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Goldpreis 2015 – kommt die Wende nach oben?

War 2014 für Aktien ein eher positives Jahr, musste das Gold weiter mit fallenden Kursen kämpfen. Sogar Notierungen von unter 1.200 US-$ wurden zeitweise erreicht.

Die ehemaligen Höchststände jenseits der 1.800 US-$ sind in weite Ferne gerückt. Dennoch meldet sich der Goldpreis besonders im Dezember 2014 mit neuer Stärke zurück und lässt viele Investoren hoffen.

Aber bis Preise über 1.400 US-$ zu sehen sind, wird es wohl noch eine Weile dauern. Denn das ehemalige Krisenmetall hält sich trotz der vielen weltweiten Krisen eher bedeckt. Im Gegenteil – seit Mitte 2012 gibt es nur eine Richtung und die lautet bergab.

Allerdings hat es Gold momentan auch nicht leicht, denn der eigentliche Inflationsschutz versagt momentan, wenn vielen EU-Länder und auch Russland eher eine Deflation droht.


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Der Goldpreis 2015 in der Chartanalyse

Dem Goldpreis stehen einige starke Widerstände im Weg. Somit werden die Käufer sehr aktiv sein müssen, um die Kurse deutlich anzuheben. Im unteren Chart zeigt sich die rote Abwärtstrendlinie sehr stark. Allein 2014 ist der Goldpreis auf Monatsbasis zweimal an diese Linie herangelaufen und hat von dort wieder nach unten gedreht. Aus Anlegersicht muss erst diese Linie überwunden werden – idealerweise sogar auf Monatsbasis – erst dann können die Kurse nachhaltig steigen.

Goldpreis 2015

(Quelle: Guidants.com)

Die Bodenbildung wäre dann zumindest ansatzweise abgeschlossen. Eine nächste kleinere Wiederstandmarke lauert dann in Form der grünen Linie im Chart. Wer ganz vorsichtig agieren möchte, wartet bis zum Beispiel die gelbe Durchschnittslinie auf Basis der letzten 24 Monate nach oben dreht. Dies kann zugegebenermaßen noch eine Weile dauern, aber genauso wird der Goldpreis 2015 nicht über Nacht um 400 US-$ steigen. Es braucht wahrscheinlich einfach eine gewisse Zeit.

Goldpreis 2015 – der MACD macht Hoffnung

Der MACD-Indikator als Trendfolger steht im Monatschart kurz vor einem Kaufsignal. Das wäre erreicht, wenn die gelbe Linie die blaue nach oben kreuzt. Auf jeden Fall wäre das ein erstes positives Zeichen für weiter steigende Kurse. So sind die Kurse im Frühling 2012 langfristig gefallen, nachdem der Indikator ein Verkaufssignal ausgebildet hat. Aber auch hier brauchen Anleger Geduld – besonders bei Signalen auf Monatsbasis.

Insgesamt schwächt sich der Abwärtstrend scheinbar ab, so dass die eingezeichnete Linie bei 1.000 US-$ vermutlich nicht mehr erreicht wird. Dennoch: Der Abwärtstrend besteht weiterhin und solange die oben genannten Trendlinien nicht nach oben durchbrochen werden, steht den 1.000 US-$ beim Goldpreis 2015 nichts im Wege.

Wie verlockend ist der Goldpreis 2015 für Anleger?

Wer noch kein Gold gekauft hat, kann die aktuell niedrigen Preise als einen sehr guten Einstieg nutzen. Insbesondere weil Gold momentan kein Thema ist, können Anleger aus antizyklischer Sicht zugreifen. Natürlich kann der Goldpreis 2015 noch einmal 100 oder 200 US-$ nach unten rutschen. Das Aufwärtspotential ist jedoch deutlich höher. Ähnliches gilt übrigens auch für Silber, das Anfang Dezember 2014 erneut Stärke gezeigt hat.

Der Goldpreis schreckt jedoch momentan eher Anleger ab, weil das Edelmetall derzeit wenig Befürworter hat. Bevor das Geld allerdings ungenutzt auf der Bank liegt und nicht einmal 1 % Zinsen bekommt, kann es auch in Gold getauscht werden. Sollten die Kurse in den nächsten Jahren wieder auf 1.800 US-$ ansteigen, stehen immerhin 50 % Gewinn zu Buche – und das sogar steuerfrei.

3. Dezember 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.