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Goldgeld bleibt ungeeignet als Zahlungsmittel

Die Vorliebe für ein Goldgeld kommt von einer völlig falsch verstandenen Funktion des Geldes.

Viele Leute meinen, Geld an sich müsse einen stofflichen Wert haben, übersehen jedoch, dass die dem Geld gegenüberstehenden Waren die einzige “Deckung” sind.

Geld ist ein Gutschein, der den Erwerb von beliebigen Waren/Dienstleistungen ermöglichen soll.

Im Endeffekt geht es in jeder Wirtschaft nur darum, dass Waren und Dienstleistungen gegeneinander ausgetauscht werden – Geld ist nichts weiter als ein Tauschvermittler.

Geld dient als Tauschvermittler – mehr nicht

Stellen Sie sich folgendes Beispiel vor:


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Ein Staat überlegt sich, eine Währung einzuführen. Zweck ist der möglichst reibungslose Austausch von Waren und Dienstleistungen über das Zwischen-Tauschmittel Geld.

Man überlegt sich 3 grundsätzliche Möglichkeiten:

  1. Goldgeld (Goldwert entspricht dem aufgedruckten Nennwert)
  2. Papiergeld mit unbegrenzter Laufzeit
  3. Papiergeld mit begrenzter Laufzeit von 4 Wochen – nach 4 Wochen muss das Geld gebührenpflichtig aufgewertet werden.

Wie wird das Ganze wohl ablaufen?

  1. Das Goldgeld verschwindet immer mehr im Keller, unter der Erde, im Tresor… Nur ein kleiner Bruchteil wird überhaupt von Hand zu Hand gegeben. So ein glitzerndes, funkelndes Stück gibt niemand so gerne wieder aus der Hand – und wenn, dann nur, wenn ihm eine “Belohnung”, ein Zins dafür geboten wird – das Zinssystem ist geboren.
  2. Das Papiergeld mit unbegrenzter Gültigkeit wird zwar viel schneller als das Goldgeld weitergegeben, jedoch lassen sich die Besitzer mit dem Ausgeben Zeit – es ist ja unbegrenzt gültig. Dadurch entsteht in der Wirtschaft ein permanenter Mangel an Zahlungsmitteln. Durch diesen Mangel lassen sich die Geldbesitzer die Herausgabe der Währung “angemessen” entlohnen – mit Zins und Zinseszins.
  3. Einzig das Geld mit begrenzter Laufzeit wird gerne und freiwillig (auch ohne Zins zu fordern) von Hand zu Hand weitergegeben, weil niemand Lust hat, Aufwertungs-Gebühren zu zahlen.

Fazit

Allein bei diesen einfachen Überlegungen sollte es doch jedem normal denkenden Menschen klar sein, wie eine Währung gestaltet sein muss, damit sie reibungslos funktionieren kann.

Goldgeld ist dabei das schlechteste Geld und in der Praxis ungeeignet.

8. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.