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Goldpreisentwicklung 2013 – verlustreiches Jahr für Anleger

Die Entwicklung des Goldpreises ist nicht nur für Goldanleger (Goldfonds, Minen-Aktien, Münzen) interessant. Der Grund: Mehr als zwei Drittel der Währungsreserven der Deutschen Bundesbank sind in Gold hinterlegt, um die Stabilität der Währung zu gewährleisten. Sinkt der Goldpreis, sinkt auch der Wert der Währungsreserven.

Das Jahr 2013 war für Gold-Anleger ein verheerendes Jahr. Selten lagen Analysten und Marktbeobachter so deutlich daneben, wie bei der Vorhersage der Goldpreisentwicklung in 2013. Doch was waren die Gründe, warum sich Analysten und Investoren so verschätzten?

Goldpreisentwicklung 2013 – böses Erwachen für Anleger

Nachdem sich der Preis pro Feinunze Gold in den vergangenen 12 Jahren in etwa verfünffacht hatte, brach der Goldpreis in 2013 von rund 1.680 US-$ pro Feinunze um rund ein Drittel ein. Pro Feinunze wurden Ende 2013 nur noch etwa 1.200 US-$ gezahlt.


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Die Gründe für die negative Goldpreisentwicklung in 2013 sind vielschichtig. Marktbeobachter verweisen auf die kontrazyklische Entwicklung beim Goldpreis und weitere Einflussfaktoren. Läuft die Konjunktur gut, fließt vermehrt Kapital in Aktien. Hintergrund ist nicht nur die Hoffnung auf steigende Kurse, sondern auch auf steigende Dividenden infolge einer positiven Gewinnentwicklung bei Unternehmen.

Das Gold hat in dieser Phase oft das Nachsehen, gilt das gelbe Edelmetall insbesondere in Krisenzeiten als sicherer Hafen. Gibt es keine Wirtschaftskrisen oder währungspolitische Verwerfungen, entfällt einer der Hauptgründe, die für ein Investment in Gold sprechen.

Große Preissteigerungen blieben aus

Neben wirtschaftlich unsicheren Zeiten spielen bei der Entwicklung des Goldpreises auch Preissteigerungen eine Rolle. In 2013 kam es nicht zu einer steigenden Inflation, obwohl die lockere Geldpolitik von Seiten der Notenbanken eine gegenteilige Entwicklung erwarten ließ.

Stattdessen aber sind die Preise in der Euro-Zone gesunken und der Konjunkturmotor in den USA ist wieder angesprungen, so dass die US-Notenbank erste Maßnahmen ergriffen hat, um die Stützungsmaßnahmen für die US-Wirtschaft zurückzufahren.

Als Absicherung gegen Inflation hat Gold damit an Zugkraft verloren, was sich in der Goldpreisentwicklung 2013 widerspiegelt. Die Flucht der Anleger verstärkte den Abwärtstrend im Jahresverlauf noch, nachdem diese nach Angaben des Analysehauses EPFR Global rund 40 Mrd. US-$ aus Goldfonds abgezogen haben.

Wie geht es in 2014 weiter?

Auch für 2014 stehen die Chancen für Gold nach Meinung einiger Analystenhäuser eher schlecht. Es gibt derzeit einfach zu wenige Gründe, die für ein Gold-Investment sprechen, wenngleich die Gold-Bullen weiter auf einen Anstieg hoffen.

Ökonomen rechnen damit, dass sich das Wirtschaftswachstum in der Euro-Zone und in den USA in 2014 beschleunigt, auch wenn sich die hohen Wachstumsraten in China voraussichtlich abschwächen werden. Aus diesem Grunde dürften Aktien auch in 2014 weiterhin die bevorzugte Anlageklasse bleiben und Gold könnte es erneut schwer haben.

1. Februar 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Alexander Mittermeier. Über den Autor

Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands