MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Goldene Börsenregel Teil 2: Verluste begrenzen

In einem vorangegangenen Artikel habe ich gezeigt, warum es sinnvoll ist, Kursgewinne bei Aktien nicht zu früh zu realisieren, also die Gewinne laufen zu lassen.

Dies ist aber nur der 1. Teil der wohl wichtigsten Börsenregel. Die komplette Regel lautet:

Gewinne laufen lassen und Verluste begrenzen.

Warum die Begrenzung von Verlusten ebenfalls wichtig ist und wie Sie dabei richtig vorgehen, erläutere ich Ihnen nun in diesem Beitrag.

Die psychologische Falle der Einstandskurs-Orientierung

Viele Anleger können nicht mit Verlusten umgehen. Sie sehen diese als persönliche Niederlage an und versuchen daher alles, um sie zu vermeiden.

Oftmals bedeutet dies, dass Aktien, die in der Verlustzone stehen, einfach nicht verkauft werden – in der vagen Hoffnung auf eine Erholung.

Der Fachbegriff dafür ist Verlustaversion.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Doch dieses Hoffen auf Besserung – oftmals gepaart mit einer „selektiven Wahrnehmung“ (negative Meldungen über die eigenen Aktien werden ausgeblendet, gute Meldungen überbewertet) – führt nur in den wenigsten Fällen zum Ziel.

Dieses Ziel ist es, beim Verkauf mindestens den beim Kauf gezahlten Preis (Einstandskurs) wiederzuerhalten.

Die Folge dieser verfehlten Strategie: Schwache Aktien werden länger im Depot behalten – und die Verluste werden größer und größer…

Einfaches Gegenmittel: Setzen Sie Stoppkurse

Dafür gibt es ein einfaches Gegenmittel, aber es erfordert konsequentes Handeln: Stoppkurse.

Dabei legen Sie schon beim Kauf einer Aktie oder eines anderen Wertpapiers im Voraus fest, wie viel Sie maximal verlieren wollen.

Sollte diese festgelegte Marke unterschritten werden, verkaufen Sie die Position konsequent.

So realisieren Sie zwar bei einigen Ihrer Geldanlagen Verluste, begrenzen dafür aber deren Höhe – und somit deren Einfluss auf Ihr Gesamtdepot.

Stop-Loss oder mentaler Stopp

Beim Einsatz von Stoppkursen haben Sie grundsätzlich 2 Möglichkeiten:

Entweder Sie geben im Vorfeld eine „Stop-Loss-Order“ auf, die dann automatisch ausgeführt wird, oder Sie setzen einen gedanklicher Stoppkurs und geben bei dessen Unterschreitung selbst eine Verkaufsorder ab.

Für disziplinierte Anleger bieten mentale Stoppkurse Vorteile: Plötzliche Kursstürze führen nicht zum automatischen Verkauf, der möglicherweise ausgerechnet zum Tagestiefstkurs erfolgt.

Halten Sie sich jedoch vor Augen, dass bei dieser Strategie keine Handlung notwendig ist, um das mentale Stoppkurs-Niveau anzupassen! Sie müssen keine Order ändern, um eine Anpassung umzusetzen und Ihre Entscheidung nicht überdenken.

Dadurch ist die Gefahr größer, dass Sie Ihre Stopp-Marken ständig ändern und beispielsweise auch nach unten anpassen, wie es Ihnen gefällt.

Mentale Stoppkurse sollten Sie daher nur wählen, wenn Sie als Anleger sehr diszipliniert sind und Ihrer Risiko-Neigung stets treu bleiben. Denn wer alten (höheren) Kursen hinterherjagt, kann an der Börse auf Dauer nicht gewinnen.

Halten Sie sich daher immer diegoldene Börsenregel vor Augen: Lassen Sie Gewinne laufen und begrenzen Sie Verluste!

5. November 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.