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Goldpreis-Entwicklung: Korrekturphasen sind nicht ungewöhnlich

In diesem Beitrag möchte ich Ihnen erläutern, warum Sie Gold als Krisen-Absicherung und Geldersatz sehen sollten.

Außerdem erfahren Sie hier, warum Korrektur-Phasen sowohl bei Aktien als auch beim Goldpreis ganz normal sind.

Diesbezüglich zunächst einmal ein kleines Beispiel vorweg:

Zufälle gibt es …

Es gibt erstaunliche Zufälle im Leben und an der Börse:

Der große, alte Mann von VW, Ferdinand Piech, zettelte im Frühjahr 2015 einen Machtkampf gegen Martin Winterkorn an.

Piechs Vorwurf: Winterkorn habe im schwierigen US-Markt versagt. Piech überschätzte jedoch seine Position im VW-Konzern und verlor den Machtkampf.

Ausgerechnet in der Woche, in welcher der Vertrag von Martin Winterkorn vorzeitig verlängert werden sollte, stürzt Winterkorn über einen Skandal.

Und ausgelöst wurde der – richtig: in den USA! Am Ende hat Piech doch noch gewonnen: Winterkorn ist über die US-Schwäche gestolpert.

Es ist daher kein Wunder, dass auf dem Börsen-Parkett offen darüber spekuliert wird, dass VW-Insider den US-Behörden zeitlich gut abgestimmt einige Hinweise gegeben haben.

Gold: Nicht jeder Preis-Rückgang erfolgt durch Manipulation

Nicht nur am Aktienmarkt blühen Verschwörungs-Theorien. Auch am Goldmarkt gibt es viele Gerüchte, wer den Preis seit Jahren nach unten drückt.

In der Tat ist es erstaunlich, dass der Goldpreis trotz der Währungskrisen (Euro-Krise), der Schuldenkrisen (Griechenland) und der politischen Krisen (Ukraine/Russland) nicht höher notiert.


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Es spricht daher einiges dafür, dass der Goldpreis künstlich nach unten gedrückt wird. Aber: Es gibt auch ganz harmlose Gründe, die eine Goldpreis-Schwäche auslösen können.

Goldpreis-Entwicklung ist stets auch historisch zu betrachten

Die langfristige Entwicklung des Goldpreises ist mit der langfristigen Entwicklung von Aktien zu vergleichen.

Ich habe Ihnen bereits einige Male darüber berichtet, dass der Aktienmarkt kurzfristig zwar keine Einbahnstraße ist, langfristig aber sehr wohl.

In dem Zusammenhang habe ich regelmäßig das Beispiel des deutschen Leitindex DAX und des US-amerikanischen Index Dow Jones angeführt.

Zur Erinnerung: Der DAX kam seit seiner Gründung im Jahr 1988 auf eine durchschnittliche Jahres-Performance (Kursgewinne + Dividenden) von rund 8%.

Der Dow Jones schaffte eine solche durchschnittliche Wertentwicklung sogar über einen Zeitraum von mehr als 100 Jahren.

Sie sehen also: Die Aktienmärkte steigen langfristig immer. Doch kurz- bis mittelfristig handelt es sich hier nicht um eine Einbahnstraße.

Das bedeutet, dass zwischenzeitliche Korrektur-Phasen ganz normal und sogar gesund für die langfristige Entwicklung sind.

Ähnlich sieht es bei der Entwicklung des Goldpreises seit dem Ende des Währungs-Systems von Bretton Woods aus:

Am 31. Januar 1970 kostete eine Feinunze Gold 34,75 US-Dollar. Das war in der jüngeren Gold-Geschichte der Tiefpunkt.

Das Hoch markierte der Goldpreis am 6. September 2011 bei 1.920,25 US-Dollar.

Derzeit (Stand: September 2015) kostet eine Feinunze Gold etwas über 1.100 US-Dollar – und somit rund 42% weniger als zum Zeitpunkt des Hochs im Jahr 2011.

Beispiele für Korrektur-Phasen beim Goldpreis

Zwischen dem Hoch- und dem Tiefpunkt der Goldpreis-Entwicklung gab es einige Phasen eines steilen Preisanstiegs, aber auch einige  – z. T. sehr deutliche – Korrektur-Phasen.

Eine Korrektur-Phase, wie wir sie beim Goldpreis im Jahr 2015 erleben, gab es beispielsweise auch im Jahr 2008.

Diese dauerte 7 Monate, und der Goldpreis gab in jener Zeit um 29% nach. Ein weiteres Beispiel für eine Korrektur-Phase beim Goldpreis:

In den Jahren 1975 und 1976 verlor der Goldpreis innerhalb von 20 Monaten etwa 47% an Wert.

Nach den angesprochenen Korrektur-Phasen folgte dann jeweils ein deutlicher Anstieg des Goldpreises – und das wird auch dieses Mal so sein.

Die Frage, die Ihnen allerdings niemand seriös beantworten kann, ist: WANN startet der nächste Anstieg und wo endet die aktuelle Korrektur?

Hierzu ein passendes Zitat der Börsenlegende André Kostolany:

„Beim Tiefstand der Kurse haben die Hartgesottenen die Papiere und die zittrigen das Geld und beim Höhepunkt des Booms, die Hartgesottenen das Geld und die Zittrigen die Papiere.“

Dieses Zitat zielt zwar ursprünglich auf den Aktienmarkt ab, lässt sich jedoch auch wunderbar auf Gold übertragen.

Betrachten Sie Gold als Krisenschutz und Währungs-Ersatz

Wie Sie gerade erfahren konnten, sind Korrektur-Phasen beim Goldpreis und bei Aktien normal und somit kein Grund zur Sorge.

Wenn Sie Ihre Goldposition zudem als Absicherung und nicht als Performance-Lieferant betrachten, dann sind Sie gut aufgestellt.

23. September 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.