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Goldpreisentwicklung: Notenbanken mischen mit

Ebenso wie die Goldproduktion und wirtschaftliche Faktoren wirken sich auch Notenbanken und Industrie auf die Goldpreisentwicklung aus.

Doch inwiefern bestimmen sie den Goldpreis mit? Und was hat es mit dem fast vergessenen Edelmetallkonto auf sich? Wir informieren Sie.

Mehr dazu: Gold-Gefahr durch Notenbank? Beobachtungen am Markt

Verkäufe von Notenbanken

Weltweit gilt Gold immer noch als Garant für Stabilität und Sicherheit. Schließlich haben die Notenbanken insgesamt rund 32.000 Tonnen als Reserven gehortet, für den Fall der Fälle.

Mit den hinter Stahltüren schlummernden Goldbarren in einer Größenordnung von 12 Jahresproduktionen im Gesamtwert von weit über 350 Milliarden Euro ließen sich steigende Goldpreise jederzeit begrenzen.

Der Goldpreis müsste geradezu einbrechen, wenn auch nur ein Zehntel davon auf den Markt käme. Doch bisher wurden alle Verkäufe der Notenbanken vom Markt mit relativ geringen Preissenkungen aufgenommen.

Ein wichtiger Stützpfeiler des stabilen Goldpreises ist das „Washingtoner Agreement“.

Diese Vereinbarung, die 1999 beschlossen wurde, beschränkt den jährlichen Goldverkauf von 15 wichtigen Notenbanken insgesamt auf 400 Tonnen Gold pro Jahr.


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Weitere Unterstützung erhielt der Goldpreis von der Verlängerung des Abkommens im Herbst 2004. Danach gelten die Bestimmungen für weitere 5 Jahre.

Mehr dazu: Das strategische Dilemma der US Notenbank führte zum Goldverbot

Goldpreisentwicklung: Industriebedarf

Die Lücke zwischen dem weltweiten Goldangebot von etwa 3.400 Tonnen jährlich, mit denen auch in den kommenden Jahren gerechnet wird, und der steigenden Nachfrage wird weiter auseinander klaffen.

So wird bis zum Jahr 2010 damit gerechnet, dass die Nachfrage bis auf 4.000 Tonnen anwachsen könnte.

Die sich daraus ergebende Angebotslücke wird langfristig stabile oder steigende Goldpreise bewirken. Damit deutet sich ein langfristig stabiler Aufwärtstrend beim Goldpreis an.

Eine Schlüsselfunktion wird dabei die Schmuckindustrie einnehmen. Knapp 2.700 Tonnen wurden nach aktuellen Schätzungen 2005 verarbeitet, dabei ist die Tendenz leicht steigend.

Vor allem die aufstrebenden Staaten wie China oder Indien sind für die steigende Nachfrage im Schmucksektor mitverantwortlich.

Das World Gold Council spricht von jährlichen Steigerungsraten von 20 bis 30% bei der Nachfrage nach dem gelben Metall gerade in China.

Mehr dazu: Gold, Zins und die langfristige Vorsorge: Ihr Renditevorteil

Edelmetallkonto: Fast vergessen, aber lukrativ

Die einfachste und preiswerteste Art, auch mit kleineren Beträgen Gold zu erwerben und allmählich einen größeren Betrag „in Gold“ auf dem Konto zu haben, ist die Einrichtung eines Edelmetallkontos.

Die Beträge des gehandelten Goldes werden wie bei einem Girokonto zu- oder abgebucht, sodass der Transport des Goldes und damit hohe Extrakosten entfallen.

Seit einigen Jahren werden Edelmetallkonten auch für private Anleger geführt, denen dabei eine reibungslose und unproblematische Durchführung ihrer Goldtransaktionen garantiert wird.

Sie können ein solches Edelmetallkonto ab einem Startkapital von 5.000 € bei Banken einrichten.

Danach können Sie einen gleich bleibenden monatlichen Betrag als Dauerauftrag zum Goldkauf mit Ihrer Bank vereinbaren.

Sie erhalten mit der Gutschrift einen Lieferanspruch gegenüber der Bank und können sich das angesparte Gold bei allen angeschlossenen Instituten auszahlen oder in Form von Barren beziehungsweise Münzen ausliefern lassen.

Wenn Sie längerfristig auf einen steigenden Goldpreis setzen wollen, ist dies am einfachsten und am kostengünstigsten mit einem Edelmetallkonto möglich.

5. Oktober 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.