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Goldaktien-Rallye: Das ist die Schattenseite

In dieser Zeit macht der Blick auf die Kurse vieler Rohstoff-Aktien wieder viel Freude.

Gerade im Goldsektor ging es zuletzt massiv nach oben. Da machen auch die großen Produzenten keine Ausnahme (Stand: Mai 2016).

Neulich traf ich einen Bekannten, der schon seit einigen Jahren Aktionär bei Yamana Gold ist.

Mit einem Lächeln im Gesicht erklärte er mir: „Dieses Jahr war wirklich super, denn die Aktie hat in der Spitze schon 200% zugelegt.“

Goldsektor wieder erholt – jedoch nach schwerer Tiefphase

Doch das ist eben nur ein Teil der Wahrheit – wenn auch Aktionäre diesen Teil am liebsten mit anderen teilen.

Der andere Teil der Wahrheit bezieht sich auf die Zeit davor; Da musste mein Bekannter starke Nerven haben und in der Spitze Verluste von mehr als 60% aushalten.


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Ich erinnere mich noch gut an ein Treffen mit ihm Ende des Jahres 2015. Da hatte er definitiv kein Lächeln im Gesicht.

Da setzte er lieber auf Durchhalte-Parolen wie: „Tiefer können die nun wirklich nicht mehr fallen.“

Doch das konnte die Aktie noch: Von Mitte Dezember 2015 bis Mitte Januar 2016 sackte z. B. die Yamana Aktie noch einmal um mehr als 20% ab. Erst dann setzte die Trendwende mit dem starken Comeback ein.

Sichern Sie Ihre Positionen ab?

Aber genau hier stellt sich die Frage: Wie hätten Sie sich verhalten? Hätten Sie die Aktie auch einfach gehalten und auf bessere Zeiten gehofft – so wie mein Bekannter?

Das erfordert schon eine besondere Haltung, denn es ist nicht einfach, so massive Verluste auch tatsächlich auszuhalten.

Viele Investoren agieren auch anders und sichern die Positionen mit Stopp-Loss Limits ab.

Das ist im Rohstoff-Sektor allerdings eine heikle Sache – hilft Ihnen in der Praxis aber.

Nehmen wir an, Sie hätten Ihr Limit 30% unter den Kaufkurs gesetzt. Dann hätten Sie schon frühzeitig diesen 30%-Verlust gemacht.

Sie hätten aber eben nicht zugeschaut, wie die Aktie weiter rasant fällt. Gleichzeitig hätten Sie das Kapital in der Zeit in andere Anlageklassen stecken können, die eben besser liefen.

All das fällt unter das Stichwort Risiko-Management. Genau das ist extrem wichtig – nicht nur bei Rohstoff-Aktien.

Denken Sie dabei immer an die Maxime: Verluste begrenzen und Gewinne laufen lassen.

19. Mai 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.