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Goldpreisverfall – hat Gold als sicherer Hafen ausgedient?

Bislang galt Gold als sicherer Hafen in Krisenzeiten, doch in jüngster Zeit hat Gold an Glanz verloren. Gold-Anleger und Besitzer von Goldminen-Aktien durchleben schwierige Zeiten, denn der Goldpreisverfall setzte sich in den vergangenen Monaten unvermindert fort.

Viele Anleger fragen sich daher, was sind die Gründe für den rasanten Goldpreisverfall und wie geht es mit dem Goldpreis weiter?

Goldpreisverfall – die Gründe

Zieht man Finanzexperten an der Wall Street zurate, werden vor allem immer zwei Hauptgründe für den Goldpreisverfall genannt. Zum einen ist der US-$ stark, zum anderen gibt es de facto keine Inflation. Vor allem im Euro-Raum kämpft die Europäische Zentralbank (EZB) inzwischen gegen eine Deflation.


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Ein starker US-Dollar schadet Gold, da der Preis der Feinunze in London in US-$ festgelegt wird. Steigt der US-$ gegenüber dem €, wird das gelbe Edelmetall vor allem im Euroraum für Anleger teurer – das dämpft die Nachfrage.

Konjunktur zieht an – Inflationssorgen sinken

Die Stärke des US-$ ist nicht zuletzt auf die starke US-Konjunktur zurückzuführen. Die US-Wirtschaft wuchs zuletzt mit Wachstumsraten von 3 bis 4%, gleichzeitig liegt die Inflation aber konstant unter 2%.

Damit entfällt einer der Hauptgründe für Gold, nämlich die Furcht vor der Inflation. In inflationären Zeiten flüchten Anleger häufig in Sachwerte wie Gold, doch von Inflation ist derzeit weit und breit keine Spur. Damit hat Gold zumindest kurzfristig als Krisenwährung ausgedient.

Marktbeobachter erwarten Zinsanhebung in den USA

Durch die boomende Konjunktur in den USA steigt die Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung in den USA im kommenden Jahr. Steigen die Zinsen, werden Festgeldanlagen und Anleihen wieder attraktiver. Ein Investment in Gold wird damit weniger lukrativ, zumal Gold keine Zinsen oder Dividenden abwirft.

Dies ist auch einer der Hauptgründe, warum beispielsweise US-Starinvestor Warren Buffett Gold regelrecht hasst. Da Gold von sich aus keinen Mehrwert generieren kann, hat das gelbe Edelmetall gegenüber Aktien das Nachsehen. Dies gilt insbesondere, wenn die Konjunktur rund läuft, Unternehmen gut verdienen und höhere Dividenden ausschütten.

Gold ist ein riskantes Investment

Die physische Nachfrage nach Gold  in China und Indien ist zwar weiter hoch, dennoch sollten Anleger bedenken, dass Gold ein riskantes Investment ist. Gold hat eher einen subjektiven Wert, der innere Wert von Gold lässt sich im Gegensatz zu Aktien nicht berechnen.

Finanzexperten raten daher Gold nur als Depotbeimischung zu betrachten. Mit einem Goldanteil von 10 bis 15 Prozent im Depot haben Anleger eine gewisse Sicherheit, wenn es tatsächlich zu einer größeren Geldentwertung kommt.

Anleger sollten weiter bedenken, dass sich Gold seit September 2011 in einem Bärenmarkt befindet, dessen Ende noch nicht abzusehen ist. Der Grund: Durch die stetig sinkenden Ölpreise bleibt auch die Inflation niedrig – kein gutes Umfeld für Gold.

1. Dezember 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Alexander Mittermeier. Über den Autor

Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands