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Goldzertifikate: Auch so kann man vom Rohstoffboom profitieren

Auch über Goldzertifikate kann der Anleger vom steigenden Goldpreis profitieren.

Gold gilt nicht nur als sicherer Hafen in Krisenzeiten, auch in der Schmuckproduktion und in der Industrie kommt das gelbe Edelmetall immer häufiger zum Einsatz.

China löst Indien als größter Goldkonsument ab

Insbesondere in Boomländern wie Indien und China steigt die Goldnachfrage stetig. Im letzten Quartal des Vorjahres hat China sogar Indien als weltweit größter Goldverbraucher überholt, so das World Gold Council (WGC).

In 2011 war Indien mit 933,4 Tonnen noch der weltgrößte Goldkonsument. In China stieg dagegen die Nachfrage um 20 Prozent auf 769,8 Tonnen, wobei das Reich der Mitte in 2012 Indien als weltgrößter Goldkonsument ablösen dürfte.

Goldmünzen, Barren, Gold-ETCs und Minen-Aktien haben ihren Reiz, aber auch viele Nachteile

Goldmünzen und Barren lassen sich zu Hause lagern und können dadurch leichter wieder verkauft werden. Die Gewinne aus dem Verkauf sind zudem steuerfrei. Der Nachteil: Goldbarren können gestohlen werden, Münzen verloren gehen.

Je kleiner der Goldbarren bzw. die Goldmünze, desto größer sind die Preisaufschläge und die Differenz zwischen Ankaufs- und Verkaufspreis.


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Gold-ETCs (Exchange Traded Commodities) sind auch nicht wirklich eine Alternative, fallen hier hohe Lagerkosten und Managementgebühren an.

Will der Anleger von seinem Recht Gebrauch machen und sich Gold zum ETC-Preis nach Hause liefern lassen, muss der Anleger die Kosten für die Formung der Goldbarren, sowie Transport- und Versicherungskosten tragen – das dürfte wirtschaftlich unrentabel sein.

Erwirbt der Anleger Minenaktien wie zum Beispiel Barrick Gold, heißt dies noch lange nicht, dass der Anleger auch vom steigenden Goldpreis profitiert. Andere Aspekte wie zum Beispiel Produktionskosten des Herstellers und die Profitabilität der Goldmine spielen dabei eine große Rolle.

Goldzertifikate bieten eine einfache Möglichkeit, am steigenden Goldpreis zu profitieren

Viel einfacher sind dagegen Goldzertifikate. Goldzertifikate sind zunächst einmal günstiger als Gold-ETCs, da hier keine Lagerkosten oder Managementgebühren anfallen.

Zudem kann der Anleger direkt an der Entwicklung des Goldpreises partizipieren, ohne dass Barren oder Münzen im heimischen Tresor gelagert werden müssen.

Das Investment in Goldzertifikaten ist mit einem geringen Risiko verbunden, als ein Investment in Gold-Futures. Bei Goldzertifikaten besteht keine Nachschusspflicht. Die meisten Goldzertifikate haben zudem keine Laufzeitbegrenzung bzw. kein Verfallsdatum, auf das der Anleger achten muss.

Goldzertifikate bieten außerdem noch einen weiteren Vorteil: Der Anleger kann sich durch Goldzertifikate (in Euro) durch Währungsunsicherheiten absichern, denn der Wert der Feinunze wird in US-Dollar festgesetzt.

Vor allem für Euro-Anleger kann dies später von Bedeutung sein, wenn der Dollar im Verhältnis zum Euro an Wert verliert. Kleines Manko: Die Absicherungsgebühren für einen Währungsschutz (Quanto Zertifikate) betragen in der Regel zwischen zwei und vier Prozent im Jahr.

Ein weiterer Nachteil ist, dass es sich bei Goldzertifikaten rein rechtlich gesehen um Schuldverschreibungen handelt – geht der Emittent Pleite, sind auch Goldzertifikate wertlos.

Goldzertifikate sind unterschiedlich ausgestaltet, der Anleger sollte sich also im Vorfeld genau im Wertpapierprospekt über die Konditionen informieren.

Mehr zum Thema: Geldanlage in Gold: Alles, was Sie wissen müssen

23. August 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.