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Grundbuchamt: 2015 elektronisch

Gerade beim Hauskauf spielt das Grundbuch eine wichtige Rolle. Dazu gibt es auch einen aktuellen Anlass: Das Grundbuchamt ist seit Oktober letzten Jahres elektronisch. Nach einem Gesetz, das der Bund auf den Weg gebracht hat, soll es eine Umstellung auf ein Denkmalgrundbuch geben.

Damit hält seit Oktober 2014 der Computer Einzug in das Grundbuchamt. Verantwortlich für die Einführung des elektronischen Grundbuchs sind allerdings wiederum die Länder selbst. Damit obliegt ihnen, wann und in welchem Umfang das elektronische Grundbuch jeweils eingeführt wird.

Die Vorteile der Modernisierung

Mit der Umstellung auf den Computer wird das Registerwesen modernisiert und zahlreiche Datensätze von den Ämtern elektronisch zusammengefügt. Damit entstehen natürlich auch neue Recherche- und Auskunftsmöglichkeiten. Fragen wie, wer Eigentümer einer Immobilie ist oder ob es hier eine Hypothek gibt, werden in Zukunft zentral gespeichert.


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Der Fokus liegt darin, die Justiz weiterzubringen. Es geht vor allem um die Struktur der Daten. Die alte Lösung führte häufig zur Unübersichtlichkeit, weil ein Teil der Daten eingescannt war, der andere in einer Datenbank und der Rest verschwand.

Die Umstellung auf den Computer soll also für mehr Übersicht sorgen. Außerdem werden Informationen miteinander verknüpft. Davon sollen auch Hauskäufer profitieren.

Mehr Informationen für Hauskäufer

Beim Hauskauf ist der Grundbuchausdruck sehr wichtig. Immerhin will man genau wissen, was man erwirbt, ob das Objekt lastenfrei ist, dass nicht plötzlich andere Leute, vielleicht eine andere Bank, noch Ansprüche erheben können.

Im Grundbuchausdruck können diese Informationen abgelesen werden. Darüber kann man ablesen, mit wem man es hier zu tun hat, ob es sich um eine leichte Transaktion handelt oder ob man sich unter Umständen mehr Zeit nehmen muss, weil man es mit einer Erbengemeinschaft zu tun hat oder einer andere komplexen Grundbuchsituation.

Zugleich wird das Genehmigungsverfahren bei der Veräußerung eines Grundstücks vereinfacht, das nach der Grundstücksverkehrsordnung in Ostdeutschland noch immer erforderlich ist. Ab dem Jahr 2017 wird die Genehmigung nur noch erforderlich sein, wenn für das Grundstück ein Antrag auf Rückübertragung nach dem Vermögensgesetz vorliegt.

Wer darf das Grundbuch einsehen?

Grundsätzlich gilt: Nicht jeder darf einfach so ein Grundbuch einsehen. Makler, Hauskäufer oder Nachbarn müssen vielmehr ein sogenanntes berechtigtes Interesse beim Grundbuchamt vortragen. Zur Einsicht in das Grundbuch berechtigt, sind nur der Grundstückseigentümer und sämtliche im Grundbuch eingetragenen Rechteinhaber.

Das gilt auch für Behörden, Gerichte und Notare. Im Einzelfall kann aber auch ein wirtschaftliches Interesse genügen. Wenn zum Beispiel Kreditgeber des Eigentümers einen Kredit grundbuchlich absichern sollen, Grundstücksangrenzer oder Mieter herausfinden möchten, wer der tatsächliche Eigentümer einer Immobilie ist.

Fazit: Für Sie als Hausbesitzer oder potenzieller Hauskäufer bringt die elektronische Umstellung mehr Übersicht bei den Daten, um deren Zusammenfügung sich natürlich die Ämter kümmern.

13. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Yannick Esters
Von: Yannick Esters. Über den Autor

Yannick Esters schreibt für den GeVestor-Newsletter "Immobilien-Telegramm" und ist Fachmann für die Immobilien-Branche.