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Goldproduktion: Das steckt hinter dem massiven Wachstum

Beim Blick auf den Goldsektor ist ein Faktor ganz entscheidend: die Entwicklung der Produktion.

Daran können Sie sehr leicht erkennen, wie deutlich sich die Marktlage verändert hat.

Ich werde Ihnen daher an dieser Stelle ausführlich erläutern, welchen Einfluss die Goldproduktion auf die Weiterentwicklung des Marktes hat.

Ein Blick in den Rückspiegel lohnt sich

Spannend ist dabei der Blick zurück in die Geschichte. Daran wird ganz klar deutlich: Der Goldsektor hat sich in den vergangenen Jahrzehnten massiv verändert.

Dazu lohnt es sich tatsächlich auch einmal ganz weit zurückzublicken: So lag im Jahre 1900 die globale Minen-Produktion beim Gold nur bei 12 Mio. Unzen.

Diese und weitere Zahlen beziehen sich auf einen aktuellen Report des World Gold Council (WGC).

Bis zum Jahre 1970 ist dann die weltweite Goldproduktion auf rund 50 Mio. Unzen angestiegen.

Das lag hauptsächlich an der massiven Produktions-Ausweitung in Südafrika.


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So sorgten 1970 die Minen Südafrikas für mehr als 2/3 der weltweiten Goldproduktion.

Doch alleine in den 10 Jahren danach fiel die Produktion dort deutlich und der Anteil am Weltmarkt sank um 20%. Das sorgte auch für ein Absinken der weltweiten Goldproduktion.

Enorme Modernisierungen in den 1980ern

Die 1980er-Jahre brachten dann eine Veränderung:

Neue Produktions-Techniken machten es möglich, auch Vorkommen mit einem geringeren Goldgehalt und auch kompliziertere Vorkommen auszubeuten.

Gleichzeitig verbesserte sich auch das Minen-Equipment. So vergrößerten sich beispielweise die im Einsatz befindlichen Trucks enorm:

Während die größten Trucks im Jahre 1984 von der Firma Caterpillar 150 t transportieren konnten, wuchs die Transportmenge allein schon bis zum Jahr 1998 auf 360 t an.

Heute sind sogar schon Fahrzeuge im Einsatz, die rund 400 t Gestein transportieren können.

Da ist es natürlich verständlich, dass somit auch die Effizienz der Minen auch deutlich angestiegen ist.

Der letzte Produktionsschub startete ab 2009

Die massive Verbesserung bei der Technik und bei der Ausbeutung der Vorkommen resultierte dann in deutlichen Zuwächsen bei der Produktion.

Bis zum Jahr 2001 erreichte so die Goldproduktion weltweit schon 85 Mio. Unzen.

Den letzten Schub erreichte die Goldproduktion dann mit dem Aufschwung ab 2009 (Stand: 2017). Damals wurden massive Budgets in die Entwicklung neuer Minen gesteckt.

Auslöser war sicherlich der deutlich steigenden Goldpreis, der eben auch dann Vorkommen mit hohen Abbau-Kosten profitabel arbeiten ließ.

Im Zuge dieser massiven Veränderung der Produktions-Landschaft kletterte die weltweite Minen-Produktion auf 93 Mio. Unzen.

Hinzu kam hier mit dem Aufkommen der starken chinesischen Goldproduktion auch noch ein weiterer wichtiger Faktor.

So ist das Reich der Mitte heute mit mehr als 13 Mio. Unzen der größte Goldproduzent der Welt.

Stellen Sie sich vor: 2002 lag das Produktions-Volumen in China erst bei weniger als 6 Mio. Unzen.

20. September 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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