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Goldranking (I): die mächtigsten Staaten der Erde

Weltweit laufen die Währungen den Zentralbanken aus dem Ruder. Sie verlieren an Wert.

Inzwischen haben sogar die Republikaner wieder den Goldstandard eingefordert.

Das würde bedeuten, die Zentralbanken müssten die Währungen des eigenen Landes an den Bestand von Goldreserven koppeln, sodass die Kaufkraft ganz stark vom bisherigen Bestand abhängt.

Mit anderen Worten: Wer das Gold hat, hat die Macht und wird in den nächsten Jahren aufbauend auf der Kaufkraft deutliche Wirtschaftsvorteile haben.

Wir haben daher die aktuellen Goldbestände der einzelnen Zentralbanken analysiert und leiten daraus auch ab, in welchen Wirtschaftsregionen sich die Investition unter anderem in Aktien noch lohnen kann.

So müssten aus unserer Sicht Schwellenländer über einen hohen Bestand an Gold verfügen, um eine starke Perspektive eröffnen zu können.


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Schwellenländer: Goldbestände nicht hoch genug

Genau in diesem Punkt jedoch schwächeln die Schwellenländer.

So ist bekannt, dass China, bezogen auf die eigenen Devisenreserven, viel zu spät damit begonnen hat, die Goldreserven aufzustocken.

Damit ist der Anteil von Gold an den Währungsreserven der Zentralbank noch sehr niedrig.

In unserer 2-teiligen Serie haben wir die Bestände der Zentralbanken angesehen und in Bezug zu den vermuteten Währungsreserven gesetzt.

Dabei gilt der Grundsatz, dass ein hoher Bestand an Devisen abgedeckt durch relativ viel Gold attraktiv ist.

Wir führen die Bestände ausgehend vom zehntbesten Staat auf:

Goldrangliste, Teil 1 (Stand: 2012)

  • Indien, Platz 10, soll über Goldreserven in Höhe von knapp 560 t verfügen. Dies entspricht einem Anteil von 10 % an den Währungsreserven des Landes. Die Währung Rupie ist damit relativ im Vergleich zu den Währungen anderer großer Regionen immer noch vergleichsweise schwach.
  • Wer in Indien investieren möchte, sollte zudem die hohe Inflationsrate von etwa 7 % berücksichtigen. Diese wird die Währung weiter schwächen. Daran ändert auch der hohe Anteil an Gold in den Händen von Privathaushalten wenig. Dieses Gold ist a) nicht gezählt worden und b) kaum ohne Zwangsmaßnahmen zu gewinnen.
  • Überraschender 9. in dieser Rangliste ist unser „kleiner“ Nachbar Niederlande. Die Holländer verfügen über gut 612 t Gold und haben einen Anteil von 60 % an den Währungsreserven. Damit zeigt sich, wie gut die Niederlande neben der geringen Schuldenlast aufgestellt sind.
  • 8. dieser Rangliste ist das asiatische Großland Japan. Es verfügt über 765 t Gold, was aber nur einem Anteil von 3 % an den Währungsreserven entspricht. Japan ist auch angesichts der hohen Verschuldung von ungefähr 250 % aus unserer Sicht daher stark gefährdet. Investitionen lohnen sich folglich kaum.

Zwischenfazit

In der bisherigen Rangliste sind vor allem einige niederländische Unternehmen eine Investition wert. Dies dürfte unter Rendite- und Sicherheitsapsekten vor allem Royal Dutch Shell sein. Im nächsten Beitrag folgen die Ranglistenersten.

24. August 2012

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Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.