Verwahrung spielt eine Rolle:

Wo können Sie ihr Gold lagern? Zuhause im Tresor oder doch lieber im Bankschließfach? Wie ist Ihr Vermögen versichert? Welche Kosten entstehen durch die Lagerung?

All diese Faktoren sollten Sie vor dem Kauf berücksichtigen und einkalkulieren.

Außerdem empfiehlt es sich, eine nicht zu kleine Stückelung zu wählen, da andernfalls die Kosten im Verhältnis zu hoch ausfallen.

Schließlich zahlen Sie die Gewinn-Margen mit – und zwar pro Stück.

Generell sollten Sie darauf achten, nur international etablierte Münzen zu erwerben. Zu den bekanntesten zählen Maple Leaf, Philharmoniker und Krügerrand.

In Minenfonds oder Aktien einzelner Goldminen-Betreiber sollten Sie hingegen nur in diesem Fall investieren:

wenn sie einerseits vom weiteren Anstieg des Goldpreises überzeugt sind und andererseits keine Risiken scheuen – so verlockend die Aktien sein mögen, eine sichere Bank sind sie nicht.

Gold selbst hingegen schwankt zwar mitunter im Wert, wird diesen aber nie ganz verlieren. Das haben die letzten Jahrtausende der Menschheits-Geschichte eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

14. Juni 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.